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Das IÖW-Jubiläumsjahr 2015 – 30 Jahre IÖW

In unserem Jubiläumsjahr ist viel los am IÖW – hier stellen wir eine kleine Auswahl vor, was wir in diesem Jahr alles schon erlebt haben.

Dezember

Im Beisein von rund 300 Gästen hat das IÖW am 1. Dezember 2015 gemeinsam mit Partnern den Endbericht des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms an den Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel übergeben und damit ein Resümee des 13-monatigen Beteiligungsprozess gezogen. Die wissenschaftliche Entwicklung und Auswahl der Maßnahmen des BEK erfolgte unter großer Beteiligung der Berlinerinnen und Berliner. Die Ergebnisse bilden nun die Grundlage für eine Senatsvorlage.

November

Auf der Konferenz „Kern-Geschäfte – Wie Unternehmen sozial-ökologischen Wandel gestalten können“ diskutierten am 3. November 2015 in Berlin rund 180 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, welche Rolle Unternehmen einnehmen können und sollten, um einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Das Institut und die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung hatten anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums zu der Veranstaltung eingeladen.





Auf der Konferenz „Ziemlich beste Freunde? – Forschung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft für nachhaltige Transformationen“ diskutierten am 2. November 2015 in Berlin rund 120 Teilnehmende, welche Art von Forschung nötig ist, um mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimaschutz, Armutsbekämpfung oder Erhalt der Biodiversität umzugehen. Zu der Konferenz hatten Ecornet gemeinsam mit dem BUND, NABU, Brot für die Welt und der Zivilgesellschaftlichen Plattform Forschungswende aus Anlass des Jubiläums von IÖW und VÖW eingeladen. Wilfried Kraus, Unterabteilungsleiter im BMBF überbrachte den Jubilaren Glückwünsche von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Oktober

Am Montag, den 28. September 2015, eröffnete der Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler, den zweiten Stadtdialog Energie und Klimaschutz in der ufaFabrik in Berlin. Mehr als 250 Gäste aus der Berliner Stadtgesellschaft nahmen die Möglichkeit wahr, sich in die finale Phase der Erstellung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK) einzubringen, zentrale Maßnahmenbereiche zu diskutieren und Hinweise zur Umsetzung zu geben. Das Programm wird von einem Fachkonsortium unter Federführung des IÖW erarbeitet.

August

Unternehmen, die ihre Betriebsgelände naturnäher gestalten möchten, können jetzt auf neue praktische Unterstützung zurückgreifen: Die Broschüre „Wege zum naturnahen Firmengelände“ präsentiert verschiedene Maßnahmen, wie Unternehmen ihre Flächen attraktiver für Flora und Fauna gestalten können. Einen Einstieg in das Thema bietet der Videospot „Artenschutz und Möglichkeiten der naturnahen Gestaltung von Firmengeländen“, der in einem virtuellen Rundgang über ein Firmengelände zeigt, welche Maßnahmen ein Unternehmen auf seinen Flächen umsetzen kann.

Juni

Grauer Himmel, Schauer und Platzregen – optimale Bedingungen für das IÖW-Familiensommerfest unter freiem Himmel am Siebenschläfer-Samstag, den 27. Juni 2015. In diesem Jahr war das IÖW zu Gast im Weddinger Urban-Gardening- Projekt Himmelbeet, um zusammen mit den Gesellschaftern, Fellows und Alumni einen fruchtigen Jubiläumssommer einzuläuten. Über 70 Gäste und ihre kleinen Früchtchen trotzten dem wenig sommerlichen Wetter und bewiesen ihre wetterfeste Leidenschaft für unser Institut. Und zwischendurch wurden wir mit ein paar Sonnenstrahlen und am Abend mit einem Lagerfeuer belohnt...

Zwei umweltbewusste Verbraucher/innen genügen, um 100.000 Autos und 40.000 Hemden umweltfreundlich einzukaufen: ein Autoverleiher und eine Fluggesellschaft. Welche Marktmacht solche sogenannten „nicht-öffentlichen Großverbraucher“ auf grüne Innovationen und nachhaltigen Konsum haben, hat ein vom Umweltbundesamt geförderter Forschungsverbund unter Leitung des IÖW erforscht. Im Juni wurden die Ergebnisse im Bericht „Marktmacht bündeln: Großverbraucher als Treiber für Innovationen beim nachhaltigen Konsum“ veröffentlicht.

Offene Werkstätten – innovativ, gemeinschaftlich und nachhaltig? Auf www.cowerk.org stellt das vom BMBF geförderte Projekt „COWERK“ unter der Gesamtleitung des IÖW sich und seine Arbeit jetzt online vor – Methodik und bisherige Ergebnisse werden anschaulich präsentiert.

Autos, Kleidung, Wohnungen – viele Produkte und Dienstleistungen werden mittlerweile von Privat zu Privat verliehen, getauscht und verkauft. Das vom BMBF geförderte Projekt „PeerSharing“ stellt auf www.peer-sharing.de sein Untersuchungsdesign vor.

Am 1. Juni 2015 werden die Ergebnisse des "Netzwerks Vulnerabilität" im Rahmen einer Fachkonferenz mit über 200 Teilnehmenden im BMVI in Berlin vorgestellt. 16 Bundesoberbehörden und - institutionen sowie ein wissenschaftliches Konsortium arbeiten seit 2011 in diesem Netzwerk zusammen, um ein Gesamtbild der Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel zu erstellen, das Grundlage für die Ableitung von Handlungserfordernissen sein kann. Das IÖW hat die Tagung im Auftrag des Umweltbundesamtes organisiert.

April

Sieben Wochen lang waren alle Berlinerinnen und Berliner dazu aufgerufen worden, sich online am Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK), dessen Erstellung das IÖW leitet, zu beteiligen und Maßnahmenvorschläge einzubringen oder zu kommentieren. Insgesamt 84 neue Maßnahmenvorschläge und über 800 Kommentare und Bewertungen kamen so am Ende der Online-Beteiligung am 16. April 2015 zusammen.

„Das IÖW schmeckt den Frühling“ – der Mitarbeiter/innentag im Jubiläumsjahr führt uns in die „Lobetaler Molkerei“ - ein beispielhaftes Unternehmen für nachhaltige Milchwirtschaft, das sich uns dort vorstellt. Die ausführliche Verkostung fruchtiger Molkeprodukte stärkt für eine Wanderung durch das Biesenthaler Becken mit NABU-Schutzgebietsbetreuer Andreas Krone.

März

Das Umweltbewusstsein der Deutschen wandelt sich. Das belegt die neue Umweltbewusstseinsstudie von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt (UBA), die das IÖW gemeinsam mit Holzhauerei und sociodimensions durchgeführt hat. Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes, stellten die Umweltbewusstseinsstudie bei einer Pressekonferenz am 30. März 2015 in Berlin vor. Ein Ergebnis: Immer mehr Befragte sehen Umwelt- und Klimaschutz als Teil der Lösung für Zukunftsaufgaben, Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze.

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die deutsche Volkswirtschaft aus? Diese Frage diskutierten rund 80 Expert/innen aus Wissenschaft und Praxis am 17. März 2015 in Berlin auf der Tagung „Ökonomie der Anpassung an den Klimawandel in Deutschland“. Das Forschungsprojekt econCCadapt des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung, der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung und der Humboldt-Universität zu Berlin hatte zu der Konferenz eingeladen und stellte dort seine Ergebnisse vor.

Unternehmen brauchen Wachstum. Oder? Dass diese weit verbreitete Annahme in der Praxis von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auch anders aussehen kann, zeigt das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in der Broschüre „Wir sind so frei. Elf Unternehmen lösen sich vom Wachstumspfad“. Auf der gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung ausgerichteten Tagung „Alternativen denken. Wirtschaften für Wohlstand und Lebensqualität. Ohne Wachstum – oder mit?“ wurden diese Unternehmen in Berlin vorgestellt.

Anfang März erscheint die erste Ausgabe des 30. Jahrgangs von Ökologisches Wirtschaften. Was als handgefalteter Informationsdienst begann, ist heute als renommierter Publikationsort für wissenschaftliche Fachartikel aus der Nachhaltigkeitsforschung nicht mehr wegzudenken. Schwerpunktthema dieser Ausgabe: Ökonomie des Klimawandels.

 

 

Februar

Im Februar wurde eine Rebound-Studie unter Leitung des IÖW veröffentlicht, die erstmals für Nichtwohngebäude wie Büros oder Schulen untersucht hat, welcher Anteil der theoretischen Einsparpotenziale auch praktisch erreicht wird. Das Ergebnis: Ein Rebound-Effekt konnte nicht nachgewiesen werden. (Bild: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de)

Januar

Zu unserem Gründungsjubiläum geht unsere Jubiläumswebseite www.ideen-die-fruchten.net online, auf der wir einen Blick zurückwerfen auf 30 Jahre ökologische Wirtschaftsforschung und Höhepunkte unseres Jubiläumsjahres präsentieren.

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