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		<title>IÖW | Institut für ökologische Wirtschaftsforschung</title>
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		<description>Nachrichten vom IÖW</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 15 May 2013 17:56:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Jetzt online: Dokumentation der Tagung &quot;Biokraftstoffe zwischen Sackgasse und Energiewende&quot;</title>
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			<description>Über 100 Teilnehmer/innen diskutierten auf der Tagung &quot;Biokraftstoffe zwischen Sackgasse und Energiewende Diskurse, Effekte und Konflikte aus transnationaler Perspektive&quot; am 19. April 2013 in Berlin, wie es mit Biodiesel, -ethanol &amp; Co. weitergehen kann. Die vom BMBF im Programm Sozial-ökologische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Über 100 Teilnehmer/innen diskutierten auf der Tagung &quot;Biokraftstoffe zwischen Sackgasse und Energiewende Diskurse, Effekte und Konflikte aus transnationaler Perspektive&quot; am 19. April 2013 in Berlin, wie es mit Biodiesel, -ethanol &amp; Co. weitergehen kann. Die vom BMBF im Programm Sozial-ökologische Forschung geförderte Forschungsgruppe „Fair-Fuels?“ hat in ihrem vierjährigen Projekt neue Antworten auf die vielfältigen Widersprüche rund um Biokraftstoffe gesucht und die Ergebnisse der Forschungen, u. a. aus den Weltregionen Europa, Lateinamerika und Afrika, auf der Tagung vorgestellt. Die Tagung ist nun online dokumentiert, alle Präsentationen stehen als Download zur Verfügung.
Gemeinsam mit Expert/innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und einer interessierten Fachöffentlichkeit wurden die Kontroversen und Perspektiven der Biokraftstoffe diskutiert. Im Fokus der Tagung standen folgende Dimensionen der Biokraftstoffproduktion:
<b>Politik, Akteure und Diskurse</b><br />Welche politischen und diskursiven Entwicklungen sind im Bereich der Biokraftstoffe bestimmend? Welche Veränderungen lassen sich beobachten? Wie lassen sie sich erklären, welche Interessen und Akteure beeinflussen sie?<br /><b></b>
<b>Sozial-ökologische Wirkungen und Konflikte</b>
Welche sozialen, ökonomischen, ökologischen und politischen Effekte hat die Produktion von Rohstoffen für die Herstellung von Biokraftstoffen auf verschiedenen räumlichen Ebenen? Welche sozial-ökologischen Konflikte ergeben sich?<br /><b></b>
<b>Indirekte Landnutzungsänderungen und Regulierung</b>
Was bedeutet das Auftreten von indirekten Landnutzungsänderungen für die Rolle der Biokraftstoffe im Energiesystem? Gibt es Möglichkeiten, die Biokraftstoffe trotz dieser Problematik als eine nachhaltige Säule im Energiesystem zu erhalten?
<link http://www.fair-fuels.de/termine/biokraftstoffe-zwischen-sackgasse-und-energiewende-diskurse-effekte-und-konflikte-aus-transnationaler-perspektive.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Zur Dokumentation der Konferenz</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 17:56:00 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Wasserflüsse in Deutschland: IÖW präsentiert Projekt auf Messe „Wasser Berlin International“ </title>
			<link>http://www.ioew.de/no_cache/news/article/wasserfluesse-in-deutschland-ioew-praesentiert-projekt-auf-messe-wasser-berlin-international/</link>
			<description>Deutschland ist ein wasserreiches Land, doch Wasserverfügbarkeit und Wassernutzungen sind regional sehr unterschiedlich verteilt. Das führt zu regionalen Knappheiten, die sich mit dem Klimawandel noch deutlich verschärfen können. Das IÖW-Projekt „Wasserflüsse in Deutschland“ hat die natürlichen,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Deutschland ist ein wasserreiches Land, doch Wasserverfügbarkeit und Wassernutzungen sind&nbsp;regional sehr unterschiedlich verteilt. Das&nbsp;führt zu regionalen Knappheiten, die sich mit dem Klimawandel noch deutlich verschärfen können. Das IÖW-Projekt „Wasserflüsse in Deutschland“ hat die natürlichen, künstlichen und virtuellen Wasserflüsse in Deutschland erstmals unmittelbar in Beziehung zueinander gesetzt und innovativ aufbereitet. Auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf der Fachmesse „Wasser Berlin International“ vom 23. bis 26. April 2013 hat das IÖW die Ergebnisse nun in Form einer interaktiven Touchtable-Präsentation sowie eines Posters präsentiert und stieß damit bei den Besuchern auf großes Interesse. Das IÖW führt das Projekt gemeinsam mit der Bundesanstalt für Gewässerkunde und „keep it balanced“ durch. 
<b>Regionale Wasserknappheiten</b>
„Zahlreiche Regionen in Deutschland nutzen deutlich mehr Wasser, als sie selber auf ihrem Gebiet gewinnen können“, so Projektleiter Jesko Hirschfeld. Ursachen sind verdichtete Wirtschafts- und Siedlungsstrukturen, naturräumliche Gegebenheiten oder auch Verschmutzungen des Grundwassers. „Zum Beispiel der Stuttgarter Raum, München, Frankfurt am Main, die Städte des Ruhrgebiets sowie Teile Thüringens, Sachsen-Anhalts und Niedersachsens können sich aus eigenen Brunnen nicht ausreichend versorgen. Sie sind auf Wasserressourcen aus angrenzenden oder auch weit entfernten Gegenden angewiesen“, erklärt der Wasserexperte. Stuttgart etwa bezieht sein Wasser unter anderem aus dem über 100 Kilometer entfernten Bodensee.
<b>Interaktive Deutschlandkarte: Wasserdaten für alle Landkreise</b>
In der Touchtable-Präsentation können verschiedene wasserbezogene Daten abgefragt werden, etwa zu Niederschlägen und Verdunstung, Wassernutzungen durch Kraftwerke, Industrie und Haushalte sowie Szenarien über die zukünftige Wasserverfügbarkeit in Zeiten des Klimawandels. Die Daten liegen in einem Geographischen Informationssystem für alle deutschen Landkreise und kreisfreien Städte vor und sind über eine interaktive Deutschlandkarte intuitiv zugänglich. Zusätzlich zeigen Weltkarten, wo und wie viel virtuelles Wasser über den Import von Agrar- und Industrieprodukten von Deutschland im Ausland genutzt wird - oder dem Ausland über Exporte zur Verfügung gestellt wird. 
<link fileadmin/user_upload/BILDER_und_Downloaddateien/Publikationen/2013/Wasserfluesse_in_Deutschland.pdf - download "Initiates file download">Download Poster &quot;Alles im Fluss - Eine deutsche Wasserbilanz&quot; (pdf)</link> | <link http://www.wasserfluesse.de>www.wasserfluesse.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 13:49:00 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Ideen für grünere Seiten – E-Paper für nachhaltiges Publizieren veröffentlicht</title>
			<link>http://www.ioew.de/no_cache/news/article/ideen-fuer-gruenere-seiten-e-paper-fuer-nachhaltiges-publizieren-veroeffentlicht/</link>
			<description>Bedrucktes Papier, ob als Zeitung, Buch oder Broschüre, gehört für die meisten Menschen zum Alltag. Jährlich werden in Deutschland neun Millionen Tonnen grafische Papiere verarbeitet, Deutschland ist der viertgrößte Papierverbraucher der Welt. Die Umwelteinwirkungen, die hierbei entstehen, sind...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bedrucktes Papier, ob als Zeitung, Buch oder Broschüre, gehört für die meisten Menschen zum Alltag. Jährlich werden in Deutschland neun Millionen Tonnen grafische Papiere verarbeitet, Deutschland ist der viertgrößte Papierverbraucher der Welt. Die Umwelteinwirkungen, die hierbei entstehen, sind beträchtlich. Wie der Ressourcenverbrauch sowie die Umwelteinwirkungen des Druckprozesses verringert werden können, zeigt nun das E-Paper „Ideen für grünere Seiten“, das allen Verlagen und Druckereien als Leitfaden dienen soll, wie sie bei der Auswahl von Druckpapieren und der Gestaltung des Druckprozesses nachhaltiger werden können. Das Paper entstand in dem Projekt „Nachhaltig Publizieren“, das vom oekom Verlag initiiert und gemeinsam mit dem IÖW und dem ifeu-Institut durchgeführt wurde. Das Vorhaben wurde vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt gefördert.&nbsp;
<b>Das kleine Einmaleins des nachhaltigen Publizierens</b>
Das E-Paper gibt Empfehlungen für nachhaltige Druckpapiere und weist für die einzelnen Druckverfahren, wie Zeitungsoffset- oder Bogenoffsetdruck, spezifische Nachhaltigkeitsanforderungen aus. Ein „kleines Einmaleins“ des nachhaltigen Publizierens nennt zehn Grundregeln, die für umweltfreundliches Herstellen von Printerzeugnissen relevant sind, so dass alle wichtigen Punkte schnell erfasst werden können. 
<link http://de.calameo.com/read/0020096009b20579b32f9 - external-link-new-window "Opens external link in new window">Zum E-Paper &quot;Ideen für grünere Seiten&quot;</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 May 2013 12:04:00 +0200</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sustainable Food Consumption: Experts Demand Ambitious Governance Reforms in the EU</title>
			<link>http://www.ioew.de/no_cache/news/article/sustainable-food-consumption-experts-demand-ambitious-governance-reforms-in-the-eu/</link>
			<description>For two days more than 50 specialists from 15 countries discussed current food consumption trends and necessary reforms in order to achieve a sustainable food system. Identified hotspots that call for interventions are, firstly, the damages to environment that are caused within the food chain, such...</description>
			<content:encoded><![CDATA[For two days more than 50 specialists from 15 countries discussed current food consumption trends and necessary reforms in order to achieve a sustainable food system. Identified hotspots that call for interventions are, firstly, the damages to environment that are caused within the food chain, such as soil degradation, water pollution or eutrophication. Secondly, also health issues are high on the agenda. About a quarter of the world population suffers from nutritional problems: About 800 million people around the world lack adequate access to food, in contrast to at least one billion people overweight, especially in industrialized countries. The experts emphasised the need of strong governance structures and actions in order to make food consumption more sustainable.
The Multinational Event “Shaping the future of Sustainable Food Consumption: Challenges and opportunities for policy and science integration” held on 18-19 April 2013 in Lisbon was organized by the consortium RESPONDER and CENSE – Centre for Environmental and Sustainability Research/New University of Lisbon, with the support of the Portuguese Ministry for Agriculture, Sea, Environment and Spatial Planning, enabling scientists and policy makers to exchange experiences and knowledge with regard to sustainable food consumption issues.
<b>Link policy and researchers - time is up for a shift</b>
“For me, for Portugal, it is important to link policy makers and researchers”, stated Nuno Vieira e Brito, Secretary of State of Food and Agrifood Research from the Portuguese Ministry for Agriculture Sea, Environment and Spatial Planning. “It is time to shift towards sustainable food consumption”.
“Past food production and consumption have been mining the planet” explained Prof. Tim Lang from the Centre for Food Policy, City University London, UK. “Evidence suggests large-scale system change is needed, not just small-scale individual change. Consumers need help. A new Intergovernmental Panel on Sustainable Diets could chart new directions for food culture. And the EU needs to map how the current CAP can become a Common Sustainable Food Policy”. These thoughts were confirmed by the workshops participants. Especially integration of policies nowadays fragmented into different areas is needed to overcome institutional blockades. “A holistic policy integration” was requested by Prof. Sirpa Kurpa from MTT Agrifood Research Finland.
<b>Against Food Waste</b>
Approximately 300 million tons of food are wasted in the industrialized countries every year – an amount that is estimated to be enough for feeding the 870 million malnourished people in the world. “Keeping this in mind, it is obvious that we must put great effort on opposing food waste”, explained Frieder Rubik from the Institute for Ecological Economy Research in Heidelberg. Food waste is generated along the whole value chain during cultivation, processing, distribution and consumption. Rubik: “It is of uttermost importance to minimise food losses in each stage. Required changes include label formulations other than “best before”, suitable storage and packaging or a change of portion sizes. The recent campaign ‘Too good for the garbage bin’ by the German Federal Ministry of Food, Agriculture and Consumer Protection is one example of addressing these challenges.” Andrew Parry from WRAP UK pointed out pathways for changing consumer behaviour, based on success demonstrated in the UK, such as “raising awareness, encouraging action, making use of partnership working, and promoting new habits around food”, concluding that “A more integrated approach to food related objectives, be they related to health, waste, safety or sustainability, could deliver greater impact”.
<b>Ambitious Governance Reforms needed </b>
The experts called for more ambitious food policy which addresses the combined environmental, health, economic and societal problems of food production and consumption. “Food security goes beyond the concern for food availability” underscored Alexandre Meybeck from the United Nations Food and Agriculture Organization (FAO). “It also entails issues of accessibility, utilization and stability”. The complexity involved in shaping the future of sustainable food consumption and production calls for strong governance structures and actions by the several players in the food system. “Sustainable food systems are on the current UN agenda” added Alexandre Meybeck, pointing out to recent initiatives, such as the work developed by the Committee on World Food Security and its High Level Panel of Experts on food security and nutrition (HLPE) and the FAO/UNEP program on sustainable food systems.
++++++++++++++++++++++++++++++
<b>About RESPONDER:<br /></b>The European project RESPONDER aims to promote sustainable consumption by assessing potential contradictions with economic growth. The project links four communities by facilitating a structured dialogue: science, policy, pro-growth, and beyond growth. 
Further information: <link http://www.scp-responder.eu>http://www.scp-responder.eu</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 May 2013 10:49:00 +0200</pubDate>
			
			
		</item>
		
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			<title>Verantwortliches Unternehmertum im Alltag verankern - Bundesregierung zeichnet Unternehmen mit CSR-Preis aus</title>
			<link>http://www.ioew.de/no_cache/news/article/verantwortliches-unternehmertum-im-alltag-verankern-bundesregierung-zeichnet-unternehmen-mit-csr-pre/</link>
			<description>Mit dem CSR-Preis der Bundesregierung hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 24. April erstmals vorbildliche und innovative Unternehmen verschiedener Größenklassen ausgezeichnet, die ihre Geschäftstätigkeit dauerhaft sozial, ökologisch und ökonomisch verträglich gestalten. Das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dem CSR-Preis der Bundesregierung hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 24. April erstmals vorbildliche und innovative Unternehmen verschiedener Größenklassen ausgezeichnet, die ihre Geschäftstätigkeit dauerhaft sozial, ökologisch und ökonomisch verträglich gestalten. Das IÖW hat gemeinsam mit dem Institut für Management der Humboldt-Universität zu Berlin die Methodik des Preises entwickelt, sowie die Auswertung der Bewerbungen der Unternehmen im Rahmen des Projektes<link http://www.ioew.de/projekt/Konzeption_und_Durchfuehrung_des_Wettbewerbs_CSR_Gesellschaftliche_Verantwortung_von_Unterneh - external-link-new-window "Opens external link in new window"> Konzeption und Durchführung des Wettbewerbs „CSR – Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen mit Weitblick“</link> durchgeführt.
Die Besonderheit des CSR-Preises der Bundesregierung liegt in seiner Methodik: Wie erfolgreich Unternehmen in ihren CSR-Aktivitäten sind wird nicht allein auf Basis von Selbstauskünften der Unternehmen in einer Management-Befragung ermittelt, sondern auch an Aussagen von Stakeholdern des Unternehmens gemessen. Auf Basis der Management-Befragung zu den fünf Aktionsfeldern „Unternehmensführung“, „Markt“, „Arbeitsplatz“, „Umwelt“ und „Gemeinwesen“ nominierte die Jury dafür fünf Unternehmen je Größenklasse. Für die nominierten Unternehmen wurden die Selbsteinschätzungen aus der Management-Befragung in ausführlichen Stakeholder-Interviews mit Expertinnen und Experten von Gewerkschaften sowie Umwelt und Sozialverbänden, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden, gespiegelt. 
Auf Basis beider Befragungen wurden die Preisträgerinnen und Preisträger von der siebenköpfigen Jury aus den mehr als 220 Bewerbungen und 20 nominierten Unternehmen ausgewählt. Die Jury besteht aus Expertinnen und Experten des Nationalen CSR-Forums, einem Multi-Stakeholder-Gremium, das die Bundesregierung zur gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung berät. Die prämierten Unternehmen sind:
5.000 und mehr Beschäftigte: <b>Tchibo GmbH, Hamburg</b><br /> 500 bis 4.999 Beschäftigte: <b>Hipp GmbH &amp; Co. Produktion KG, Pfaffenhofen (Ilm)</b><br /> 50 bis 499 Beschäftigte: <b>Studiosus Reisen München GmbH</b><br /> 1 bis 49 Beschäftigte: <b>Thomas Becker – Atelier für Schmuck, Hamburg</b><br /> Sonderpreis der Jury: <b>TÜRENMANN Stuttgart GmbH &amp; Co. KG</b>
Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert, das die Federführung für den CSR-Preis der Bundesregierung innehat. Auftraggeber des IÖW und Wettbewerbsbüro des CSR-Preises der Bundesregierung sind Scholz &amp; Friends Reputation.
Mehr Informationen finden Sie im Internet unter <link http://www.csr-preis-bund.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.csr-preis-bund.de</link>.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 11:22:00 +0200</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nachhaltigkeit braucht neue Strukturen im Wissenschaftssystem</title>
			<link>http://www.ioew.de/no_cache/news/article/nachhaltigkeit-braucht-neue-strukturen-im-wissenschaftssystem/</link>
			<description>Wie muss Wissenschaft gestaltet werden, damit sie wesentliche Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung leisten kann? Das Ecological Research Network (Ecornet), dem das IÖW angehört, betont anlässlich des vom BMBF veranstalteten Symposiums „Sustainability in Science“, dass neben den inhaltlichen Fragen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wie muss Wissenschaft gestaltet werden, damit sie wesentliche Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung leisten kann? Das Ecological Research Network (Ecornet), dem das IÖW angehört, betont anlässlich des vom BMBF veranstalteten Symposiums „Sustainability in Science“, dass neben den inhaltlichen Fragen der Nachhaltigkeitsforschung notwendige strukturelle Veränderungen im Wissenschaftssystem ein besonderes Augenmerk verdienen.</b>
Eine der großen Aufgaben des 21. Jahrhunderts ist die Gestaltung von Übergängen in eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung. Vor diesem Hintergrund begrüßt das Forschungsnetzwerk <link http://www.ecornet.eu/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Ecornet</link> das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltete Symposium <link http://www.fona.de/sisi/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">„Sustainability in Science“</link> am 23. April 2013 in Berlin. Das Forschungsministerium will mit dieser Veranstaltung den im Wissenschaftsjahr 2012 ins Leben gerufenen Prozess „Zukunftsprojekt Erde“ fortsetzen. Zugleich ist das Symposium Startschuss für die „Sustainability in Science Initiative“, die die Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Forschung stärken soll.
<link http://www.fona.de/sisi/photos/23.04/Workshops_I/SISI2013_Workshops_I_001%7Ba1%7D_s3.jpg - external-link-new-window "Opens external link in new window">Dr. Thomas Jahn</link> betont, dass neben den inhaltlichen Fragen der Nachhaltigkeitsfor-schung notwendige strukturelle Veränderungen im Wissenschaftssystem ein besonderes Augenmerk verdienen. Es seien weitergehende Anpassungen des Wissenschaftssystems als bisher unerlässlich. Jahn ist Sprecher der Institutsleitung des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung und war Mitglied des Programmbeirates des Symposiums. Er verantwortet im Rahmen der Veranstaltung den Workshop „Nachhaltigkeit in Forschungsprozessen“.
Eine weitere wichtige Aufgabe sei die Intensivierung der Kooperationen von Hochschulen mit staatlichen und unabhängigen außeruniversitären Forschungseinrich-tungen – sowohl in der Verbundforschung als auch in der Hochschulbildung, sagt <link http://www.fona.de/sisi/photos/23.04/Workshops_I/SISI2013_Workshops_I_009%7Bb1%7D_s3.jpg - external-link-new-window "Opens external link in new window">Thomas Korbun</link>, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und einer der Ecornet-Sprecher. Ziel müsse es sein, die Durchlässigkeit zwischen den Sektoren zu verbessern. Die unabhängigen außeruniversitären Institute, und insbesondere die Mitgliedsinstitute des Ecornet, bringen hier langjährige Erfahrungen in der inter- und transdisziplinären Forschung mit. Gerade diese Erfahrungen sollten in der Forschung wie auch in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses zukünftig verstärkt gefordert werden. Und schließlich sollte die Zusammenarbeit zwischen Natur- und Gesellschaftswissenschaften einerseits und die Kooperation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft andererseits im Rahmen von inter- und transdisziplinären Kooperationen stärker als bisher in die Forschungs- und Nachwuchsförderung aufgenommen werden. Damit Karrierepfade am Ende nicht wieder in disziplinären Strukturen enden, bedarf es zudem verstärkt der Einrichtung von Lehrstühlen und Fakultäten mit einer transdisziplinären Ausrichtung.
<b>Über das „Ecological Research Network“– Ecornet</b>
Ecornet ist ein Netzwerk aus sieben Forschungseinrichtungen mit insgesamt mehr als 500 Mitarbeitenden. Hervorzuheben ist das breite Themen- und Kompetenzspektrum der Mitgliedsinstitute sowie ein gemeinsames Aufgabenverständnis: Die Institute forschen praxisnah an der Lösung gesellschaftlicher Probleme, die eine nachhaltige Entwicklung behindern. Die Institute teilen auch den konsequent transdisziplinären Forschungsansatz: Sie verknüpfen das Wissen und die Werkzeuge der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zu neuen Erkenntnissen und Forschungsmethoden und beziehen von Beginn an Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft in den Forschungsprozess ein. Sprecher von Ecornet sind Thomas Korbun (IÖW) und R. Andreas Kraemer (Ecologic Institut). Folgende Institute sind Mitglied des Ecornet:
<ul><li>Ecologic Institut</li> <li>ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg</li> <li>Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)</li> <li>ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung</li> <li>Öko-Institut – Institut für angewandte Ökologie</li> <li>Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU)</li> <li>Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie</li></ul>

<b>Links:</b>
<ul><li><link http://www.fona.de/mediathek/event/sisi2013/beitrag/b1_korbun_thomas_01_presentation_sisi2013.pdf - external-link-new-window "Opens external link in new window">Download Vortrag von Thomas Korbun: &quot;Gesellschaftliche Verantwortung wissenschaftlicher Einrichtungen&quot; (pdf)</link></li><li><link http://www.fona.de/sisi/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.fona.de/sisi/</link></li><li><link http://www.ecornet.eu/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">www.ecornet.eu</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 10:23:00 +0200</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Forscher unterstützen Berlin auf dem Weg zur Klimaneutralität</title>
			<link>http://www.ioew.de/no_cache/news/article/forscher-unterstuetzen-berlin-auf-dem-weg-zur-klimaneutralitaet/</link>
			<description>Berlin will bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden. Wie das machbar ist, soll jetzt ein vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geführtes Expertenteam zeigen. Auftraggeber ist der Berliner Senat. „Auf die Metropole Berlin schaut man in Europa und der ganzen Welt“, so PIK-Direktor Hans...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Berlin will bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden. Wie das machbar ist, soll jetzt ein vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geführtes Expertenteam zeigen. Auftraggeber ist der Berliner Senat. „Auf die Metropole Berlin schaut man in Europa und der ganzen Welt“, so PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber. „Wenn die deutsche Hauptstadt ein Pionier wird für Klimaschutz, dann ist das ein Beitrag zur Einhaltung der Zwei-Grad-Grenze globaler Erwärmung – denn hierfür braucht es nicht nur Staaten, sondern auch mutige Kommunen.“
<b>Umweltsenator Müller: &quot;Berlin muss eine energetisch hocheffiziente und topmoderne Stadt werden&quot;</b>
Berlins Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, unterstreicht die Bedeutung der Machbarkeitsstudie: „Berlin muss eine energetisch hocheffiziente und topmoderne Stadt werden und die besten Innovations- und Investitionschancen nutzen! Damit wollen wir nicht nur unseren Beitrag zur Energiewende in Deutschland leisten. Wir wollen auch unserer Zukunftsverantwortung gerecht werden und mit gutem Beispiel vorangehen.“
<b>IÖW untersucht wirtschaftliche Vorteile von Klimaneutralität</b>
„Wir werden bei unseren Analysen und Empfehlungen den Blick auch über die Berliner Landesgrenzen hinaus richten“, sagt Bernd Hirschl vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), der stellvertretende Leiter des Projekts. „Ein klimaneutrales Berlin wird auf vielfältige Weise mit dem Land Brandenburg kooperieren. Unser Ziel ist es, gerade auch die wirtschaftlichen Vorteile von Klimaneutralität herauszustellen.“
<b>Szenarien für weniger Treibhausgasausstoß in Berlin</b>
Bis Ende dieses Jahres sollen die Forscher Szenarien entwickeln für eine Verringerung des städtischen Ausstoßes von Treibhausgasen. Ziel ist die Reduktion der Treibhausgasemissionen von heute rund sechs auf deutlich unter zwei Tonnen pro Kopf und Jahr – diese Menge wäre vereinbar mit dem Ziel, die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen. Eine solche Reduktion würde eine erhebliche Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudebestandes erfordern, einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien, und den Umbau des Verkehrssektors. Welche Wege hierbei Berlin genau gehen könnte, das sollen die Wissenschaftler aufzeigen. Im April starten sie Workshops mit Interessenvertretern aus verschiedenen Handlungsfeldern.
<b>Sozialverträgliche Klimaneutralität</b>
„Berlin ist eine Mieterstadt, und die Wirtschaftskraft liegt im bundesweiten Vergleich eher im Mittelfeld“, sagt Fritz Reusswig, Soziologe am PIK und Leiter der Machbarkeitsstudie. „Umso mehr wird es darauf ankommen, realisierbare, also auch möglichst sozialverträgliche Wege zur Klimaneutralität für Berlin zu finden. Das ist eine durchaus spannende Herausforderung für unser Team.“ Das PIK koordiniert das Konsortium aus acht Akteuren und wird sich selbst um die Bereiche private Haushalte und Konsum kümmern. „Denn ohne die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger wird das Ziel der Klimaneutralität nicht zu erreichen sein“, so Reusswig.
<b>Berlin möchte sich ein Energiewendegesetz geben</b>
Senator Müller möchte es bei einer Machbarkeitsstudie nicht belassen. „Wir entwickeln derzeit Ideen für ein Berliner Energiewendegesetz. Wir wissen, dass das ein anspruchsvolles Vorhaben ist, das Visionen braucht, aber auch von Kooperation und Unterstützung durch die ganze Stadt lebt. Die Machbarkeitsstudie ist für uns ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu diesem Gesetz.“ PIK-Direktor Hans-Joachim Schellnhuber betont den Modellcharakter des Vorhabens: „Unser Institut analysiert die Folgen des Klimawandels im Erdsystem – und zugleich entwickelt es Lösungsmöglichkeiten für ganz konkrete Probleme und Situationen. Vor zwei Jahren haben wir unseren Heimat-Standort, die Landeshauptstadt Potsdam, in Sachen Klimaschutz und Anpassung beraten. Nun freuen wir uns, auch in der deutschen Hauptstadt unsere Expertise einbringen zu können.“
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++<br /> <br /> <b>Mitglieder des vom PIK geführten Konsortiums sind:<br /> </b>
<ul><li><span> Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), das bereits am Berliner „Energiekonzept 2020“ mitgearbeitet hat. </span></li><li><span> Das Energieberatungsbüro BLS Energieplan. </span></li><li><span> Das Berliner Stadtplanungsbüro UmbauStadt. </span></li><li><span> Das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ Berlin), das den Verkehrssektor in den Fokus nimmt. </span></li><li><span> Das Potsdamer Büro Luftbild, Umwelt, Planung (LUP), das sich um die Potenziale der Berliner Grünflächen kümmern wird. </span></li><li><span> Das Landschaftsarchitekten-Büro Becker, Giesecke, Mohren, Richards (bgmr). </span></li><li><span> Das Anwaltsbüro HFK Rechtsanwälte, das die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Weg zur Klimaneutralität auslotet. <br /><br /></span></li></ul>
 <b>Anmeldung zu den Workshops: </b>Fünf parallele Arbeitsgruppen – zu Energieversorgung, Gebäude, Verkehr, Wirtschaft und private Haushalte/Konsum – diskutieren am 15.4. beim InnoZ auf dem EUREF-Campus in Schöneberg (Torgauer Str. 12-15). Die Veranstaltungen sind öffentlich, wegen der begrenzten Platzzahl ist aber eine Anmeldung unter wiebke.lass@pik-potsdam.de erforderlich.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 11:33:00 +0200</pubDate>
			
			
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