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Beschaffung am IÖW

Ein zentraler Aspekt für die Nachhaltigkeit des IÖW liegt in der Beschaffungspraxis. Viele Bereiche sind dabei schon immer sehr ökologisch orientiert, in anderen Bereichen wie der Beschaffung von Informations- und Kommunikationstechnik haben wir in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht. 

Informations- und Kommunikationstechnik

Der Stromverbrauch am IÖW ist im vergangenen Jahr weiter angestiegen (Stromverbrauch am IÖW). Maßnahmen um weniger Strom zu verbrauchen, sind also weiterhin von großer Relevanz. Eine wichtige Maßnahme hierfür ist unsere Richtlinie zur Beschaffung von nachhaltigeren IKT-Geräten, die seit Mai 2015 in Kraft ist. Sie beschreibt den Prüfprozess bei der Neuanschaffung von IKT-Geräten, der vom IT-Beauftragten des Instituts begleitet und kontrolliert wird. Der Gerätekatalog wird regelmäßig überprüft und aktualisiert. Vereinzelt liegen bereits Erfahrungen mit der Umsetzung der Richtlinie vor, ein Monitoring ist für 2017 geplant.

Weitere Energieeinsparungen erzielen wir dadurch, dass wir unsere IT-Arbeitsumgebungen auf zentral bereitgestellte und energieeffiziente Server verlagern. Im sogenannten Terminalserverbetrieb arbeiten die Mitarbeiter/innen nicht mehr lokal auf ihrem Rechner, sondern auf einem Server. Dadurch teilen sie sich dieselbe IT-Hardware. Die institutsweite Umstellung erfolgte bis Ende 2015 – wie sich dies auf unseren Stromverbrauch auswirkt, werden wir im Berichtsjahr 2016 evaluieren können. Mehrere Exemplare eines Mini-Computers, der lediglich die Funktion übernimmt, eine Verbindung mit dem Terminalserver herzustellen, setzen wir seit Anfang 2015 testweise als sogenannte Thin Clients ein. Zwar haben manche Modelle bestimmte Realanforderungen nicht erfüllt, doch verfolgen wir den eingeschlagenen Weg weiter und testen daher Thin-Client-Modelle anderer Hersteller. So wollen wir auch auf der Seite der EDV-Nutzer/innen (Clients) energie- und ressourcensparender werden. Da wir IT-Geräte möglichst lange nutzen, musste im Jahr 2015 nur eine sehr geringe Anzahl von Altgeräten ausgetauscht werden. Die Einspareffekte, die sich aus den neuen Thin Clients ergeben, werden daher zunächst eher gering ausfallen.

Vergabe von Dienstleistungsaufträgen

Am IÖW arbeiten wir im Zusammenhang mit unseren Projekten oder internen Aktivitäten gelegentlich mit externen Dienstleistern wie Marktforschungsinstituten, Grafikagenturen oder Druckereien zusammen. Bei der Vergabe von Aufträgen sind für uns nicht nur die Erfahrungen und Fachkunde der Dienstleister ausschlaggebend, sondern auch ihre unternehmerische Ausrichtung an Nachhaltigkeitszielen. Daher haben wir im Jahr 2016 unsere verbindlichen und allgemeingültigen Vergaberichtlinien für Dienstleistungsaufträge um den Aspekt des Nachhaltigkeitsengagements erweitert.

Papierverbrauch am IÖW

Wie für Dienstleistungs- und Informationsunternehmen üblich ist auch am IÖW Papier ein viel genutztes Arbeitsmittel. Beim Einkauf von Papierprodukten legt das Institut daher größten Wert auf Umweltfreundlichkeit. Unser Standard ist es, ausschließlich 100 Prozent Recyclingpapier zu verwenden, das mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ausgezeichnet ist. Es ist eine Selbstverständlichkeit, am IÖW sparsam mit Papier umzugehen. Einseitig bedrucktes Papier, das nicht mehr gebraucht wird, wird zunächst als „Schmierpapier“ für handschriftliche Notizen benutzt, bevor es über den Papiermüll entsorgt wird. Für den Mehrseitendruck ist in den Druckprofilen standardmäßig doppelseitiger Druck eingestellt.

Der Verbrauch von DIN A4-Kopierpapier am IÖW ist im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 minimal auf 122.500 Blatt Papier angestiegen. Wie im Vorjahr liegt der Verbrauch weiter hinter den Werten vergangener Jahre, in denen zwischen 30 und 40 Prozent mehr Papier verwendet wurde. Pro Vollzeitäquivalent hat der Jahresverbrauch ebenfalls leicht zugenommen und liegt bei 2.352 Blatt. Im Dreijahresvergleich ist die Entwicklung des Papierverbrauchs rückläufig: der spezifische Papierverbrauch konnte zwischen 2013 und 2015 um ein Drittel reduziert werden.

Das Ergebnis der Prüfung alternativer Erfassungsmethoden, die wir uns im Programm 2014-2015 vorgenommen haben, liegt vor. Wir werden ab 2017 zu Beginn eines jeden Jahres eine Inventarisierung des Papierbestands vornehmen und damit hoffentlich genauere und jahresspezifische Verbrauchsdaten gegenüberstellen können.

Druckerzeugnisse

Eigene Druckerzeugnisse des IÖW werden von einer Berliner Druckerei mit geprüftem Umweltmanagement erstellt. Die Druckerei berücksichtigt darüber hinaus soziale Nachhaltigkeitsanforderungen, zum Beispiel im Umgang mit ihren Mitarbeiter/innen, und setzt sich als Unternehmen der Gemeinwohlökonomie mit Grundlagen gesellschaftlicher Gerechtigkeit auseinander.

Da diese Druckerei Kleinauflagen nicht annimmt, müssen wir dafür teilweise auf andere Druckereien ausweichen. Hierbei verwenden wir ebenfalls ausschließlich umweltfreundliches Papier.

Druckerzeugnisse, die im Rahmen von Projekten erstellt werden sollen, planen wir bei der Projektentwicklung nach den gleichen ökologischen Standards. Diese werden von unseren Förderern in der Regel akzeptiert.

Die vom IÖW gemeinsam mit der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung herausgegebene Fachzeitschrift Ökologisches Wirtschaften erscheint im oekom Verlag in München, dem ersten klimaneutralen Verlag Deutschlands. Das Papier der Zeitschrift ist zu 100 Prozent Recyclingpapier.

Büromaterialien

Beim Einkauf der weiteren Büromaterialen (wie Briefumschläge, Stifte, Ordner etc.) wird in den meisten Fällen die umweltfreundlichere Alternative gewählt. Dabei vertrauen wir auch auf die Kompetenz und Beratung von Händlern, die als Pioniere für nachhaltiges Wirtschaften für ihre Sortimentsgestaltung, aber auch für die umweltfreundliche Logistik und soziales Unternehmertum ausgezeichnet wurden.

Möbel

Büromöbel wie Schreibtische oder Stühle wurden bisher nur zu einem geringeren Teil von ökologisch orientierten Händlern und nach ökologischen und sozialen Standards bezogen. Den Großteil der im Zuge der Büroerweiterung 2013/2014 benötigten Möbel haben wir in gebrauchtem Zustand angeschafft. Alle Möbel werden möglichst lange genutzt und anschließend, sofern noch möglich, einer Weiterverwendung durch Dritte zugeführt.

Bewirtung im Büro

Für den Bedarf von Mitarbeiter/innen und Gästen beschaffen wir im Berliner Büro Kaffee, Tee, Kleingebäck, Milch und Zucker aus ökologischer Produktion. Der Kaffee ist darüber hinaus auch fair gehandelt. Obst, Säfte und H-Milch kommen aus dem Bioladen „um die Ecke“. Jeden Tag gibt es Bio-Obst und -Möhren – wenn vorhanden aus der Region – als kostenlosen Snack für alle. Auch das Heidelberger Büro beschafft „öko“ und zum Teil auch „fair“.

Leuchten und Leuchtmittel

Am IÖW verwenden wir in der Regel energieeffiziente Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren. Einbau-Halogenleuchten wurden anstelle von Halogenstrahlern mit LED-Leuchtmitteln ausgerüstet.

Nachhaltigkeitsprogramm

Das Nachhaltigkeitsprogramm nennt Maßnahmen zu der Zielstellung "Spezifischen Papierverbrauch reduzieren" sowie zum Handlungsfeld "Energieeffizienz der IT-Hardware". 

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