Anwendung des TOP-Runner-Ansatzes auf Konsumgüter

Laufzeit: Juni 2009 - Oktober 2010
Gefördert durch: Umweltbundesamt, Dessau
Kooperationspartner: Ökopol, Hamburg (Gesamtprojektleitung) ; Universität Lüneburg

Bearbeitet von: Rebecca Stecker, Dr. Frieder Rubik (Projektleitung IÖW)

Projektbeschreibung

Der umweltgerechten Gestaltung von Produkten kommt eine herausragende Bedeutung zu. Auch auf EU-Ebene besteht weitgehend Einigkeit, dass eine umweltpolitische Regulierung mit dynamischen Standards gebraucht wird, die einen starken Anreiz für ressourceneffiziente Innovationen bewirkt. Die Bundesregierung forciert die Einführung eines Top-Runner Ansatzes auf der europäischen Ebene. Bislang liegt jedoch noch kein ausformulierter Vorschlag für ein entsprechendes Konzept und die notwendigen Maßnahmen zu seiner Umsetzung vor. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel dieses Vorhabens, eine Konzeption für einen anspruchsvollen und effektiven Top-Runner Ansatz auf EU-Ebene zu erarbeiten, einen Abgleich dieses Konzepts mit den bestehenden produkt- und energiepolitischen Instrumenten vorzunehmen und konkrete Lösungsvorschläge zur Realisierung des vorgeschlagenen Konzepts abzuleiten. Zusätzlich sollen in Hinblick auf eine Reihe weiterer Aspekte die verbleibenden nationalstaatlichen Regelungsspielräume nach dem Erlass von konkreten Durchführungsverordnungen auf der EU-Ebene geprüft werden.

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Thema: Umweltpolitik und Governance, Produkte und Konsum
Forschungsfeld: Ökologische Produktpolitik