Einsatz preispolitischer Instrumente in der Güterverkehrspolitik

im Rahmen der ökologisch-sozialen Steuerreform von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
Laufzeit: Mai 1996 - November 1996
Gefördert durch: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, Bonn
Kooperationspartner: Universität Trier; Taurus e.V.; Prof. Dr. Harald Spehl; Hermann Bruns

Bearbeitet von: Markus Hesse (Projektleitung IÖW), Jürgen Meyerhoff

Projektbeschreibung

Ziel der Studie war es, einen Vorschlag für die Ausgestaltung eines preislichen Lenkungsinstrumentes für den Straßengüterverkehr zu erarbeiten. Wichtige Kriterien für die Ausgestaltung dieses Instruments sollten u.a. eine hohe Lenkungswirkung, ökologische Treffsicherheit und geringer administrativer Aufwand sein.
Ferner wurde in der Studie auch die Güterverkehrspolitik flankierend mit einbezogen. Grundgedanke hierfür war, dass nur mit preispolitischen Instrumenten keine Stabilisierung, geschweige denn eine Trendumkehr im Güterverkehr zu erreichen ist. Aufgrund der geringen Preissensitivität des Straßengüterverkehrs müssen Abgaben eingebettet sein in eine umfassendere Strategie zur Lenkung des (Straßen-) Güterverkehrs, um nennenswerte Entlastungseffekte für die Umwelt überhaupt erzielen zu können. Zum anderen sollten die Instrumente nicht nur an den Fahrzeugen ansetzen, sondern auch zur Bewirtschaftung z. B. ökologisch sensibler Korridore eingesetzt werden. Die Studie ist in der IÖW Schriftenreihe erschienen.

Kontakt

Markus Hesse

Publikationen zum Projekt

Hesse, Markus; Meyerhoff, Jürgen (1997)
Schriftenreihe des IÖW 121/97, Berlin

Thema: Umweltpolitik und Governance, Klima und Energie
Forschungsfeld: Stadtentwicklung, Planung, Verkehr, Umweltökonomie und Umweltpolitik