Überarbeitung von Vergaberichtlinien des "Blauen Engels" im Raumwärmebereich
Laufzeit: Juni 2010 - Dezember 2011
Gefördert durch: Ökopol, Hamburg (Generalunternehmer), im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA), Dessau
Kooperationspartner: Ökopol GmbH, Hamburg (Gesamtprojektleitung: Dirk Jepsen)
Bearbeitet von:
Mark Bost,
Prof. Dr. Bernd Hirschl (Projektleitung IÖW),
Anna Neumann
Projektbeschreibung
Mit dem Blauen Engel werden seit 1978 umweltfreundliche Produkte gekennzeichnet und beworben. Bereits in den 1980er Jahren, in denen die Luftreinhaltung ein wesentliches Schutzziel der deutschen Umweltpolitik darstellte, wurden erste Umweltzeichen für Heizungsanlagen eingeführt. Später rückte auch ein effizienter Umgang mit Brennstoffen in den Vordergrund, der z. B. durch die Entwicklung von Blauen Engeln für Gasbrennwertgeräte und Mini-BHKW vorangetrieben wurde. Um auch im Bereich erneuerbarer Energien besonders emissionsarme und effiziente von weniger ambitionierten Heizungsanlagen unterscheiden zu können, tragen seit einigen Jahren auch Holzpelletöfen und -kessel, Wärmepumpen, sowie Sonnenkollektoren den Blauen Engel. Um dauerhaft eine überdurchschnittlich hohe Umweltfreundlichkeit der gekennzeichneten Produkte gewährleisten zu können, ist jedoch eine regelmäßige Überprüfung und Verbesserung / Verschärfung der Anforderungen unbedingt erforderlich. Für die Produktgruppen Holzpelletöfen und -kessel, Wärmepumpen, Warmwasserspeicher, Öl- und Gas-Blockheizkraftwerke sowie Gas- und Ölbrennwertgeräte werden diese Überarbeitungen von Mitte 2010 bis Ende 2011 vom IÖW durchgeführt.
Kontakt
Thema: Klima und Energie, Produkte und Konsum
Forschungsfeld: Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz