Förderung nachhaltigen Wirtschaftens durch Elemente der Ökologischen Finanzreform
Bestandsaufnahme und Perspektiven für konkrete Umsetzungsmaßnahmen
Laufzeit: August 2003 - Mai 2005
Gefördert durch: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin;
Umweltbundesamt (UBA), Berlin
Kooperationspartner: Finanzwissenschaftliches Forschungsinstitut an der Universität Köln (Projektleitung); Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin; Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (Sofia), Darmstadt; Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS), Osnabrück
Bearbeitet von:
Jan Nill (Projektleitung IÖW),
Dr. Frieder Rubik,
Ulrich Petschow
Projektbeschreibung
Eine ökologische Finanzreform verlangt perspektivisch eine „neue“ Finanzverfassung mit einer stärkeren Funktionalisierung der finanziellen und budgetären Institutionen für den Umweltschutz. Dies kann angesichts der etablierten finanzpolitischen Anreizsysteme aber nur gelingen, wenn auf der Basis von Schwachstellen-, Wirkungs- und Umsetzungshemmnisanalysen Handlungsvorschläge entwickelt werden, die die Schnittmengen des gemeinsamen Interesses von Umwelt- und Finanzpolitik treffen.
Dies geschah zunächst in den drei Handlungsfeldern:
- Reform der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“,
- Förderung der Energieeffizienz auf der Energienachfrageseite und
- Gestaltung der Mehrwertsteuer zur Förderung umweltgerechten Verhaltens.
Schwerpunkte des IÖW-Teilprojekts lagen im ersten dritten Handlungsfeld. Die Ergebnisse wurden im Rahmen von Expertenworkshops diskutiert.
Kontakt
Jan Nill
Thema: Umweltpolitik und Governance
Forschungsfeld: Umweltökonomie und Umweltpolitik, Ökologische Produktpolitik