Steigerung von Akzeptanz und Einsatz mineralischer Sekundärrohstoffe unter Berücksichtigung schutzgutbezogener und anwendungsbezogener Anforderungen des potenziellen, volkswirtschaftlichen Nutzens sowie branchenbezogener, ökonomischer Anreizinstrumente
Laufzeit: Januar 2007 - Dezember 2008
Gefördert durch: Umweltbundesamt (UBA), Berlin
Kooperationspartner: Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU), Heidelberg (Gesamtprojektleitung);
Öko-Institut, Freiburg
Bearbeitet von:
Ulrich Petschow (Projektleitung IÖW)
Projektbeschreibung
Weit über die Hälfte des Abfallanfalls in Deutschland sind mineralische Abfälle. Sie beinhalten ein großes Ressourcenschonungspotenzial. Durch ihre Verwendung im Wirtschaftskreislauf lassen sich große Mengen an natürlichen, mineralischen Rohstoffen wie Natursteine, Sande, Kiese bzw. daraus gewonnen Baustoffe substituieren. Aufgabe des Forschungsprojektes war die Analyse der bislang ungenutzten Verwertungspotenziale für die einzelnen mineralischen Abfälle unter Einhaltung der schutzgutbezogenen Anforderungen aus dem Boden- und Grundwasserschutz. Aus den erkannten Hemmnissen heraus, die bislang einer umfassenderen hochwertigen Verwertung entgegenstehen, wurden Lösungsvorschläge erarbeitet, die die Basis für einen Katalog an Vorschlägen für innovative Instrumente bilden. Hauptfokus der Arbeiten des IÖW war es potenzielle (ökonomische) Instrumente zu identifizieren die Stoffströme an mineralischen Abfällen im Umweltsinne positiv zu beeinflussen.
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Thema: Umweltpolitik und Governance, Produkte und Konsum, Evaluation und Bewertung
Forschungsfeld: Umweltökonomie und Umweltpolitik