Zur gesellschaftlichen Wertschätzung von Agrobiodiversität
in: Christen, O., Erhardt, G., Flessa, H., Latacz-Lohmann, U., Müller, J. & Otte, A. (Hrsg.) Agrobiodiversität als Schlüssel für eine nachhaltige Landwirtschaft im 21. Jahrhundert?, Schriftenreihe Agrarspectrum 44:81-102, Frankfurt am Main, DLG-Verlag
Autor/innen: Marggraf, Rainer; Rajmis, Sandra; Sauer, Uta
Erscheinungsdatum: 2011
Publikationstyp: Beitrag zu Sammelwerk
Abstract
An die Erhaltung der Agrobiodiversität als Teil der biologischen Vielfalt zur Sicherung von Ernährung und Agrarökosystemen stellen sich in Zeiten des steigenden Bedarfs an landwirtschaftlichen Rohstoffen neue Herausforderungen. Dabei kommt der Landwirtschaft als größtem Landnutzer eine zentrale Bedeutung darin zu, die biologische Vielfalt zu erhalten. In den Gesellschaftswissenschaften gibt es unterschiedliche Definitionen von gesellschaftlicher Wertschätzung und dementsprechend gibt es unterschiedliche Operationalisierungen des Konzepts. In unserem Beitrag gehen wir vom ökonomischen Verständnis aus. Der Fokus ist also die gesellschaftliche Wertschätzung, diese wird in ökonomischen Bewertungsstudien ermittelt. Wir erläutern zunächst kurz dieses ökonomische Verständnis. Weiterhin erläutern wir, was wir (bisher) über den Zusammenhang dieser Wertschätzung mit persönlichen Zielen und moralischen Vorstellungen wissen. Danach stellen wir exemplarisch dar, was über das Ausmaß der gesellschaftlichen Wertschätzung bekannt ist.
Thema: Umweltpolitik und Governance, Wasser- und Landmanagement
Forschungsfeld: Umweltökonomie und Umweltpolitik