Steuern und Abgaben als Instrumente der Umweltpolitik

Ein Vergleich der ökologischen, einzel- und gesamtwirtschaftlichen Wirkungen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen
Laufzeit: Juli 1994 - April 1995
Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi), Bonn
Kooperationspartner: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin

Bearbeitet von: Ulrich Petschow (Projektleitung IÖW), Stefan Zundel

Projektbeschreibung

Im Rahmen der Diskussion um marktwirtschaftliche Instrumente sollte untersucht werden, ob es eine besondere Betroffenheit von kleinen und mittleren Unternehmen beim Einsatz von Öko-Abgaben gibt.
So wurden im Rahmen des Gutachtens verschiedene Teilaspekte untersucht wie z.B. die Frage des "phasing in", der Stellenwert des Instrumentariums, den Öko-Abgaben haben und mit besonderem Bezug zu den kleinen und mittleren Unternehmen die Frage der marktwirtschaftlichen Instrumente versus ordnungspolitischer Maßnahmen. Für den Energiebereich wurde z.B. eine Energiesteuer gegen eine "ordnungsrechtliche Alternative", nämlich die Wärmenutzungsverordnung, geprüft. Nach einer Überprüfung der branchen- und unternehmensspezifischen Inzidenz wurden drei Fallstudien durchgeführt, die sich mit KMU von besonderen Branchen beschäftigten.
Zentrale Aussage des Gutachtens - das in der IÖW-Schriftenreihe veröffentlicht wurde - war es, dass keine Anhaltspunkte gefunden wurden, die eine besondere Betroffenheit der mittelständischen Unternehmen ausmachen würden.

Kontakt

Publikationen zum Projekt

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung/Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (1996)
Schriftenreihe des IÖW 109/96, Berlin

Thema: Umweltpolitik und Governance
Forschungsfeld: Umweltökonomie und Umweltpolitik