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Meilensteine aus der Geschichte des IÖW

25 Jahre IÖW: Das waren mehr als 400 durchgeführte Projekte, weit über 1000 wissenschaftliche Publikationen, zahlreiche Tagungen, Workshops und Konferenzen.

Lesen Sie hier die Meilensteine aus 25 Jahren ökologischer Wirtschaftsforschung.


1985

Im Mai gründet Reinhard Pfriem IÖW und VÖW. Unterstützung erhält er dabei von zwölf IÖW-Gründungs-Gesellschaftern. Pfriem wird erster IÖW-Geschäftsführer, das Büro richtet er in seiner Wohnung in der Berliner Niebuhrstraße ein.

Die IÖW-Eröffnungstagung steht unter dem Titel "Wege aus dem industriellen Wachstumsdilemma". Unter gleichnamigem Titel veröffentlicht das IÖW seine erste Schriftenreihe. In den nächsten 25 Jahren folgen 193 weitere Bände.

1986

Erste Ausgabe des IÖW/VÖW-Informationsdienstes, Vorläufer der Fachzeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“.

Erstes großes IÖW-Gutachten über „Wirkungen eines Ausstiegs aus der Kernenergie“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft (gemeinsam mit dem Öko-Institut). Die Thesen des IÖW sind dem Auftraggeber allerdings zu forsch - im Gegensatz zu einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung zum gleichen Thema beachtete das Ministerium das IÖW-Öko-Papier kaum.

1987

IÖW-Jahrestagung „Wirtschaftsethik und ökologische Wirtschaftsforschung“.

1988

Erste große Auszeichnung für das Institut: Die EG verleiht dem IÖW-Projekt „Sandoz und die Folgen“ das Zeichen des Europäischen Umweltjahres 1987/88.

November: IÖW-Jahrestagung „Ökologischer Konsum“.

Das IÖW-Gutachten „Neuorientierung der bundesdeutschen Währungs- und Finanzpolitik im internationalen Rahmen – Anforderungen unter demokratischen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten“ erscheint.

1990

Das IÖW erarbeitet das Gutachten „Umweltreport DDR“. Es erscheint als Fischer-Taschenbuch und ist bis heute die einzige Veröffentlichung des IÖW, die ins Japanische übersetzt wurde.

Das IÖW ist Gründungsmitglied des Ökoforum, einer Kooperation von sieben führenden ökologisch orientierten Forschungsinstituten im deutschsprachigen Raum.

Aufbau des Forschungsfelds „Ökologischer Konsum“.

November: IÖW-Jahrestagung „Die ökologische Herausforderung für die ökonomische Theorie“.

1991

Das IÖW und die AG für Prozesssteuerungs- und Informationssyteme (PSI) präsentieren auf der Cebit einen Prototyp für das EDV-gestützte Umweltcontrolling.

1992

Das erste IÖW-Elbe-Gutachten „Ökonomisch-ökologische Bewertung der Elbekanalisierung“ erscheint.

IÖW-Jahrestagung: „Umweltqualitätsziele von Unternehmen und ihre Durchsetzung“ in Hannover.

1993

IÖW-Jahrestagung „Ökologische Produktpolitik – Anforderungen, Instrumente, Akteure“.

Das IÖW veröffentlicht das Buch „Verkehrswende - Ökologisch-ökonomische Perspektiven für Stadt und Region“ und zeigt erstmals ein konsistentes Leitbild für eine ökologisch nachhaltige Entwicklung im Verkehr auf, das auch den ökonomischen Rahmen umfasst.

1994

IÖW und future führen das erste Ranking von Umweltberichten und Umwelterklärungen durch. Es folgen weitere Rankings in den Jahren 1996, 1998, 2000 sowie 2005, 2007 und 2009. Mit den regelmäßigen Rankings tragen IÖW und future erheblich zur Ausweitung der betrieblichen Berichterstattung über Umwelt und Nachhaltigkeit bei und fördern die Qualität der Berichterstattung.

November: IÖW-Jahrestagung „Ökologie und Innovation – Blockaden, Bedingungen, Ziele“.

1995

Gutachten „Ordnungspolitische Grundfragen für eine nachhaltige zukunftsverträgliche Entwicklung“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft.

Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeichnet das IÖW-„Handbuch Umwelt-Controlling“ als „Bestes Fachbuch des Jahres“ im Bereich Umweltmanagement aus.

1996

IÖW und VÖW bauen ihren Informationsdienst zur Fachzeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ aus. Diese erscheint nun im Münchner oekom-Verlag.

Das IÖW wird Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute e.V. (ARGE-Institute).

Für das vom IÖW eingerichtete Öko-Controlling erhält die Firma Wilkhahn (Wilkening & Hahne GmbH & Co.) mit dem Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) den höchst dotierten Umweltpreis Europas.

1999

IÖW/VÖW-Jahrestagung „Umweltschutz im globalen Wettbewerb – neue Spielregeln für den Unternehmenserfolg“ in Hannover.

1999 startete das BMBF den Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung (SÖF) unter maßgeblicher Beteiligung des IÖW. Dieser Forschungstyp legt den Schwepunkt auf neuartige Akteurs- und Problemorientierung an der Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Natur bearbeitet.

2000

Mit dem Workshop „Neue Nutzungskonzepte für Produkte“ in Mannheim schließt das IÖW ein Projekt des BMBF zum Thema ökoeffiziente Dienstleistungen erfolgreich ab.

Jubiläumstagung 15 Jahre IÖW und VÖW „Regulative Ideen nachhaltigen Wirtschaftens“.

2001

Die EU in der Kritik: Zusammen mit den Ökoforum-Partnerinstituten fordert das IÖW mehr Nachhaltigkeit für das neue 6. Forschungsrahmenprogramm.

Oktober: Tagung „Perspektiven der Nachhaltigkeitsberichterstattung: Inhalte, Formen, Nutzen“.

2002

Mit Dr. Martin Kohlhase wird ein langjähriger IÖW-Praxispartner zum „Ökomanager 2002“ ausgezeichnet. Das Vorstandsmitglied der Weleda AG wird von WWF und Capital geehrt.

Internationale IÖW-Tagung „Governance and Sustainability“ in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

IÖW und imug veröffentlichen Ratgeber „Nachhaltigkeitsberichterstattung - die Praxis glaubwürdiger Kommunikation zukunftsfähiger Unternehmen“ (Erich Schmidt Verlag).

Der Photovoltaik-Branchenreport erscheint. Das IÖW hat den Bericht im Auftrag der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) erstellt.

2003

„Nachhaltige Elbe bis 2020“: Das IÖW bezieht Stellung.

Zusammen mit der Vereinigung für ökologische Ökonomie (VÖÖ) veranstaltet die VÖW in Heidelberg die Tagung „Nationale Nachhaltigkeitsstrategien: Perspektiven der Umsetzung und Weiterentwicklung“. Kooperationspartner ist der Rat für Nachhaltige Entwicklung.

2004

Tagung des Projektes „Agrobiodiversität entwickeln“.

Das IÖW stellt die Ergebnisse der Studie „Was kostet ein Schnitzel wirklich?“ vor.

Die renewables 2004-Konferenz findet in Bonn statt. Mit mehreren Partnern veranstaltet das IÖW einen Side-Event.

Die IÖW Summer Academy: „Sustainable Corporate Governance“ findet in Potsdam statt.

2005

Die Ergebnisse des IÖW/future-Rankings der Nachhaltigkeitsberichte 2005 unter der Schirmherrschaft von Dr. Volker Hauff werden vorgestellt. Henkel siegt vor KarstadtQuelle und Otto.

Relaunch der IÖW/VÖW-Zeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ mit weiterentwickeltem Konzept und neuem Layout. Ökologisches Wirtschaften ist die führende Fachzeitschrift zum nachhaltigen Wirtschaften im deutschsprachigen Raum.

Tagung zum 20-jährigen IÖW- und VÖW-Jubiläum – „In guter Gesellschaft? Zur Neubestimmung gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen“.

2006

Start der BMBF-Fokusgruppe „Export von Umweltdienstleistungen“, koordiniert vom IÖW.

Dreitägige öffentliche Abschlussveranstaltung der ersten bundesdeutschen Verbraucherkonferenz zum Thema Nanotechnologie in Berlin gemeinsam mit dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU).

2007

Sustainability Lounge in Berlin: Globale Märkte zwischen Klimapolitik und Innovation mit Achim Steiner (Exekutiv-Direktor UNEP) und Sigmar Gabriel (Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit).

Preisverleihung im Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2007 durch Dr. Volker Hauff (Vorsitzender des Rats für Nachhaltige Entwicklung und Schirmherr des Rankings). Otto auf Platz 1 vor RWE und BASF.

2-tägige Konferenz in Berlin zu Umwelt-Dienstleistungen: Win-Win-Potenziale und Exportchancen für deutsche Unternehmen.

Das Nachwuchsgruppenprojekt Global Governance & Klimawandel nimmt bei der Tagung "blind spots of global climate governance" gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung einen kritischen Blick auf die Klimapolitik.

2008

Im Projekt Waldzukünfte wird auf drei Konferenzen über die Zukunft des Waldes und Visionen für das Jahr 2100 diskutiert.

Dreitägige SummerSchool gemeinsam mit dem Ecologic Institut: Summer School on Methods and Tools for Impact Assessment.

Die IÖW-Studie "Klimawirkungen der Landwirtschaft in Deutschland" im Auftrag von Foodwatch löst großes Medienecho aus.

Das IÖW legt mit der Beteiligung in vier BMBF-Nachwuchsgruppen im Förderschwerpunkt sozial-ökologische Forschung einen neuen Fokus auf die wissenschaftliche Nachwuchsförderung. Schwerpunkte liegen im Bereich Klima und Energie (Fair Fuels, EE-Regionen, Chamäleon) sowie Nachhaltige Unternehmensführung (GETIDOS).

2009

IÖW-Studie für Greenpeace zeigt die Blockade der Stromkonzerne beim Ausbau erneuerbarer Energien und löst großes Medienecho aus.

Das IÖW startet eine Reihe von Stakeholder-Dialogen zur Anpassung an den Klimawandel im Auftrag des Umweltbundesamtes. Themen sind u.a, Küstenschutz, Energiewirtschaft und Verkehrsinfrastruktur.

IÖW im neuen Gewand / Neues Corporate Design mit dem renommierten red-dot-Design-Award ausgezeichnet.

Das IÖW organisiert gemeinsam mit dem Ecologic Institute die internationale Konferenz „Sustainable Development in Policy Assessment - Methods, Challenges and Policy Impacts“ in Brüssel mit über 120 Teilnehmer/innen aus rund 20 Ländern.

Aus den Projekten "Expeed" und „Die Chancen kleinerer und mittlerer Dienstleister im Umweltsektor in China“ gehen die zwei Bücher „Umweltdienstleistungen“ und „Dienstleistungen im Bereich Erneuerbare Energien“ hervor.

Preisverleihung im IÖW/future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte erstmals in zwei Kategorien (Großunternehmen und KMU). Auf der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung zeichnen Bundesarbeitsminister Dr. Franz-Josef Jung und Dr. Volker Hauff, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung, die Preisträger aus. BASF und memo auf ersten Plätzen.

2010

Die Highlights aus dem Jubiläumsjahr 2010 finden Sie hier.