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Betriebliches Gesundheitsmanagement am IÖW

Das IÖW setzt sich seit 2013 verstärkt mit betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) auseinander. Ausgangspunkt waren vereinzelte langfristige Krankheitsausfälle. Sie waren für uns Anlass, ein BGM für das IÖW zu entwickeln. Nach einer intensiven Konzeptionsphase im Jahr 2014, die sich durch einen partizipativen Prozess mit allen Mitarbeiter/innen des Instituts auszeichnete, wird das Konzept seit 2015 schrittweise umgesetzt.

Eine interne Weiterbildungsreihe zu gesundheitsrelevanten Themen haben wir bereits begonnen. Sie hat das Ziel, Potenziale aufzuzeigen, um die vielfältigen Beanspruchungen und Belastungen zu verringern, die die Bearbeitung von Drittmittelprojekten und die hohe Eigenverantwortung in den Projekten mit sich bringen. Alle Mitarbeiter/innen können daran teilnehmen. Das Auftaktseminar widmete sich dem Themenfeld Stress, Erschöpfung und Burnout. Daran schloss sich ein Training zu Salutogenese und Resilienz an. Für Führungskräfte haben wir 2015 eine Weiterbildung zum Thema gesundheitsorientierte Führung durchgeführt. Weitere Seminare sind in Planung.

Basis des BGM ist für uns ein gutes Projektmanagement, das zur Verringerung der Arbeitsbelastung und zur Vorbeugung von Gesundheitsrisiken unserer Mitarbeiter/innen beiträgt. Neue Mitarbeiter/innen aus Wissenschaft und Verwaltung führen wir mit einem Basisseminar an die IÖW-Projektmanagementstandards heran. Erstmals haben wir 2015 ein neues Angebot der kollegialen Beratung für erfahrene Projektleiterinnen und Projektleiter konzipiert und durchgeführt.

Es ist uns wichtig, dass alle Mitarbeiter/innen des Instituts kontinuierlich an dem BGM-Prozess partizipieren. Daher führen wir regelmäßige Informationsveranstaltungen durch. Zudem haben wir unsere jährliche Mitarbeiter/innen-Befragung sowie den Leitfaden für Personalentwicklungsgespräche um weitere gesundheitsrelevante Fragen ergänzt.

Dass wir mit diesen und weiteren Maßnahmen eine richtige und wichtige Dimension des Arbeitens am IÖW adressieren, zeigen die Ergebnisse der letzten Befragung der Mitarbeiter/innen zu gesundheitlichen Auswirkungen der Arbeit. Mit 29 Prozent ist der Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die angeben, gesundheitliche Probleme aufgrund ihrer Arbeit, etwa durch Stress, zu haben, leicht angestiegen (2014: 23 Prozent, 2013: 14 Prozent).

In diesem Jahr haben wir wichtige Fortschritte bei der Umsetzung des betrieblichen Gesundheitsmanagements am IÖW erzielt. In den nächsten Jahren wird der Fokus weiterhin auf der Implementierung der einzelnen Maßnahmen und der Integration der Gesundheitsförderung in die Führungsarbeit und arbeitsrelevante Strukturen und Prozesse liegen.

Nachhaltigkeitsprogramm

Das Nachhaltigkeitsprogramm nennt Maßnahmen zu dem Handlungsfeld „Betriebliches Gesundheitsmanagement“.

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