Menü image/svg+xml
IÖW Logo

Energieverbrauch am IÖW

Endenergieverbrauch am IÖW

Der Gesamtendenergieverbrauch wird für das Jahr 2016 angegeben, weil die Verbrauchszahlen für Gas zum Zeitpunkt der Berichtslegung nur bis zum Jahr 2016 vorliegen. Der Gesamtendenergieverbrauch für Strom und Wärme am IÖW lag 2016 bei 211.339 kWh. Das bedeutet einen Anstieg um 0,5 Prozent zum Vorjahr, in dem der Endenergieverbrauch 210.296 kWh betrug. Über einen längeren Zeitraum betrachtet ist der Gesamtendenergieverbrauch starken Schwankungen unterworfen, die mit der Größe des Instituts (Mitarbeiter/innen und Büroflächen) und mit den unterschiedlich kalten Wintern zusammenhängen können. Seit dem Jahr 2012 war ein konstanter Rückgang in Folge des geringeren Wärmeenergiebedarfs durch gebäudeenergetische Verbesserungsmaßnahmen am Standort Berlin zu beobachten. Dieser positive Trend wurde in 2015 unterbrochen, ist aber aktuell quasi konstant. Der Gasverbrauch lag in 2016 um 2,7 Prozent höher als im Vorjahr (176.029 kWh gegenüber 171.456 kWh), der Stromverbrauch stieg im gleichen Zeitraum um 3,6 Prozent (35.310,5 kWh gegenüber 38.839 kWh).

Die Betrachtung der relativen Verbräuche zeigt: Im Jahr 2016 wurde pro Vollzeitäquivalent 0,5 Prozent weniger Energie verbraucht als im Jahr zuvor (4.737 kWh gegenüber 4.761 kWh).
Hinweise zu den Daten: Die Verbrauchszahlen für Gas liegen zum Zeitpunkt der Berichtslegung nur bis zum Jahr 2016 vor. Deshalb kann der Gesamtenergieverbrauch nur bis zum Stichtag 31.12.2016 ermittelt und hier berichtet werden.

Stromverbrauch am IÖW

Das IÖW deckt seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Seit 2015 beziehen wir unseren Strom von den Berliner Stadtwerken, einem kommunalen Anbieter für die lokale, verbrauchernahe Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien. Damit unterstützen wir das Ziel der Stadt Berlin, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden.

Der Stromverbrauch am IÖW wird hier sowohl für das Jahr 2016 als auch für das Jahr 2017 dargestellt, da beide Daten in diesen Bericht einfließen. Die Ermittlung des Gesamtendenergieverbrauchs berücksichtigt ausschließlich Werte aus 2016. Den Stromverbrauch allein, können wir aber bereits auf Basis der aktuelleren Werte aus 2017 kommunizieren. Er ist 2017 um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und lag bei 36.574 kWh. In 2016 ist er um neun Prozent gegenüber dem vorherigen Jahr gesunken und lag bei 35.310 kWh. Trotz des leicht gestiegenen Gesamtstromverbrauchs entwickelte sich der spezifische Stromverbrauch erfreulich: Der Jahresverbrauch an Strom pro Vollzeitäquivalent betrug 768 kWh (2016: 792 kWh, 2015: 879 kWh). 10 Jahre nach Beginn unserer Datenaufzeichnung zum Stromverbrauch liegen wir damit etwas unter dem spezifischen Stromverbrauch von 2008 (798 kWh).

In den Jahren 2015-2017 haben wir Maßnahmen zur Reduktion des Stromverbrauchs aus unserem Nachhaltigkeitsprogramm umgesetzt. Dazu gehört unter anderem die Einführung einer Richtlinie zur Beschaffung von energieeffizienten und ressourcenschonenden IKT-Geräten (siehe Beschaffung am IÖW). Die Beschaffungsrichtline haben wir Ende 2017 einem Monitoring unterzogen, um ihre Umwelt- und Kosteneffekte zu prüfen.

Als Verbesserungsmaßnahme für 2018 haben wir uns vorgenommen einen Stromsparmonat durchzuführen. Wir wollen überprüfen, wie sich verändertes Nutzungsverhalten auf unseren Stromverbrauch auswirkt, wenn wir alle IÖW-Mitarbeiter/innen intensiv für eine umsichtige Stromnutzung sensibilisieren. Mithilfe verschiedener Nudging-Elemente werden wir das Stromsparen einfach machen. Geplant ist unter anderem Steckerleisten durchgängig leicht zugänglich platzieren und im Kollegium smart daran zu erinnern, in Mittagspausen Energiesparmodi zu verwenden und bei Dienstschluss Steckerleisten konsequent abzuschalten.

Wärmeversorgung

Die IÖW-Büros in Berlin und Heidelberg befinden sich in gemieteten Altbauten. Die Gebäude werden durch gasbefeuerte Zentralheizungen der Vermieter beheizt. Das Mietshaus des Heidelberger Büros wurde vor einigen Jahren partiell gedämmt, weitere Maßnahmen sind von Vermieterseite derzeit nicht vorgesehen. Das Gas zum Beheizen unserer Büroräume in Berlin und Heidelberg war im Jahr 2016 für 65 Prozent unserer Treibhausgasemissionen verantwortlich. Um diese Emissionen substanziell zu senken, haben wir uns bei unserem Vermieter in Berlin dafür eingesetzt, Erdgas durch Biogas aus Rest- und Abfallstoffen zu ersetzen. Würden 100 Prozent Biogas eingesetzt, wäre es möglich, die Emissionen um 50 Prozent zu reduzieren. Der Umstieg wäre sogar bei gleichen Kosten möglich gewesen, da der bestehende Erdgasvertrag sehr teuer war. Die Hausverwaltung hat die von uns vorgeschlagenen Biogasanbieter und ihre Tarife auf unsere Bitte hin geprüft, sich jedoch für den bestehenden Erdgas-Versorger entschieden, der erhebliche Preisabschläge zusagte. Ein wichtiges Argument aus Sicht des Vermieters war, dass der Liefervertrag für mehrere Objekte gilt und die Mehrkosten für Biogas von allen privaten und gewerblichen Mietern zu tragen wären. Wir werden rechtzeitig vor Auslaufen des neu abgeschlossenen Liefervertrags erneut bei der Hausverwaltung vorstellig werden.

Unser Gasverbrauch wird für 2016 angegeben, weil die Verbrauchszahlen für Gas zum Zeitpunkt der Berichtslegung nur bis zum Jahr 2016 vorliegen. Er hat im Jahr 2016 zugenommen. Insgesamt stieg er um fast drei Prozent von 171.456 kWh auf 176.029 kWh, liegt damit aber immer noch deutlich unter den Verbräuchen im Zeitraum von 2010 bis 2013. Mit 150 kWh pro Quadratmeter liegt der spezifische Gasverbrauch pro Vollzeitäquivalent klimabereinigt um zehn Prozent niedriger als im Vorjahr (2015: 168 kWh).

Den erneuten Anstieg des Gasverbrauchs beobachten wir kritisch. Vor dem Hintergrund vieler Neueinstellungen und einer erneuten Erweiterung unserer Büroflächen werden wir deshalb mit besonderem Augenmerk eruieren, welche Maßnahmen effektiv dazu beitragen können den Wärmeenergieverbrauch wieder zu senken.

Nachhaltigkeitsprogramm

Das Nachhaltigkeitsprogramm nennt eine Maßnahme zu der Zielstellung „Spezifischen Stromverbrauch reduzieren – Auswirkungen von Nutzungsverhalten prüfen/Sensibilisierung“.

Hinweise zu den Daten

Die Verbrauchszahlen für Gas liegen zum Zeitpunkt der Berichtslegung nur bis zum Jahr 2016 vor. Deshalb kann der Gesamtenergieverbrauch nur bis zum Stichtag 31.12.2016 ermittelt und hier berichtet werden. Aufgrund veränderter Berechnungsmethoden bei der Ermittlung der Verbrauchsdaten ergeben sich abweichende Werte des Gasverbrauchs für 2014 und 2015 im Vergleich zu den Angaben in unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung 2015 und 2016. Ferner korrigieren wir zur Verbesserung des Monitorings schon seit dem letzten Jahr den spezifischen Gasverbrauch um Witterungseinflüsse. Dabei werden die spezifischen Gasverbräuche für jeden Standort (Berlin, Heidelberg) mit dem entsprechenden Klimafaktor des Deutschen Wetterdienstes für das jeweilige Jahr multipliziert. Dies ermöglicht es, die Effekte von Maßnahmen zur Reduzierung des Gasverbrauchs unabhängig von Änderungen der zu beheizenden Fläche oder von der Härte oder Milde des Winters zu bestimmen.

Hauptnavigation

Servicenavigation