Die arbeitspolitische Dimension nachhaltigen Wirtschaftens
Bestandteil des Verbundprojektes "Zukunft der Arbeit"
Laufzeit: Januar 1998 - Dezember 1998
Gefördert durch: Wissenschaftszentrum NRW, Düsseldorf
Kooperationspartner: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Wuppertal
Bearbeitet von:
Rainer Lucas (Projektleitung IÖW)
Projektbeschreibung
Mit diesem Projekt war die Absicht verbunden, das sprachlose Nebeneinander von Umweltdiskurs und arbeitspolitischer Debatte ein Stück weit zu überwinden. Ausgehend von den verschiedenen Facetten des Begriffs der nachhaltigen Entwicklung wurde versucht, auf verschiedenen gesellschaftlichen Handlungsebenen Anknüpfungsstellen für eine Integration ökologischer, sozialer und ökonomischer Fragestellungen zu finden.
Einem solchen Integrationsbemühen sind jedoch Grenzen gesetzt, wenn unter nachhaltiger Entwicklung ein Prozess verstanden wird, in dem die Zukunft der Arbeit als abgeleitete Fragestellung auftaucht und diese sich im engen Korsett ökologischer Vorgaben bewegen muss. Von daher wurde in dieser Arbeit für eine soziale Erweiterung des Nachhaltigkeitsverständnisses plädiert: Nachhaltigkeit als haushälterischer Umgang mit den produktiven Potentialen einer Gesellschaft schließt dann auch den Erhalt und die Entwicklung der Reproduktionsbedingungen der lebendigen Arbeit mit ein.
Abschließend wurden erste Querbezüge eines solchen Verständnisses von nachhaltiger Entwicklung zu einigen arbeitspolitischen Fragestellungen hergestellt und Fragestellungen und Themen für weitere Forschungsarbeiten umrissen.
Kontakt
Rainer Lucas
Thema: Umweltpolitik und Governance
Forschungsfeld: Regionale Wirtschaftspolitik und Nachhaltige Regionalentwicklung