
Die vom IÖW und der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) herausgegebene Fachzeitschrift "Ökologisches Wirtschaften" erscheint in vier Ausgaben pro Jahr. Das interdisziplinäre Magazin beinhaltet Themen an der Schnittstelle zwischen Ökonomie und Ökologie und fragt nach den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Wirtschaftsweise. Neben der gedruckten Ausgabe geben IÖW und VÖW „Ökologisches Wirtschaften online“ heraus. Auf der Seite www.oekologisches-wirtschaften.de stehen alle Fachartikel seit der Gründung der Zeitschrift im Jahr 1986 für Recherchen und zum Download zur Verfügung.
Ausgabe 1/13: Wachstumsneutrale Unternehmen
Lesen Sie in dieser Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften, wie Unternehmen dem vorherrschenden Wachstumsmantra begegnen, und welche Möglichkeiten es für sie gibt, diesem zu entgehen. Während in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft derzeit verstärkt über die Möglichkeit, Notwendigkeit und Realisierbarkeit von unendlichem Wirtschaftswachstum und – auf der anderen Seite – einer Postwachstumsgesellschaft diskutiert wird, bleiben die Rolle und die Handlungsoptionen von Unternehmen in der derzeitigen Debatte noch unterbelichtet. Diese Ausgabe des Ökologischen Wirtschaften möchte dazu beitragen, den Postwachstumsdiskurs um die Perspektive der Unternehmen zu erweitern. Das Schwerpunktthema wurde von den IÖW-Wissenschaftlern Dr. Andrea Liesen und Dr. Christian Dietsche koordiniert.
Das Heft auf Ökologisches Wirtschaften online
Ausgabe 4/12: Zwischen Green Economy und Postwachstum
Die Nachhaltigkeitsdebatte wird sowohl national als auch international intensiv und vor allem facettenreich geführt: Spätestens seit der WBGU das sogenannte „Transformationsgutachten” publiziert hat, wird die Analyse und Gestaltung sozial-ökologischer Transformationsprozesse von immer mehr Forschungseinrichtungen aufgegriffen und zunehmend auch in politischen Prozessen verankert. Die aktuelle Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften bemüht um eine Bestandsaufnahme der Debatte sowie eine Klärung der Überzeugungen innerhalb der wissenschaftlichen, politischen, nationalen und internationalen Diskussionen, die sich „zwischen Green Economy und Postwachstum“ bewegen.
Ausgabe 3/12: Nachhaltigkeit im Klimawandel
Das Thema Anpassung an den Klimawandel hat sich in den letzten Jahren auf der politischen und wissenschaftlichen Agenda etabliert. Den Auswirkungen des Klimawandels wird bisher allerdings vornehmlich so begegnet, dass Vulnerabilitäten analysiert werden, um darauf reagieren zu können. Dies birgt die Gefahr, dass sich nicht-nachhaltige Produktions- und Konsummuster stabilisieren und notwendige Transformationen für eine nachhaltige Ausrichtung der Gesellschaft vernachlässigt werden. Wie Anpassung nachhaltig gestaltet werden kann, steht als Frage auf internationaler Ebene schon länger im Raum, in Deutschland hingegen wird diese Debatte weder in der Praxis noch auf theoretisch-konzeptioneller oder politischer Ebene bisher ausreichend geführt. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift Ökologisches Wirtschaften geht diesen Fragen für unterschiedliche Handlungsfelder wie etwa Agrarsektor, Logistik oder Skitourismus nach.
Ausgabe 2/12: Nachhaltige Wertschöpfungsketten
Angesichts massiver globaler ökologischer und sozialer Herausforderungen und der Grenzen transnationaler Regulierung kommt Unternehmen eine besondere Verantwortung bei der Durchsetzung von Umwelt- und Sozialstandards zu. Ein nachhaltiges Management der Wertschöpfungskette eines Unternehmens ist dabei nicht nur gut für Mensch und Umwelt, sondern häufig auch ein wirtschaftlicher Vorteil für Unternehmen – von der besseren Erfassung der Energie- und Rohstoffkosten über die gesamte Wertschöpfungskette bis zur Bindung zunehmend kritischer Kunden. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift Ökologisches Wirtschaften präsentiert die Ergebnisse der ersten Sommerakademie des studentischen Netzwerks für Wirtschafts- und Unternehmensethik (sneep) und der VÖW zum Thema „Nachhaltige Wertschöpfungsketten“.
Ausgabe 1/12: Klimaschutz durch energetische Gebäudesanierung
Die Bundesregierung hat sich in ihrem Energiekonzept im Jahr 2010 eine Verdopplung der energetischen Sanierungsrate von jährlich ein Prozent auf zwei Prozent des Gebäudebestands zum Ziel gesetzt. Denn mit etwa 40 Prozent entfällt ein erheblicher Anteil des Endenergieverbrauchs auf die Bereitstellung von Heizwärme für die rund 17 Millionen Wohngebäude und 1,5 Millionen Nicht-Wohngebäude in Deutschland. Hinsichtlich der Sanierung öffentlicher Gebäude sollen die Standards jedoch aufgeweicht werden – in den Kassen sei kein Geld für effiziente Sanierungen vorhanden, so die Argumentation. Die aktuelle Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften stellt zum Schwerpunkt „Klimaschutz durch Gebäudesanierung“ neue Ideen und Konzepte vor dem Hintergrund leerer Kassen vor.
Ausgabe 4/11: Nachhaltigen Konsum kommunizieren
Nachhaltiger zu konsumieren ist das Gebot der Stunde. Als gesellschaftlicher Trend, als politischer Imperativ oder auch als Marketing-Leitbild hält das Thema immer häufiger Einzug in die öffentliche Debatte – mit diesen einleitenden Worten eröffnen Gerd Scholl und Maike Gossen das Thema der vierten Ausgabe des Ökologischen Wirtschaftens 2011 „Nachhaltigen Konsum kommunizieren“. In den Schwerpunktbeiträgen wird unter anderem untersucht, welche Chancen und Grenzen onlinebasierte konsumkritische Angebote wie etwa der Utopia City Guide haben und welche Trends Unternehmen in ihrer Kommunikation verfolgen.
Ausgabe 3/11: Erneuerbare-Energie-Regionen
Ungeachtet der energiepolitischen Debatten, die auf den verschiedenen politischen Ebenen geführt werden, haben einige Kommunen und Regionen die Frage der zukünftigen Energieversorgung bereits für sich beantwortet. Sogenannte Erneuerbare-Energien-Kommunen oder EE-Regionen haben sich das Ziel gesetzt, ihre Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken. Meist geht es dabei um die Energieträger Strom und Wärme. Vor allem im Strombereich können viele EE-Regionen beachtliche Erfolge im Ausbau vorweisen. Das aktuelle „Ökologische Wirtschaften“ schildert in sechs Fachbeiträgen die Chancen und Risiken welche mit Erneuerbare Energie-Regionen verbunden sind.
Ausgabe 2/11: Internationale Klimapolitik nach Cancún
Nach der enttäuschenden UN-Klimakonferenz von Kopenhagen Ende 2009 hat die 2010er-Nachfolgekonferenz in Cancún den internationalen Klimaschutzprozess neu belebt. Die dort getroffenen Vereinbarungen gelten als wichtiger Schritt hin zu einem umfassenden Klimaschutzabkommen. Doch nicht alle Skepsis konnte ausgeräumt werden. Nach wie vor sind die Knackpunkte eines Kyoto-Nachfolgeprotokolls nicht gelöst und besonders die Fokussierung auf marktwirtschaftliche Mechanismen wird kritisch betrachtet. Das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe des Ökologischen Wirtschaftens bietet eine kontroverse Debatte um die internationale Klimapolitik nach Cancún.
Ausgabe 1/11: Umweltgerechtigkeit
Die Gerechtigkeitsdebatte im Kontext der nachhaltigen Entwicklung wurde lange Zeit vor allem mit dem Augenmerk auf Verteilungsgerechtigkeit geführt. Fragen der Umweltverantwortung sind aber vielfach ausgeblendet worden. Doch spätestens in Zusammenhang mit dem Klimawandel drängen sich diese Fragen auf: Wer soll in welchem Umfang und wofür Verantwortung übernehmen? Diese und weitere Themen der Umweltgerechtigkeit bilden den Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des Ökologischen Wirtschaftens.
Ausgabe 4/10: Unternehmen und Klimawandel
Neben allen notwendigen Bemühungen den derzeit stattfindenden Klimawandel zu verlangsamen, geht es zunehmend darum, sich auf die unvermeidbaren klimatischen Änderungen einzustellen. Auch Unternehmen müssen dafür sorgen, dass sie in Zukunft unter veränderten Klimabedingungen noch wirtschaften können. Den Risiken und Chancen, die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel für Unternehmen mit sich bringen, widmet sich der aktuelle Schwerpunkt der Fachzeitschrift Ökologisches Wirtschaften.
Ausgabe 3/10: Transformationen – Auswege aus der Wachstums- und Klimakrise
Im Jahre 1985 gründeten sich IÖW und VÖW und luden zur Gründungstagung mit dem Thema "Auswege aus dem industriellen Wachstumsdilemma". Zum Jubiläum 25 Jahre später ist es nun an der Zeit zu resümieren, inwieweit diese Auswege bereits gefunden wurden. Bzw. wie sie gefunden werden können. Dieser Frage widmet sich die aktuelle Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften.
Ausgabe 2/10: Converging Technologies
Die aktuelle Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften widmet sich den konvergierenden Technologien. Das Zusammenwachsen von Technologiesträngen, etwa in den Bereichen Nano- und Gentechnik, Informations- und Kommunikationstechnik und den Kognitionswissenschaften, ist als eine der derzeit einflussreichsten technologischen Entwicklungen anzusehen. Das komplexe Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Technik wird ebenso aufgegriffen wie Fragen zur technologischen Verbesserung des Menschen.
Ausgabe 1/10: Die soziale Nachhaltigkeit der Unternehmen
Die Jubiläumsausgabe von Ökologisches Wirtschaften dreht sich um die soziale Verantwortung von Unternehmen und um die Zusammenarbeit von Managern und gesellschaftlichen Akteuren. Jenseits der klassischen Dimension von Corporate Social Responsibility geht es hier vor allem um die Einbeziehung von bedeutenden Stakeholdern in CSR-Prozesse: zum Beispiel Gewerkschaften, Betriebsräte und Nichtregierungsorganisationen. Die Beiträge suchen Antworten auf die Frage, wie die soziale Verantwortung von Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit relevanten Stakeholden geprägt wird und ob kooperative Ansätze entscheidend für die Durchsetzung sozialer Nachhaltigkeit sind
Ausgabe 4/09: Nachhaltigkeitsberichte
Alle Welt redet über „die Krise“ – wir reden über Nachhaltigkeitsberichte. Ein guter Zeitpunkt? Wir denken: ja. Nach dem politisch brisanten Themenschwerpunkt „Nachhaltigkeit in der Krise“ befasst sich die neueste Ausgabe des Ökologischen Wirtschaftens nun mit dem Thema Berichterstattung über Nachhaltigkeit. Doch was sind Nachhaltigkeitsberichte eigentlich? Wer schreibt sie und warum? Was hat sich seit dem ersten IÖW/future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 1994 verändert und wie sehen die Kriterien für einen guten Bericht aus?
Ausgabe 3/09: Nachhaltigkeit in der Krise
„Innovation“ ist wahrscheinlich eines der am meisten strapazierten Zauberwörter, das den Weg aus der Krise weisen soll. Doch was sind „wahre“ Innovationen? Wann stellen sie eine echte Lösungsstrategie dar? Und können sie nicht gar zum Problemverstärker werden? Die Fachbeiträge im Schwerpunktthema des Ökologischen Wirtschaftens betrachten dafür die Bereiche Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie deren Beiträge, um nachhaltig aus der Krise zu kommen.
Ausgabe 2/09: Social Entrepreneurship
Diese Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften handelt von Zukunftsgründern und Heldengeschichten: Sogenannten "Social Entrepreneurs" geht es darum, drängende gesellschaftliche Probleme mit Hilfe unternehmerischen Engagements zu bearbeiten. Innovative und systemische Problemlösungen sollen dazu beitragen, soziale und ökologische Ziele zu erreichen - und gleichzeitig finanziellen Profit zu ermöglichen
Ausgabe 1/09: Landnutzung und Klimaschutz
Die Klimawirkungen der Landwirtschaft werden weder in der Agrarpolitik noch in der Klimapolitik angemessen berücksichtigt. Der Schwerpunkt stellt die Potenziale der Landwirtschaft bei der Reduzierung von Klimagasen vor und beleuchtet Standpunkte zur IÖW-Studie "Klimawirkungen der Landwirtschaft in Deutschland".
Ausgabe 4/2008: Evaluation und Abschätzung nachhaltiger Folgen
In Politik und Planung gewinnen Evaluationen immer mehr an Bedeutung.
Der Schwerpunkt stellt Konzepte und Methoden für Evaluationen vor und verknüpft in den Beiträgen verschiedene Themenfelder mit dem Instrument der Evaluation. Auch die spezifisch deutsche Diskussion um Evaluation und sozial-ökologische Forschung wird behandelt.
Ausgabe 3/2008: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster
Auf politischer Ebene gewinnen nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster immer mehr an Bedeutung. Auch die Nachhaltigkeitsforschung hat in diesem Bereich zusehends an Fahrt gewonnen. Die Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften widmet sich daher den Erfahrungen mit und der Berurteilung von Aktivitäten, innovativen Beispielen von Instrumenten sowie der Rolle verschiedener Akteure bei diesem Thema.
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