
Das IÖW ist ein führendes wissenschaftliches Institut auf dem Gebiet der praxisorientierten Nachhaltigkeitsforschung. Wir erarbeiten Strategien und Handlungsansätze für ein zukunftsfähiges Wirtschaften – für eine Ökonomie, die ein gutes Leben ermöglicht und die natürlichen Grundlagen erhält. Auf diesen Seiten informieren wir Sie über den aktuellen Stand unserer Forschungsarbeiten.
Das IÖW: Forschen für nachhaltiges Wirtschaften... > weiterlesen
Über 100 Teilnehmer/innen diskutierten auf der Tagung "Biokraftstoffe zwischen Sackgasse und Energiewende Diskurse, Effekte und Konflikte aus transnationaler Perspektive" am 19. April 2013 in Berlin, wie es mit Biodiesel, -ethanol & Co. weitergehen kann. Die vom BMBF im Programm Sozial-ökologische Forschung geförderte Forschungsgruppe „Fair-Fuels?“ hat in ihrem vierjährigen Projekt neue Antworten auf die vielfältigen Widersprüche rund um Biokraftstoffe gesucht und die Ergebnisse der Forschungen, u. a. aus den Weltregionen Europa, Lateinamerika und Afrika, auf der Tagung vorgestellt. Die Tagung ist nun online dokumentiert, alle Präsentationen stehen als Download zur Verfügung.
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Deutschland ist ein wasserreiches Land, doch Wasserverfügbarkeit und Wassernutzungen sind regional sehr unterschiedlich verteilt. Das führt zu regionalen Knappheiten, die sich mit dem Klimawandel noch deutlich verschärfen können. Das IÖW-Projekt „Wasserflüsse in Deutschland“ hat die natürlichen, künstlichen und virtuellen Wasserflüsse in Deutschland erstmals unmittelbar in Beziehung zueinander gesetzt und innovativ aufbereitet. Auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf der Fachmesse „Wasser Berlin International“ vom 23. bis 26. April 2013 hat das IÖW die Ergebnisse nun in Form einer interaktiven Touchtable-Präsentation sowie eines Posters präsentiert und stieß damit bei den Besuchern auf großes Interesse. Das IÖW führt das Projekt gemeinsam mit der Bundesanstalt für Gewässerkunde und „keep it balanced“ durch.
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Bedrucktes Papier, ob als Zeitung, Buch oder Broschüre, gehört für die meisten Menschen zum Alltag. Jährlich werden in Deutschland neun Millionen Tonnen grafische Papiere verarbeitet, Deutschland ist der viertgrößte Papierverbraucher der Welt. Die Umwelteinwirkungen, die hierbei entstehen, sind beträchtlich. Wie der Ressourcenverbrauch sowie die Umwelteinwirkungen des Druckprozesses verringert werden können, zeigt nun das E-Paper „Ideen für grünere Seiten“, das allen Verlagen und Druckereien als Leitfaden dienen soll, wie sie bei der Auswahl von Druckpapieren und der Gestaltung des Druckprozesses nachhaltiger werden können.
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For two days more than 50 specialists from 15 countries discussed current food consumption trends and necessary reforms in order to achieve a sustainable food system. Identified hotspots that call for interventions are, firstly, the damages to environment that are caused within the food chain, such as soil degradation, water pollution or eutrophication. Secondly, also health issues are high on the agenda. About a quarter of the world population suffers from nutritional problems: About 800 million people around the world lack adequate access to food, in contrast to at least one billion people overweight, especially in industrialized countries. The experts emphasised the need of strong governance structures and actions in order to make food consumption more sustainable.
> mehr InformationenMit dem CSR-Preis der Bundesregierung hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 24. April erstmals vorbildliche und innovative Unternehmen verschiedener Größenklassen ausgezeichnet, die ihre Geschäftstätigkeit dauerhaft sozial, ökologisch und ökonomisch verträglich gestalten. Das IÖW hat gemeinsam mit dem Institut für Management der Humboldt-Universität zu Berlin die Methodik des Preises entwickelt, sowie die Auswertung der Bewerbungen der Unternehmen im Rahmen des Projektes „Konzeption und Durchführung des Wettbewerbs „CSR – Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen mit Weitblick“ durchgeführt.
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Wie muss Wissenschaft gestaltet werden, damit sie wesentliche Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung leisten kann? Das Ecological Research Network (Ecornet), dem das IÖW angehört, betont anlässlich des vom BMBF veranstalteten Symposiums „Sustainability in Science“, dass neben den inhaltlichen Fragen der Nachhaltigkeitsforschung notwendige strukturelle Veränderungen im Wissenschaftssystem ein besonderes Augenmerk verdienen.
> mehr InformationenBerlin will bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden. Wie das machbar ist, soll jetzt ein vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geführtes Expertenteam zeigen. Auftraggeber ist der Berliner Senat. „Auf die Metropole Berlin schaut man in Europa und der ganzen Welt“, so PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber. „Wenn die deutsche Hauptstadt ein Pionier wird für Klimaschutz, dann ist das ein Beitrag zur Einhaltung der Zwei-Grad-Grenze globaler Erwärmung – denn hierfür braucht es nicht nur Staaten, sondern auch mutige Kommunen.“ IÖW-Energieexperte Bernd Hirschl, stellvertretender Leiter des Projekts: „Ein klimaneutrales Berlin wird auf vielfältige Weise mit dem Land Brandenburg kooperieren. Unser Ziel ist es, gerade auch die wirtschaftlichen Vorteile von Klimaneutralität herauszustellen.“
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Weitere Informationen zum IÖW in unserem aktuellen Jahresbericht. Neu: Erstmals mit Nachhaltigkeitsinformationen zum Institut.
Welche alternativen Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für eine Gesellschaft, die nicht auf Wachstum angewiesen ist? Diskutieren Sie mit!
IÖW-Geschäftsstelle
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Das IÖW ist Partner im Ecornet, dem Netzwerk führender außeruniversitärer Institute der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland.