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Blauer Kompass 2011

Preisverleihung

12. Dezember 2011  
Bonn
Die Städte Stuttgart, Arnsberg und Wuppertal sowie die Münchener Wohnungsbaugenossenschaft WOGENO sind Gewinner des „Blauen Kompass 2011“. Der Preis prämiert die besten Ideen zur Anpassung an den Klimawandel in Deutschland. Er wird 2011 erstmals von Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) verliehen und ist Teil der Umsetzung des Aktionsplans Anpassung an den Klimawandel der Bundesregierung. Das IÖW organisierte am 12. Dezember 2011 die Preisverleihung des Wettbewerbs im Bundesumweltministerium in Bonn und erstellte hierfür vier Kurzfilme mit Porträts der Preisträger. IÖW-Forschungsfeldleiterin Dr. Esther Hoffmann moderierte die Preisverleihung.

„Tatenbank“ im Internet

„Hitzewellen, Starkregen oder Hochwasser – solche Extremwetterereignisse werden auch in Deutschland immer häufiger. Die Preisträger des ‚Blauen Kompass‘ haben die Zeichen der Zeit erkannt und stellen sich bereits vorbildlich auf den Klimawandel ein. Sie sind beispielhafte Vorreiter in diesem wichtigen Feld. Ihre Aktivitäten finden hoffentlich viele Nachahmer“, sagte UBA-Vizepräsident Dr. Thomas Holzmann, der in Bonn die Preise überreichte. Am Wettbewerb, der vom Ecologic Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt wurde, nahmen 59 Kommunen, Unternehmen und Verbände teil. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Preisträgern sowie weitere Beispiele für Anpassungsmaßnahmen werden dauerhaft über eine „Tatenbank“ (www.tatenbank.anpassung.net) des Umweltbundesamtes öffentlich zugänglich gemacht.

Anpassung an den Klimawandel in Bild und Ton

Das IÖW organisierte die Preisverleihung im Auftrag des Umweltbundesamtes, Dr. Esther Hoffmann führte durch das Programm und interviewte die Preisträger über ihre konkreten Maßnahmen vor Ort. Zudem wurden vier Kurzfilme gezeigt, mit denen das IÖW die von den Preisträgern durchgeführten Maßnahmen porträtiert hat. „Die Folgen des Klimawandels sind mitunter recht schwer vermittelbar. Das Medium Film kann sich sehr gut eignen, um für diese oftmals komplexen Zusammenhänge zu sensibilisieren und Anpassungsbedarf zu kommunizieren“, so Richard Harnisch, Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation am IÖW. Das IÖW produzierte die Filme gemeinsam mit dem Filmemacher Tilman Zens.

 
 

Arnsberg: Aus Schaden gelernt

 

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Stuttgart: Mit langem Atem für Luft zum Atmen gesorgt

 

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