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		<title>IÖW | Institut für ökologische Wirtschaftsforschung</title>
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		<description>Nachrichten vom IÖW</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 12:58:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Bundesministerin Aigner stellt Online-Rechner zur Kalkulation der Wertschöpfungseffekte durch Erneuerbare Energien vor</title>
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			<description>Die Erneuerbaren Energien schaffen in Deutschlands Kommunen Arbeitsplätze, generieren Steuereinnahmen, schützen das Klima und verbessern die Versorgungssicherheit. Auf welche Beträge sich diese positiven Wirtschaftseffekte Erneuerbarer Energien summieren können, ermittelt ein neuer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Erneuerbaren Energien schaffen in Deutschlands Kommunen Arbeitsplätze, generieren Steuereinnahmen, schützen das Klima und verbessern die Versorgungssicherheit. Auf welche Beträge sich diese positiven Wirtschaftseffekte Erneuerbarer Energien summieren können, ermittelt ein neuer Online-Wertschöpfungsrechner der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), den Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner heute auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin vorgestellt hat. 
Das IÖW hat den Rechner wissenschaftlich konzipiert und gemeinsam mit der AEE entwickelt. Das kostenlose Angebot ermöglicht eine vereinfachte Abschätzung der ökonomischen Effekte des Ausbaus erneuerbarer Energien.  Die Berechnung beruht auf dem Modell Kommunale Wertschöpfung  Erneuerbarer Energien (KoWEE), das das IÖW seit dem Jahr 2010 in  verschiedenen Kommunen und Regionen eingesetzt hat. In einer Studie hatte das IÖW die kommunale Wertschöpfung durch  Erneuerbare Energien für das Jahr 2010 insgesamt auf 10,5 Milliarden  Euro pro Jahr beziffert.
<b>Nutzen der Erneuerbaren vor Ort erkennen<br /></b>
„Für die Energiewende in Deutschland kommt den Bürgerinnen und Bürgern eine entscheidende Rolle zu. Engagement und Akzeptanz für den Umbau der Energieversorgung wachsen, wenn sie erkennen, welchen Nutzen die Erneuerbaren Energien vor Ort schaffen. Dafür kann der Wertschöpfungsrechner des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung und der Agentur für Erneuerbare Energien eine wichtige Hilfe sein“, betonte Aigner bei der Präsentation des kostenlosen Online-Angebots.
Der Online-Rechner berücksichtigt für seine Kalkulationen der Wertschöpfung vor Ort die Unternehmensgewinne ebenso wie Einkommen durch Beschäftigung und Steuern an die Kommunen. Nutzer des Rechners können sich für ihre Kommune und Region auch den Anteil Erneuerbarer Energien an der Versorgung ausrechnen lassen. Darüber hinaus kalkuliert der Online-Rechner Klimaschutz- und Jobeffekte, die in den Dörfern und Städten mit dem Umbau der Energieversorgung einhergehen.
<link http://www.kommunal-erneuerbar.de/de/kommunale-wertschoepfung/rechner.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Zum Online Rechner</link> | Weitere Informationen zum Thema unter&nbsp;<link 782 - internal-link "Opens internal link in current window">www.ioew.de/wertschoepfung</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 12:58:00 +0100</pubDate>
			
			
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			<title>Ausbau erneuerbarer Energien bringt Klimaschutz und Wertschöpfung nach Brandenburg</title>
			<link>http://www.ioew.de/no_cache/news/article/pressemitteilung-braunkohle-ausstieg-bringt-klimaschutz-und-wertschoepfung-nach-brandenburg/</link>
			<description>Von einem Ausstieg aus klimaschädlicher Braunkohle mit gleichzeitigem verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien würde Brandenburg enorm profitieren. Die Wertschöpfung aus Erneuerbaren Energien könnte sich im Jahr 2030 auf 1,25 Milliarden Euro verdoppeln. Dies ist das Ergebnis der Studie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Von einem Ausstieg aus klimaschädlicher Braunkohle mit gleichzeitigem verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien würde Brandenburg enorm profitieren. Die Wertschöpfung aus Erneuerbaren Energien könnte sich im Jahr 2030 auf 1,25 Milliarden Euro verdoppeln. Dies ist das Ergebnis der Studie Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien in Brandenburg, die das IÖW im Auftrag von Greenpeace erstellt und am 24.01.2012 in Potsdam vorgestellt hat.
Gleichzeitig würde die Stilllegung der Braunkohlekraftwerke rund 60 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid einsparen. „Ministerpräsident Platzeck verhindert wirtschaftlichen Aufschwung und Klimaschutz in Brandenburg, wenn er am Klimakiller Braunkohle festhält“, sagt Greenpeace-Energieexpertin Anike Peters. „Nur mit einem Ausstieg aus der Braunkohle können sich die Erneuerbaren Energien voll entfalten.&nbsp;Dies brächte neue Arbeitsplätze und höhere Einnahmen nach Brandenburg.“
Die Landesregierung unter Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD)  setzt in ihrem aktuellen Entwurf der Energiestrategie 2030 weiter auf  Braunkohle. Sie verfehlt  dadurch die im Jahr 2008 von der damaligen  Regierung festgelegten Klimaziele. <span lang="en">Greenpeace</span>  fordert Platzeck auf, die Chancen der Energiewende ohne Braunkohle zu  nutzen und in der Energiestrategie für Brandenburg umzusetzen.  
<b>Land und Kommunen profitieren von erhöhter Wertschöpfung</b>
Laut der Studie würden in Brandenburg neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Zahl der Arbeitsplätze würde sich bis 2030 von 11.500 Arbeitsplätzen auf 19.200 Arbeitsplätzen fast verdoppeln. Die momentane Energiestrategie der Landesregierung Brandenburgs würde hingegen um die 5000 Arbeitsplätze abbauen. &nbsp;Die Kommunen im Land könnten von verdoppelten Steuereinnahmen, Einkommen und Unternehmensgewinnen profitieren. Allein die Steuereinnahmen könnten im Jahr 2030 auf 190 Millionen Euro anwachsen. Aus der Braunkohle erwartet die Regierung lediglich 25 Millionen Euro Einnahmen.
 Das IÖW geht davon aus, dass sich die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ohne Braunkohle bis zum Jahr 2030 mehr als verdreifacht. Damit könnte Brandenburg seinen Strombedarf zu 270 Prozent decken. Auch bei vollständiger Eigenversorgung könnte das Land erhebliche Strommengen exportieren. „Unsere Berechnungen zeigen, dass es für Brandenburg sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll ist, den Ausbau der Erneuerbaren Energien mit voller Kraft zu forcieren“, sagt Dr. Julika Weiß vom IÖW.
<span lang="en">Greenpeace</span> fordert von der Landesregierung, den  geplanten Kraftwerksneubau am Standort Jänschwalde zu verhindern. Die  laufenden Planverfahren für neue Braunkohle-Tagebaue in Welzow-Süd und  Jänschwalde-Nord müssen eingestellt werden. Brandenburg muss bis zum  Jahr 2030 aus der Braunkohle aussteigen.
<br /><link fileadmin/user_upload/DOKUMENTE/Pressemitteilungen/Studie_EE_Brandenburg_01.2012/IOEW-Bericht_EE-Potenziale-und-Wertschoepfung-in-Bb-2030.pdf - - "Opens external link in new window">Zur Studie (pdf)</link> | <link fileadmin/user_upload/DOKUMENTE/Pressemitteilungen/Studie_EE_Brandenburg_01.2012/Praesentation_Wertschoepfung_durch_Erneuerbare_in_Brandenburg.pdf - download "Initiates file download">Zur Präsentation „Erneuerbare Energien Potenziale in Brandenburg 2030(pdf)“</link> 
Presseschau: 
<ul><li>rbb-Aktuell, 24.01.2012:&nbsp;<span> <link http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/mitarbeiter-aktiv-beim-energiesparen-einbeziehen-3439.html _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">„</link></span><link http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2012_01/greenpeace_studie.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Greenpeace: Brandenburgs Energiepolitik verhindert Aufschwung<span>“</span></link></li><li>Märkische Allgemeine, 25.01.2012: <span><link http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12264633/485072/Greenpeace-Studie-sagt-mehr-Wohlstand-und-Beschaeftigung-bei.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">„</link></span><link http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12264633/485072/Greenpeace-Studie-sagt-mehr-Wohlstand-und-Beschaeftigung-bei.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">Greenpeace-Studie sagt mehr Wohlstand und Beschäftigung bei Wechsel zu erneuerbaren Energien voraus</link><span><link http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12264633/485072/Greenpeace-Studie-sagt-mehr-Wohlstand-und-Beschaeftigung-bei.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">“</link></span></li><li>Märkische Oderzeitung, 24.01.2012: <link http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1006231/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">„Greenpeace: Braunkohle-Ausstieg bringt Klimaschutz voran“ </link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 14:09:00 +0100</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuerscheinung: User Integration in Sustainable Product Development</title>
			<link>http://www.ioew.de/no_cache/news/article/neuerscheinung-user-integration-in-sustainable-product-development/</link>
			<description>Viele nachhaltige Produkte scheitern am Markt oder verharren in Nischen, da sie nicht den Wünschen und Erwartungen von Konsumenten entsprechen. Hier stellt sich die Frage, inwiefern Nutzer bei der nachhaltigen Produktentwicklung aktiv mit in den Entwicklungsprozess eingebunden werden können....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Viele nachhaltige Produkte scheitern am Markt oder verharren in Nischen, da sie nicht den Wünschen und Erwartungen von Konsumenten entsprechen. Hier stellt sich die Frage, inwiefern Nutzer bei der nachhaltigen Produktentwicklung aktiv mit in den Entwicklungsprozess eingebunden werden können. IÖW-Forschungsfeldleiterin Dr. Esther Hoffmann geht dieser Frage in dem englischsprachigen Buch „User Integration in Sustainable Product Development“ nach. Sie vergleicht unterschiedliche Ansätze zur Nutzerintegration und geht ausführlich auf den INNOCOPE-Ansatz (Innovating through consumer-integrated product development) ein. Ihre Untersuchungen zeigen, dass Nutzerintegration in die nachhaltige Produktentwicklung zu nutzerfreundlichen Veränderungen an Produkten und zu organisationalem Lernen über Produkte und Nutzerbedürfnisse führen kann. 
<b>Organisationales Lernen im Austausch mit externen Akteuren</b><b></b>
In acht Kapiteln beleuchtet Hoffmann die Vorteile, Probleme und Schwachstellen sowie die momentan angewandten Methoden zur Nutzerintegration. Diese systematische Analyse von organisationalen Lernprozessen vermittelt dem Leser ein Verständnis für die Zusammenhänge und Erfolgsfaktoren, die bei der Konzeption und Durchführung von Verbraucher-Hersteller-Interaktionen beachtet werden müssen. So wird die Basis geschaffen für eine weitere Ausrichtung von Firmenstrategien auf die Entwicklung von nachhaltigen Produkten. Der Fokus auf organisationsgrenzenüberschreitende Lernprozesse ist originell und hebt dieses Buch von anderen Publikationen auf dem Markt ab.
<b>Stimmen zum Buch</b>
„Das Buch bietet einen exzellenten Überblick über Methoden der Nutzerintegration und ihre Eignung für nachhaltige Produktentwicklung. Mit seiner tiefgründigen Analyse von Erfolgsfaktoren ist dieses Buch ein Muss für alle, die an Nutzerintegration interessiert sind und ein wichtiger Beitrag zum Forschungsfeld ’Nachhaltigkeit und Unternehmen“, so <a name="_GoBack"></a>Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie zu der Neuerscheinung. 
Ariane Berthoin Antal, Programmleiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung: „Esther Hoffmans Buch ist ein gelungener Beitrag zu einem Feld, von dem Fachleute aus Theorie und Praxisgleichermaßen profitieren werden. Die Fallstudie vermittelt ein vertieftes Verständnis von den Bedingungen, unter denen Endnutzer Agenten des organisationalen Lernens für nachhaltige Produktentwicklung sein können.“ 
<b>Gesellschaftliches Lernen und Nachhaltigkeit</b>
Die diesem Buch zugrundeliegende Forschung fand im Projekt <link http://www.ioew.de/no_cache/projekt/Gesellschaftliches_Lernen_und_Nachhaltigkeit_GELENA/>„Gesellschaftliches Lernen und Nachhaltigkeit (GELENA)“</link> statt, das das IÖW gemeinsam mit der Universität Oldenburg&nbsp; im Rahmen des BMBF-Programms Sozial-ökologische Forschung durchgeführt hat. 
<link http://www.greenleaf-publishing.com/productdetail.kmod?productid=3563>Mehr Informationen zum Buch</link> (englisch)]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:06:00 +0100</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IÖW unterstützt offenen Brief „Plädoyer für eine verlässliche, verbindliche und beherzte Energieeffizienz-Politik“</title>
			<link>http://www.ioew.de/no_cache/news/article/ioew-unterstuetzt-offenen-brief-plaedoyer-fuer-eine-verlaessliche-verbindliche-und-beherzte-ener/</link>
			<description>Gemeinsam mit führenden Institutionen der Energie- und Umweltforschung unterstützt das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) den offenen Brief „Plädoyer für eine verlässliche, verbindliche und beherzte Energieeffizienz-Politik“, der heute an Kanzleramt, Wirtschaftsministerium,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gemeinsam mit führenden Institutionen der Energie- und Umweltforschung unterstützt das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) den offenen Brief „Plädoyer für eine verlässliche, verbindliche und beherzte Energieeffizienz-Politik“, der heute an Kanzleramt, Wirtschaftsministerium, Umweltministerium und die Mitglieder des Wirtschafts- und Umweltausschusses des Deutschen Bundestags geschickt wurde. Der offene Brief wurde vom Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) initiiert und ist ein Apell an die Regierung für eine umweltbewusstere Effizienzpolitik. Für das IÖW unterzeichneten Thomas Korbun, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des IÖW und Dr. Bernd Hirschl, Leiter des Forschungsfelds Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz.
<b>Lücke zu </b><b>den Einspa</b><b>rzielen schließen, Win-Win-Potenziale erschließen</b>
Im Plädoyer wird gefordert, dass die Lücke zwischen ehrgeizigen Energie-Einsparzielen und politischer Wirklichkeit geschlossen wird.&nbsp; Denn: Klima- und Ressourcenschutz ist ohne forcierte Effizienzpolitik und Energieeinsparungen nicht erreichbar. &nbsp;Zahlreiche Studien belegen, dass eben diese große Vorteile für Verbraucher und Wirtschaft erwirken. Nationale und regionale Wirtschaftskreisläufe werden angekurbelt, Handwerk sowie Elektroanlagen- und Maschinenbau werden gestärkt. Es werden Arbeitsplätze geschaffen, die Energieimporte reduziert und die Anfälligkeit gegenüber steigenden Energiepreisen sinkt. Ebenso kann bessere Energieeffizienz zu sozialer Gerechtigkeit beitragen sowie einer Steigerung<a name="_GoBack"></a> von Komfort, Lebensqualität und Gesundheit.
<b>Handlungsbedarf bei Politikinstrumenten</b>
Die Bundesregierung wird aufgefordert&nbsp; eine Energieeinsparpolitik zu gestalten, die sich auf alle Handlungsfelder bezieht und den selbst gesetzten ambitionierten Regierungszielen gerecht wird. Eine Grundlage dafür bietet der momentane Entwurf einer europäischen Effizienzrichtlinie, welche Effizienzmaßnahmen vorsieht, welche jährlich Energie in Höhe von 1,5% des Absatzes von Energieversorgern einspart und Beschränkungen für den absoluten Energieverbrauch vorsieht. Ebenso soll die Bundesregierung effizienzpolitische Maßnahmen auf nationaler Ebene durchführen. Hierzu werden in dem Plädoyer verschiedene Instrumente empfohlen, etwa eine Verschärfung der Energieeinsparverordnung, eine Finanzaufstockung von Förderprogrammen, &nbsp;Eindämmung von „Rebound-Effekten“, Regulation von umweltschädlichen Nebenwirkungen diverser Steuern und Subventionen sowie einer umfassenden ökologischen Finanzreform.
<b>Keine Belastung, sondern Chance</b>
Eine gesellschaftliche Energiewende wird nur gelingen, wenn diese Maßnahmen zu einer dauerhaften Senkung des Energieverbrauchs führen. Das Fazit des offenen Briefes:
Deutschland könnte zum Effizienzvorreiter werden. Energieeffizienz- und Energieeinsparpolitik sind keine Belastung für Wirtschaft und Gesellschaft, sondern eröffnen große Chancen. Energieeffizienz und ein bewusster Umgang mit Energie müssen zu einem gesellschaftlichen „Gemeinschaftswerk“ werden!
<link http://images.zeit.de/wirtschaft/2012-01/Offener-Brief-Effizienz.pdf - mail "Opens window for sending email">Zum offenen Brief</link> | <link http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-01/energiesparen-appell - mail "Opens window for sending email">Presseartikel der Zeit: Forscher warnen vor Scheitern der Energiewende</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 16:01:00 +0100</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ankündigung: IÖW/VÖW-Tagung &quot;Was bewegt? – Von sozial-ökologischen Experimenten in den Alltag&quot; am 8./9. März 2012 in Berlin</title>
			<link>http://www.ioew.de/no_cache/news/article/ankuendigung-ioewvoew-tagung-was-bewegt-von-sozial-oekologischen-experimenten-in-den-alltag/</link>
			<description>Was bewegt Sie, sich für sozial-ökologische Transformationen der Gesellschaft einzusetzen? Welche Bilder einer nachhaltigen Lebensweise und eines umfassenden Wertewandels haben Sie? Auf der Tagung „Was bewegt?“ möchten wir mit Ihnen diskutieren, wer die Pioniere nachhaltiger Transformationen sind,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Was bewegt Sie, sich für sozial-ökologische Transformationen der Gesellschaft einzusetzen? Welche Bilder einer nachhaltigen Lebensweise und eines umfassenden Wertewandels haben Sie? Auf der Tagung „Was bewegt?“ möchten wir mit Ihnen diskutieren, wer die Pioniere nachhaltiger Transformationen sind, was ihre Zukunftsentwürfe ausmacht und wie sie viele Nachahmer/innen finden können. Ausgangspunkt ist die immer weiter um sich greifende Feststellung, dass weitreichende gesellschaftliche Transformationen erforderlich sind, um den gekoppelten gesellschaftlichen und ökologischen Krisen zu begegnen. Wesentliche Ideengeber und Treiber dieses Wandels sind sozial-ökologische Pioniere etwa in der nachhaltigen Energieerzeugung, im Unternehmertum oder im Wandel des Konsums. Was bewegt solche Pioniere und wie sehen ihre Zukunftsentwürfe aus? 
Weitere Informationen: <link 747 - internal-link "Opens internal link in current window">www.was-bewegt.org </link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 10:07:00 +0100</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fachgespräche „Biokraftstoffe aus ethischer Perspektive“</title>
			<link>http://www.ioew.de/no_cache/news/article/fachgespraech-biokraftstoffe-aus-ethischer-perspektive/</link>
			<description>Am 12. und 13. Dezember 2011 führte das Projekt „Fair Fuels?“ zwei Fachgespräche zur ethischen Perspektive auf die Biokraftstoffproduktion durch. Bei den Veranstaltungen in Bonn und Berlin stellte Dr. Alena Buyx vom Nuffield Council on Bioethics, einem unabhängigen Forschungsgremium aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 12. und 13. Dezember 2011 führte das Projekt „Fair Fuels?“ zwei Fachgespräche zur ethischen Perspektive auf die Biokraftstoffproduktion durch. Bei den Veranstaltungen in Bonn und Berlin stellte Dr. Alena Buyx vom Nuffield Council on Bioethics, einem unabhängigen Forschungsgremium aus Großbritannien, die Ergebnisse des Berichtes „Biofuels: ethical issues“ vor. Diese wurden anschließend von Expert/innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kommentiert und mit den Teilnehmer/innen diskutiert. Das Projekt „Fair Fuels?“ untersucht, inwieweit Biokraftstoffe sozial und ökologisch verträglich produziert und genutzt werden können. Es wird vom BMBF im Programm Sozial-ökologische Forschung (SÖF) gefördert. 
<b>Diskussion in Bonn: Zertifizierungssysteme zwar wichtig, aber bisher begrenzt wirksam</b>
In Bonn saßen am 12. Dezember 2011 Elmar Baumann (Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V., VDB), Carolin Callenius (Brot für die Welt),&nbsp;Dr. Kavitha Gotru (Indian Civil Accounts Services), Dr. Jan Henke (Meo Carbon Solutions), Aaron Leopold (Lateinamerika Institut der FU Berlin) und Dr. Heike Ostermann (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, GIZ) auf dem Podium und stellten sich den Fragen und Kommentaren der Teilnehmer/innen. Dr. Michael Brüntrup vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) moderierte das Gespräch. Zentrale Diskussionspunkte waren unter anderem die Bedeutung einer ethischen Perspektive in der Biokraftstoffdebatte und die Möglichkeiten und Grenzen von Zertifizierungssystemen zur Erreichung einer nachhaltigen Biokraftstoffproduktion. Ein Ergebnis der Diskussion war, dass Zertifizierungssysteme zwar wichtig sind, aber hinsichtlich der Kontrolle indirekter Wirkungen (bspw. indirekter Landnutzungsänderungen) an Grenzen stoßen. Um diese zu überwinden, sind umfassendere Maßnahmen und Regulierungen auf lokaler bzw. nationaler Ebene nötig.
<b>Berliner Diskussion: Kontroverse Meinungen zu Standards</b>
In Berlin kommentierten am 13. Dezember 2011 Dr. Anita Breyer   (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, BMU),   Kirstin Karotki (Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in   Deutschland, OVID), László Maráz (Forum Umwelt und Entwicklung) sowie   Ralf Südhoff (United Nations World Food Programme, UN WFP) den Vortrag   von Dr. Alena Buyx. Anschließend moderierte Dr. Bernd Hirschl vom   Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die Diskussion.   Inhaltliche Schwerpunkte waren die Eignung von Zertifizierungssystemen   zur Adressierung ethischer Probleme bei der Biokraftstoffproduktion, die   internationale Dimension der Biokraftstofferzeugung sowie die   grundsätzliche Notwendigkeit und Eignung des Einsatzes von   Biokraftstoffen zur Minderung der Treibhausgasemissionen. So kam etwa   die Frage auf, ob nicht viel grundlegendere Änderungen im   Mobilitätssystem nötig seien, die durch den Einsatz von Biokraftstoffen  eher behindert  werden könnten. Während die Podiumsteilnehmer/innen die  Notwendigkeit  der Nutzung von Biokraftstoffen in den nächsten Jahren   und auch den Sinn von Standards grundsätzlich bejahten, gab es von   Publikumsseite deutlich skeptischere Stimmen. Insgesamt wurde der   Beitrag der Studie zu ethischen Prinzipien in der laufenden   Biokraftstoffdebatte begrüßt, allerdings blieb unklar, welchen Mehrwert   eine solche Perspektive gegenüber den bestehenden   Nachhaltigkeitsdiskussionen bietet. 
<link fileadmin/user_upload/BILDER_und_Downloaddateien/News/2011/Presentation_Buyx_Biofuels_ethical_issues.pdf - download "Initiates file download"><br />Download Präsentation von Dr. Alena Buyx (pdf, 0,7 MB)</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 13:45:00 +0100</pubDate>
			
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Transformatives Wissen schaffen – Institutionen der Nachhaltigkeitsforschung planen gemeinsame Veranstaltungsreihe im Wissenschaftsjahr &quot;Zukunftsprojekt Erde&quot; </title>
			<link>http://www.ioew.de/no_cache/news/article/transformatives-wissen-schaffen-institutionen-der-nachhaltigkeitsforschung-planen-gemeinsame-v/</link>
			<description>Das deutsche Bundesforschungsministerium (BMBF) hat das Jahr 2012 zum Wissenschaftsjahr &quot;Zukunftsprojekt Erde&quot; ausgerufen. Die Initiative &quot;Transformatives Wissen schaffen&quot; nimmt dies zum Anlass, mit einer Reihe von Veranstaltungen zu diskutieren, vor welchen Herausforderungen das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das deutsche Bundesforschungsministerium (BMBF) hat das Jahr 2012 zum Wissenschaftsjahr &quot;Zukunftsprojekt Erde&quot; ausgerufen. Die Initiative &quot;Transformatives Wissen schaffen&quot; nimmt dies zum Anlass, mit einer Reihe von Veranstaltungen zu diskutieren, vor welchen Herausforderungen das Wissenschaftssystem selber steht, um seine Motorfunktion für die notwendigen Transformationsprozesse auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft auszufüllen. Getragen wird die Initiative von wissenschaftlichen Vorreiter-Einrichtungen einer transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung. Dazu zählen der <link http://www.nawis-runde.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Verbund für Nachhaltige Wissenschaft (NaWis) </link>sowie das Ecological Research Network (EcoRNet) der freien Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschungsinstitute in Deutschland, zu dem das IÖW gehört. 
<b>2012: breites Spektrum an Veranstaltungen geplant </b>
Den Auftakt macht eine Tagung am 6. Februar 2012 in der Landesvertretung  NRW (als Mitveranstalter) in Berlin mit den Wissenschaftsministerinnen  aus Nordrhein-Westfalen, Svenja Schulze und Baden-Württemberg, Theresia  Bauer. In der ganztägigen Veranstaltung soll unter Einbeziehung von  Wirtschaft und Zivilgesellschaft darüber diskutiert werden, wie  Wissenschaft, Wissenschaftssystem und Wissenschaftspolitik künftig  gestaltet sein müssen. <br /> <br /> Neben der großen Auftaktveranstaltung werden über das gesamte Jahr  verteilt Tagungen und Workshops zu bestehender nationaler und  internationaler Best Practice einer transformativen  Nachhaltigkeitswissenschaft in den Bereichen Forschung, Lehre und  Wissenschaftsförderung stattfinden. Einen weiteren wichtigen Höhepunkt  des Jahres bildet Sustainability Summit vom 29. Februar bis zum 2. März  2012 in Lüneburg. Auf diesem internationalen Kongress werden führende  Nachhaltigkeitswissenschaftler/innen zusammenkommen, um zu verorten, wo  die transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung heute steht und wie sie  sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln muss. Die Koordination der  Veranstaltungsreihe durch das Berliner Büro des Wuppertal Instituts  wird von der Stiftung Mercator gefördert.
<b>IÖW/VÖW-Tagung &quot;Was bewegt?&quot;, 8./9. März 2012, Berlin<br /></b>
In der Folgewoche laden das IÖW und die VÖW zur Tagung &quot;Was bewegt? Von sozial-ökologischen Experimenten in den Alltag&quot; nach Berlin ein, um über Ideen und Bilder einer nachhaltigen Lebensweise und eines umfassenden Wertewandels zu diskutieren. Wer sind die Pioniere nachhaltiger Transformationen? was macht ihre Zukunftsentwürfe aus? Und wie können sie viele Nachahmerinnen und Nachahmer finden?<br /> <br /> Eine umfassende Vorstellung der Veranstaltungsreihe erfolgt Anfang 2012.

++++++++++++++++
<b>Das Ecological Research Network EcoRNet </b>ist ein Netzwerk der freien Umwelt-/Nachhaltigkeitsforschungsinstitute in Deutschland,  die seit über 20 Jahren eine transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung  als Pioniere betreiben. Zu ihnen zählen:  Öko-Institut, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung  (IÖW), Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU),  Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Ecologic Institute,  Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
<b>Verbund für Nachhaltige Wissenschaft (NaWis) – Netzwerk zur Stärkung der Nachhaltigkeits-Wissenschaften <br /></b> Die Universität Kassel, die Leuphana Universität Lüneburg und das  Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie haben sich Anfang 2011 zur  NaWis-Runde zusammengeschlossen. Ziel des Verbundes ist die Förderung  transdisziplinärer Nachhaltigkeitswissenschaft im deutschen  Wissenschaftssystem – sowohl in Hochschulen als auch in  außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zum 1.01.2012 wird das  Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), Potsdam weiteres  Mitglied der NaWis-Runde. <link http://www.nawis-runde.de/ _new>www.nawis-runde.de</link><br /> <br /> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:35:00 +0100</pubDate>
			
			
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