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Laufzeit: Dezember 2015 - Februar 2019

Gefördert durch: Umweltbundesamt (UBA), Dessau-Roßlau

Kooperationspartner: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI), Wuppertal; Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen

Bearbeitet von: Ulrich Petschow (Projektleitung gesamt), Steffen Lange, Heike Mewes, Dr. Eugen Pissarskoi

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Ansätze zur Ressourcenschonung im Kontext von Postwachstumskonzepten

Die gegenwärtigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Institutionen sind auf wirtschaftliches Wachstum (gemessen am BIP) ausgerichtet. Mit diesem geht ein Ressourcenverbrauch einher, der mit planetaren Leitplanken nicht verträglich ist. Die Umweltpolitik war bislang nicht in der Lage, den Ressourcenverbrauch vom wirtschaftlichen Wachstum hinreichend zu entkoppeln. Der Ansatz der Effizienzsteigerung konnte – zumindest bisher nicht – den Ressourcenverbrauch soweit reduzieren, wie dies aus Ressourcenschutzsicht erforderlich ist. Wie also könnte eine ressourcenleichte Postwachstumsgesellschaft aussehen? Und wie der Transformationspfad dorthin?

Im Rahmen dieses Projekts analysieren die Projektpartner, wie wirksam verschiedene Ansätze von Postwachstumskonzepten sind, um Ressourcen zu schonen. Ziel ist es, die vielfältigen möglichen Transformationspfade in eine Postwachstumsgesellschaft aufzuzeigen. Zunächst werden hierfür Wachstumstreiber sowie auf Wirtschaftswachstum angewiesene gesellschaftliche Bereiche identifiziert und Maßnahmen zu ihrer Abschwächung bzw. Umgestaltung herausgearbeitet.

Auf der Basis dieser Systematisierung wird anschließend überprüft, welchen Beitrag Maßnahmen aus dem Postwachstumsdiskurs zur Ressourcenschonung leisten können. Darauf aufbauend wird ein Konzept für eine ressourcenleichte Postwachstumsgesellschaft und für einen Transformationspfad dorthin erstellt. Die Analyse wird dabei durch einen diskursiven Prozess ergänzt, der an die Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“ des Deutschen Bundestages anknüpft.

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