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Betriebliches Gesundheitsmanagement am IÖW

Das IÖW setzt sich seit 2013 verstärkt mit betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) auseinander. Ausgangspunkt waren vereinzelte langfristige Krankheitsausfälle. Sie waren für uns Anlass, ein BGM für das IÖW zu entwickeln. Nach einer intensiven Konzeptionsphase im Jahr 2014, die sich durch einen partizipativen Prozess mit allen Mitarbeiter/innen des Instituts auszeichnete, wird das Konzept seit 2015 umgesetzt. Im Frühjahr 2017 haben die Mitarbeiter/innen die BGM-Maßnahmen in einem Workshop mit externer Begleitung bewertet. Der Grundtenor war: Die Institutskultur ändert sich seit zwei Jahren wahrnehmbar. Das BGM trägt dazu bei, dass Mitarbeiter/ innen ein stärkeres Augenmerk auf die gemeinsame Sorge um die Gesundheit legen. Ein offeneres Gesprächsklima zu den Themen Gesundheit und Arbeitsbelastung hilft, Belastungsspitzen besser zu erkennen und zu vermeiden. Einarbeitungstage für neue IÖW-Kolleg/ innen, das Personalentwicklungskonzept und Schulungsangebote für Mitarbeiter/innen und Führungskräfte wurden als wichtigste Maßnahmen benannt. Wir werden diese Elemente des BGM-Programms fortführen und verstetigen.

Unsere interne Weiterbildungsreihe zu gesundheitsrelevanten Themen zielt darauf ab, Potenziale aufzuzeigen, um die vielfältigen Beanspruchungen und Belastungen zu verringern, die die Bearbeitung von Drittmittelprojekten und die hohe Eigenverantwortung in den Projekten mit sich bringen. Alle Mitarbeiter/innen können daran teilnehmen. Zu den Seminarthemen, die regelmäßig angeboten werden, zählen Stress, Erschöpfung und Burnout, Salutogenese und Resilienz oder Konfliktmanagement. Für Führungskräfte haben wir zuletzt 2015 eine Weiterbildung zum Thema gesundheitsorientierte Führung durchgeführt. Weitere Seminare sind in Planung.

Basis des BGM ist für uns ein gutes Projektmanagement, das zur Verringerung der Arbeitsbelastung und zur Vorbeugung von Gesundheitsrisiken unserer Mitarbeiter/innen beiträgt. Neue Mitarbeiter/innen aus Wissenschaft und Verwaltung führen wir mit einem Basisseminar an die IÖW-Projektmanagementstandards heran. Des Weiteren unterstützen wir Projektleitungen zielgerichtet durch Schulungen bei der Vorbereitung auf die Übernahme einer ersten Projektleitung am IÖW. Ebenso fördern wir eine kollegiale Beratung unter erfahrenen Projektleiterinnen und Projektleitern.

Es ist uns wichtig, dass alle Mitarbeiter/innen des Instituts kontinuierlich an dem BGM-Prozess partizipieren. Daher führen wir regelmäßige Informationsveranstaltungen durch. Zudem haben wir unsere jährliche Mitarbeiter/innen-Befragung sowie den Leitfaden für Personalentwicklungsgespräche um weitere gesundheitsrelevante Fragen ergänzt.

Dass wir mit diesen und weiteren Maßnahmen eine richtige und wichtige Dimension des Arbeitens am IÖW adressieren, zeigen die Ergebnisse der letzten Befragung der Mitarbeiter/innen zu gesundheitlichen Auswirkungen der Arbeit. Die Aussage „Die Arbeit führt zu gesundheitlichen Problemen (z.B. Rückenschmerzen oder Verspannung, Kopfschmerzen durch Bildschirmarbeit, Stress durch zu viele Termine, Reisen etc.), bewerten die Mitarbeiter/innen in der jährlichen Umfrage überwiegend mit „teils-teils“ (31 Prozent). 41 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben an, „eher nicht“ oder „überhaupt nicht“ gesundheitlich durch die Arbeit beeinflusst zu werden.

Als eher zutreffend wird auch die Aussage eingeschätzt, dass „Die Angebote zur Gesundheitsprävention und zum Gesundheitsschutz ausreichend sind“.

In diesem Jahr haben wir wichtige Fortschritte bei der Umsetzung des betrieblichen Gesundheitsmanagements am IÖW erzielt. In den nächsten Jahren wird der Fokus weiterhin auf der Implementierung der einzelnen Maßnahmen und der Integration der Gesundheitsförderung in die Führungsarbeit und arbeitsrelevante Strukturen und Prozesse, sowie der Überarbeitung der Maßnahmen aufbauend auf die Evaluation liegen.

 

 

Nachhaltigkeitsprogramm

Das Nachhaltigkeitsprogramm nennt Maßnahmen zu dem Handlungsfeld „Betriebliches Gesundheitsmanagement“.

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