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Meldungen des IÖW

Zwei umweltbewusste Verbraucher/innen genügen, um 100.000 Autos und 40.000 Hemden umweltfreundlich einzukaufen: ein Autoverleiher und eine Fluggesellschaft. Welche Marktmacht solche sogenannten „nicht-öffentlichen Großverbraucher“ auf grüne Innovationen und nachhaltigen Konsum haben, hat ein vom Umweltbundesamt geförderter Forschungsverbund unter Projektleitung der IÖW-Expert/innen für ökologische Produktpolitik Dr. Frieder Rubik und Ria Müller erforscht. Jetzt wurden die Ergebnisse im Bericht „Marktmacht bündeln: Großverbraucher als Treiber für Innovationen beim nachhaltigen Konsum“ veröffentlicht. > mehr Informationen

 

Mit dem 2009 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Bonn ausgerufenen Wettbewerb „Bioenergie-Regionen“ wurde der Auf- und Ausbau regionaler Bioenergie-Netzwerke und indirekt damit lokale Energiewende-Projekte gefördert. Als Teil der Begleitforschung des Wettbewerbs quantifizierte das IÖW in einem Forschungsvorhaben die Wertschöpfung und Beschäftigung in drei ausgewählten Bioenergie-Regionen. Dafür setzten die IÖW-Wissenschaftler/innen Katharina Heinbach und Johannes Rupp das Wertschöpfungsmodell (WEBEE-Modell) ein, das alle Wertschöpfungsschritte von der Produktion über den Betrieb bis zum Rückbau einer Anlage abbildet. > mehr Informationen

 

Woher kommt das Wasser aus dem Wasserhahn in der Schule? Wie viel regnet es durchschnittlich in der Region? Und reicht das Wasser eigentlich, das vor Ort zur Verfügung steht, um die Nachfrage zu decken? Um das Thema Wasser an Schulen greifbar zu machen, entwickelt das IÖW auf Grundlage der Ergebnisse des Projektes „Wasserflüsse in Deutschland“ ein neues Lernpaket. Zugleich werden die Potenziale zur Erweiterung der unter Wasserfachleuten hervorragend aufgenommenen Wissensplattform ausgelotet. > mehr Informationen

 

Das IÖW forscht nicht nur zum Umweltschutz, es achtet auch in seiner eigenen Arbeit darauf, die natürliche Umwelt durch seine Tätigkeit so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Größter Stromverbraucher bei uns am Institut sind die Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologie. Daher haben wir uns im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie unter anderem das Ziel gesetzt, die Energieeffizienz und die Umwelteigenschaften unseres IT-Systems zu verbessern. Seit Anfang des Jahres hat das IÖW energiesparsame Mini-Computer im Testbetrieb, die so groß wie ein Kartenspiel sind. Diese Mini-Computer sind geräuschlos, stromsparend und sorgen dafür, dass IT am IÖW noch effizienter genutzt werden kann. > mehr Informationen

 

Autos, Kleidung, Wohnungen – viele Produkte und Dienstleistungen werden mittlerweile von Privat zu Privat verliehen, getauscht und verkauft. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „PeerSharing“ stellt jetzt auf www.peer-sharing.de sein Untersuchungsdesign vor. Ziel des transdisziplinären Forschungsprojekts ist die Analyse der sozial-ökologischen Potenziale von Peer-to-Peer-Sharing. Vier Pioniere der Sharing-Community kooperieren mit dem Projekt: Die Plattformen Kleiderkreisel, flinc, Drivy und Airbnb. Forschungspartner des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) sind das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu). Die Online-Plattform für nachhaltigen Konsum Utopia und das internationale Netzwerk Ouishare arbeiten ebenfalls mit. > mehr Informationen

 

Bionik fasziniert. Seit seiner Online-Veröffentlichung im Februar 2010 hat das Buch „Potentials und Trends in Biomimetics“ großen Anklang gefunden. Bislang wurden mehr als 3500 einzelne Buchkapitel heruntergeladen und zwar in jedem Jahr mehr als im Vorjahr. Das Buch von Armin von Gleich, Christian Pade, Ulrich Petschow und Eugen Pissarskoi beschäftigt sich mit der Übertragbarkeit von Phänomenen der Natur auf die Technik. Angesicht von Ressourcenknappheit, Klimawandel und Weltbevölkerungswachstum gehen die Autoren der Frage nach, welche ökologisch verträglichen Lösungen Bionik für sozio-ökonomische Probleme bergen könnte. > mehr Informationen

 

Für die nachhaltige Gestaltung der Gesellschaft ist ein struktureller Wandel des Konsums notwendig. Soziale Innovationen haben in diesem Zusammenhang ein hohes Veränderungspotenzial. Das UBA-Forschungsprojekt „Nachhaltiger Konsum durch soziale Innovationen – Konzepte und Praxis arbeitete wesentliche Merkmale sozialer Innovationen nachhaltigen Konsums heraus und fasste sie in einer Typologie zusammen. Das IÖW entwickelte im Rahmen des Projekts federführend Antworten auf die Frage, wie Umweltpolitik soziale Innovationen für nachhaltigen Konsum fördern kann. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts stehen nun als Abschlussbericht zur Verfügung > mehr Informationen

 

Lesen Sie in der zweiten Ausgabe des 30. Jahrgangs von ökologisches Wirtschaften über Nachhaltige Stadtentwicklung und Klimawandel. Städtische Ballungsräume verursachen einen erheblichen Teil des Treibhauseffektes. Urbane Zukunftspläne haben zum Ziel, klimarelevante Gase zu reduzieren und somit zu einer nachhaltigen Klimapolitik beizutragen. > mehr Informationen

 

Sieben Wochen lang waren alle Berlinerinnen und Berliner dazu aufgerufen worden, sich online am Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) zu beteiligen und Maßnahmenvorschläge einzubringen oder zu kommentieren. Die Ideen und Argumente wurden in fünf Handlungsfelder unterteilt und die Beteiligten sind kreativ geworden. Insgesamt 84 neue Maßnahmenvorschläge und über 800 Kommentare und Bewertungen kamen so am Ende der Online-Beteiligung am 16. April 2015 zusammen. > mehr Informationen

 

Konsum ist allgegenwärtig und in seinen Auswirkungen vielfältig. Das Buch The Consumer in Society führt verschiedene Perspektiven interdisziplinär zusammen und verdeutlicht, dass Konsum bei weitem kein ausschließlich ökonomisches Thema ist. Was und wie wir konsumieren, hat politischen, kulturellen, ökologischen und sozialen Einfluss. Der Nachhaltigkeitsaspekt hat längst die breite Produkt- und Markenpolitik erreicht und ist kein ökologisches Nischenthema mehr. > mehr Informationen

 
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