Arbeitsplatzeffekte des Hamburger Hafens (Containerverkehr)
Laufzeit: August 2008 - Dezember 2008
Gefördert durch: World Wide Fund For Nature (WWF), Frankfurt / Berlin / Hamburg
Bearbeitet von:
Ulrich Petschow (Projektleitung gesamt)
Projektbeschreibung
Die Zufahrt zum Hamburger Hafen soll vertieft werden, damit in Zukunft auch sog. Megacarrier den Hamburger Hafen voll beladen erreichen können. Die Vertiefungsmaßnahme wird insbesondere auch damit begründet, dass sonst deutliche Arbeitsplatzeinbußen zu erwarten sein werden, da die Reeder den Hafen Hamburg möglicherweise meiden würden und der Hamburger Hafen im Seehafenwettbewerb in der Nordrange zurückfällt. Diese Schlussfolgerungen werden z.T. durch entsprechende Gutachten gestützt. Der WWF hat das IÖW beauftragt eine Literaturanalyse zum Thema Hafenarbeitsplätze vorzunehmen und zugleich die genannten Studien zu analysieren.
Im Ergebnis ist festzustellen, dass die Arbeitsplätze in den Seehäfen abnehmen und z.T. ins Hinterland verlagert werden, wo weitere Wertschöpfungsprozesse stattfinden. Die Analyse der Studien erwies sich als problematisch, da in den Veröffentlichten Studien die Methodiken nicht hinreichend beschrieben sind und von daher eine Bewertung kaum möglich ist. Für einen offenen Diskurs über entsprechende Infrastrukturvorhaben ist Transparenz und Offenheit eine Grundbedingung.
Kontakt
Publikationen zum Projekt
Petschow, Ulrich (2009)
WWF-Studie, Hamburg
Thema: Nachhaltige Unternehmensführung, Wasser- und Landmanagement, Klima und Energie, Evaluation und Bewertung
Forschungsfeld: Umweltökonomie und Umweltpolitik