Liebe Leserinnen und Leser,

sind Sie auch genervt von omnipräsenten Kunststoffverpackungen – etwa bei Lebensmitteln oder Kosmetik? Vermissen Sie nachhaltige Alternativen beim täglichen Einkauf? Wie es anders gehen kann, zeigen wir im Verpackungslabor „Alles drin, wenig drum“ in Heidelberg. Von Mai bis Juli können Verbraucherinnen und Verbraucher vor Ort verschiedene Verpackungslösungen vergleichen und sich über deren Nachhaltigkeit informieren. Wie gut kennen Sie sich mit Verpackungen aus? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Verpackungsquiz.

Diese Woche findet am Mittwoch und Donnerstag die Social Economy Berlin Konferenz statt. An zwei Tagen diskutieren Unternehmer/innen, Unterstützer/innen sowie Politik und Verwaltung über die Vielfalt, das Potenzial und die Zukunft der Sozialen Ökonomie. IÖW-Unternehmensexperte Christian Lautermann stellt das Projekt Alternative Wirtschaftsweisen in und für Berlin des Forschungsverbunds Ecornet Berlin vor. IÖW-Wissenschaftlerin Carla Young präsentiert Erkenntnisse aus einem Gutachten zur Definition von Unternehmen der Sozialen Ökonomie.

Herzliche Maigrüße aus dem IÖW,

Ihr
Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Inhaltsverzeichnis

Aktuell

Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2021 gestartet: Schwerpunkt Corporate Digital Responsibility

Wie übernehmen Unternehmen Verantwortung für die Klimakrise, für ihre Lieferketten oder den Datenschutz? Immer mehr Unternehmen informieren in Nachhaltigkeitsberichten darüber. Ob diese Berichte Substanz haben, bewerten das IÖW und die Unternehmensvereinigung Future in einem regelmäßigen Ranking der Nachhaltigkeitsberichte. Jetzt ist mit Förderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales das Ranking 2021 gestartet. Zum einen werden die Berichte der 100 größten deutschen Unternehmen bewertet, zum anderen können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihren aktuellen Bericht bis zum 30. Juni 2021 einreichen. Einen inhaltlichen Schwerpunkt legt das Ranking auf das Thema Corporate Digital Responsibility (CDR).

Alle Infos und Teilnahmebedingungen www.ranking-nachhaltigkeitsberichte.de.

CSR-Reporting: Analyse der Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen zeigt Defizite

In der EU sind bestimmte große Unternehmen zur Offenlegung von Nachhaltigkeitsinformationen verpflichtet. Dadurch sollen insbesondere Finanzmarktakteure ein umfassenderes Bild erhalten, welchen Nachhaltigkeitsrisiken Unternehmen ausgesetzt sind und welche Auswirkungen sie selbst auf Umwelt und Gesellschaft haben. Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes, die das IÖW gemeinsam mit der Unternehmensberatung Arqum und dem Fair Finance Institute erarbeitet hat, zeigt anhand hiesiger Unternehmen, dass zwar zunehmend über Klima, Wasser, Ressourcen und Abfall berichtet wird, aber noch große Lücken bestehen. Deutlich wird, dass dies oft an den unzureichenden gesetzlichen Vorgaben liegt. Die Studie gibt eine Reihe wegweisender Handlungsempfehlungen, die der europäische und deutsche Gesetzgeber in der Überarbeitung der CSR-Richtlinie beachten sollte, um die Berichtspraxis über Umweltthemen künftig zu verbessern.

Lesen Sie hier die komplette Studie.

Weniger Verpackungsmüll – aber wie? Verpackungslabor testet nachhaltige Verpackungen

In den letzten 20 Jahren hat sich das Aufkommen von Kunststoffverpackungen bei Lebensmitteln, Kleidung oder Kosmetik verdoppelt. Trotz der damit verbundenen Umweltprobleme sind nachhaltige Alternativen beim täglichen Einkauf noch immer die Ausnahme. Im Heidelberger Verpackungslabor „Alles drin, wenig drum“ können sich Verbraucher/innen vom 1. Mai bis 31. Juli 2021 informieren und neue Verpackungslösungen ausprobieren: Lokale Geschäfte wie Alnatura, dm und die Heidelberger Unverpackt-Läden sowie der Online-Händler memo bieten nachhaltige Verpackungslösungen für Lebensmittel, Wasch- und Kosmetikprodukte und Bürobedarf an. Das Labor wird wissenschaftlich durch das Projekt „Innoredux“ von IÖW und ifeu begleitet und soll Erkenntnisse darüber liefern, wie Verpackungen im Einzelhandel reduziert werden können und welche Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle sich daraus ergeben.

Einen Überblick zu den geplanten Aktionen im Verpackungslabor sowie zum Projekt Innoredux finden Sie auf www.plastik-reduzieren.de.

Energiewende beschleunigen: Forschungsgruppe entwickelt smarte Steuerung des dezentralen Systems

Das deutsche Energiesystem verändert sich fundamental: Es wird dezentraler und selbstorganisiert, viele Erneuerbare-Energien-Anlagen treten an die Stelle weniger Großkraftwerke – viel mehr Akteure, die technisch und organisatorisch in ein nachhaltiges Energiesystem eingebunden werden müssen. Wie kann das funktionieren? Die Nachwuchsforschungsgruppe SteuerBoard Energie von IÖW, der Leuphana Universität Lüneburg und dem Ecolog-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung untersucht mit Förderung des Bundesforschungsministeriums, wie das erneuerbare dezentrale Energiesystem auf verschiedenen Ebenen gesteuert werden kann.

Mehr über das Projekt: www.steuerboard-energie.org

Kreislaufwirtschaft, Datengovernance, Energiewende: Impulse des Forschungsverbunds Ecornet Berlin

Im Vorhaben „Wissen. Wandel. Berlin.“ verfolgt der Forschungsverbund Ecornet Berlin das Ziel, Berlins Vorreiterrolle bei der Entwicklung innovativer Ansätze für eine lebenswerte, klimaneutrale und ressourcenleichte Stadt auszubauen. In sieben Reports geben die fünf beteiligten Forschungspartner Ecologic Institut, IÖW, IZT, Öko-Institut und UfU Impulse zu den sozialen und ökologischen Wirkungen von Mieterstromanlagen in Berlin, für eine nachhaltige Datengovernance und -regulierung, und zur Frage, wie Berlin zu einer Circular City werden kann.

Alle Neuigkeiten des Forschungsverbunds auf einen Blick

IÖW präsentiert Klimaschutz- und Wärmestrategien für Berlin auf den Berliner Energietagen

Berlin fit für die Zukunft und den Klimawandel machen – dazu gehören die Themen CO2-Neutralität und Wärmewende unabdingbar dazu. Auf den Berliner Energietagen präsentierten IÖW-Wissenschaftler/innen Ende April Entwicklungen und konkrete Strategien, um diese Ziele zu erreichen.

Prof. Bernd Hirschl präsentierte in der Veranstaltung „Klimaschutz in Berlin“ aktuelle Auszüge aus einer noch nicht veröffentlichten Studie für das Land Berlin. In dieser werden die bisherigen Berliner Klimaschutzszenarien an die Anforderungen des Pariser Übereinkommens angepasst und hierfür Strategie- und Maßnahmenempfehlungen abgeleitet.

In der Veranstaltung „Berlin auf dem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung“ stellten Dr. Elisa Dunkelberg und Dr. Julika Weiß vom IÖW gemeinsam mit dem Projektpartner Hamburg Institut vor über 250 Teilnehmenden eine Wärmestrategie für das Land Berlin vor.

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Workshop „Alternativ wirtschaften“ – Expert/innen sehen sozial-ökologische Potenziale und Vorbildfunktion

Foto: Loredana Zafisambondaoky

Was bedeutet es, alternativ zu wirtschaften? Wie viel Potenzial für den sozial-ökologischen Wandel steckt darin und wie kann man das messen? Zu diesen Fragen versammelte das Projekt „Alternative Wirtschaftsweisen in und für Berlin“ des Forschungsverbunds Ecornet Berlin unter Leitung des IÖW am 9. April 2021 wissenschaftliche Expert/innen aus dem Themenfeld der alternativen Ökonomie. Fazit der tiefgehenden Diskussion mit vielfältigen Perspektiven: Alternative Logiken für zentrale Konzepte wie Arbeit und Eigentum bergen sozial-ökologisches Potenzial, etwa wenn die Unterscheidung zwischen entlohnter und unbezahlter Arbeit aufgelöst und Privateigentum in Gemeinschaftsbesitz transformiert wird.

Erfahren Sie hier mehr über die lebhaften und konstruktiven Debatten zur Alternativwirtschaft

Democratize Work! Podcast zu Plattformgenossenschaften

Im „Democratize Work! Podcast“ spricht IÖW-Plattformexperte Jonas Pentzien mit Dana Apitz vom Lieferdienst Khora darüber, welche Faktoren zentral für den Erfolg von Plattform-Kooperativen sind und warum sie Potenzial haben könnten, ökologisch nachhaltig zu wirtschaften. Auch geht es um Kriterien, die genossenschaftliche Plattformunternehmen zum Gelingen verhelfen: zum Beispiel Community-Building und lokale Netzwerkeffekte.

Im aktuellen Politikbriefing IÖW-Impulse hatte Pentzien zum Thema empfohlen, dass Deutschland und die Europäische Union in der Plattformpolitik stärker auf Gemeinwohl und Teilhabe der User setzen sollten. Hierfür sollte die Marktmacht weniger dominanter monopolähnlicher Plattformen reduziert und demokratisch verfasste Plattform-Alternativen gestärkt werden, damit User unabhängiger werden und mehr teilhaben können.

Hier können Sie reinhören.

Buchbeitrag: Indikatoren für Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb

Soziokulturelle Zentren und Initiativen sind Bühnen für die kreative Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Diskursen. Trotzdem ist die Verbindung von Kultur und Nachhaltigkeit kaum praktiziert. Als Fachbeirätin im Projekt „Jetzt in Zukunft. Nachhaltigkeitskultur entwickeln: Praxis und Perspektiven soziokultureller Zentren“ hat IÖW-Wissenschaftlerin Ria Müller die Entwicklung eines branchenspezifischen Nachhaltigkeitskodex für die Kulturlandschaft begleitet. In ihrem Buchbeitrag arbeitet sie heraus, warum Kultur- und Veranstaltungsbetriebe, Spielstätten und Vereine Indikatoren benötigen, um die Umwelt- und Klimaeffekte ihrer Aktivitäten messen, sichtbar machen und verbessern zu können. 

Mehr über das Buch erfahren und reinlesen

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Blog Postwachstum

Politik jenseits von Wirtschaftswachstum

Das Wachstumsparadigma steht auch nach einem Jahr Pandemie mit fragiler Wirtschaft noch immer im Zentrum europäischer Politik. Doch wie kann politische und ökonomische Stabilität von der Notwendigkeit kontinuierlichen Wirtschaftswachstums entkoppelt werden, um die Übernutzung natürlicher Ressourcen zu beenden und politischen Handlungsspielraum zu erweitern? Dieser Frage sind Tabea Waltenberg und Jakob Hafele nachgegangen. 

Wie können „Neue Allianzen“ zwischen sozial- und umweltpolitischen Verbänden notwendige Transformationsprozesse voranbringen? Helen Sharp und Ulrich Petschow vom IÖW stellen auf dem Blog Postwachstum das transdisziplinäre Projekt „Neue Allianzen für Nachhaltigkeitspolitik“ vor, bei dem Bedingungen für das Gelingen der „Just Transition“ im Kontext von Gestaltungsallianzen analysiert wurden. 

Taz-Wirtschaftsredakteurin Ulrike Herrmann vertritt die Position, dass die Wirtschaft zwingend schrumpfen muss. Für den dazu notwendigen geordneten Rückbau des Kapitalismus schlägt sie eine Orientierung an der britischen Kriegswirtschaft ab dem Jahr 1941 vor, die als ein mögliches postkapitalistisches Wirtschaftsmodell erscheint.

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Termine

19.-20. Mai 2021 | Social Economy Berlin Konferenz

Die digitale „Social Economy Berlin Konferenz“ am 19. und 20. Mai 2021 soll zur Vernetzung und Gestaltung der Sozialen Ökonomie in Berlin beitragen. An den beiden Tagen diskutieren Unternehmer/innen, Unterstützer/innen sowie Politik und Verwaltung über die Vielfalt, das Potential und die Zukunft der Sozialen Ökonomie. IÖW-Unternehmensexperte Dr. Christian Lautermann wird das Projekt Alternative Wirtschaftsweisen in und für Berlin des Forschungsverbunds Ecornet Berlin vorstellen. IÖW-Wissenschaftlerin Dr. Carla Young präsentiert Erkenntnisse aus einem Gutachten zur Definition von Unternehmen der Sozialen Ökonomie.

Mehr zur Veranstaltung und Anmeldung

20./27. Mai 2021 | Digitalisierung und nachhaltiger Konsum: Online-Seminar für Lehrkräfte-Fortbildungen

Die Digitalisierung hat einen zentralen Einfluss auf (nachhaltigen) Konsum. Die Nutzung von Hard- und Software, der Umgang mit Social Media, Suchmaschinen oder Online-Handel wirken sich auf Umwelt und Gesellschaft aus. Ob ein nachhaltiger Konsum gelingt, hängt deshalb auch von den Kompetenzen der Verbraucher/innen ab. Kompetenzaufbau für nachhaltigen und selbstbestimmten Konsum im digitalen Kontext sollte deshalb auch in der (schulischen) Bildung stärker berücksichtigt werden.

Ziel der beiden Web-Seminare ist es, Multiplikator/innen im Bildungsbereich dazu anzuregen, die Schnittstelle von Digitalisierung und nachhaltigem Konsum stärker in bestehende Fortbildungsangebote für Lehrer/innen zu integrieren. Neben einem Überblick über zentrale Zusammenhänge im Themenfeld werden praktische Hinweise zu relevanten Bildungsmaterialien und Akteuren gegeben. Die Web-Seminare sollen auch zur Vernetzung der Bildungs-Communities „Digitale Bildung“, „Verbraucherbildung“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ beitragen.

Erster Teil des Web-Seminars zu Hard- und Software am 20. Mai 2021 – Anmeldung und Programm

Zweiter Teil des Web-Seminars zur Online-Handel und Marketing am 27. Mai 2021 ­– Anmeldung und Programm

31. Mai / 1. Juni 2021: IÖW präsentiert aktuelle Stadtgrün- und Digitalisierungsforschung auf Deutschem Naturschutztag

Auf dem 35. Deutschen Naturschutztag unter dem Motto Stadt – Land – Fluss. Welche Natur wollen wir? präsentiert das IÖW aktuelle Ergebnisse aus seiner umfangreichen Stadtgrün-Forschung. Im Forum „Perspektiven Stadt und Natur“ stehen am 31. Mai 2021 städtische Grünflächen und ihre hohe Bedeutung für das Wohlbefinden der Bürger/innen in den Städten im Mittelpunkt. Dabei geht es sowohl um gesundheitliche und ökologische Werte aber aktuell auch ihren ökonomischen Wert. IÖW-Wissenschaftler/innen Franziska Mohaupt und Dr. Jesko Hirschfeld zeigen, wie anhand von Ökosystemleistungen der Wert städtischer Grünflächen systematisch erfasst werden kann und wie dadurch Argumente zur Erhaltung des Stadtgrüns gewonnen und genutzt werden können.

Im gleichen Forum zeigt IÖW-Digitalisierungsforscherin Friederike Rohde am Folgetag unter dem Titel „Smarte grüne Welt – Wo stehen Deutschlands Städte?“, wo und in welchen Bereichen digitaler Wandel in deutschen Städten passiert und inwiefern offene digitale Infrastrukturen und partizipative Prozesse ein Umdenken in Politik und Verwaltung erfordern.

Zum Programm des Deutschen Naturschutztages und zur Anmeldung

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Aus dem IÖW

Neu am IÖW: Nesrine Ouanes

Nesrine Ouanes ist seit Mai 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsfeld „Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz“ am IÖW. Ihr Masterstudium zu Regenerativen Energiesystemen absolvierte sie an der Technischen Universität Berlin. Am IÖW beschäftigt sie sich mit den Themen Strommarkt der Zukunft und Dezentralität.

Mehr zu Nesrine Ouanes | E-Mail an Nesrine Ouanes

Job: Referent/in Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Zur Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am IÖW suchen wir in Berlin möglichst zum 1. Juni 2021 als Elternzeitvertretung eine/n Referent/in für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation (m/w/d, 80 %-Stelle, TVöD Bund EG 11, zunächst befristet bis 31. März 2022). Ihre Aufgaben: Sie übernehmen eigenständig Kommunikationsaufgaben in verschiedenen Forschungsprojekten des IÖW.

Bewerbungsfrist: 24. Mai 2021

Zur Stellenausschreibung

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Aus dem IÖW-Netzwerk

Essay von Reinhard Loske: Die wuchtige Rückkehr des Elementaren

In dem Essay „Die wuchtige Rückkehr des Elementaren. Warum Landnutzung, Naturschutz und Klimaschutz ins Zentrum guter Politk gehören“ befasst sich IÖW-Gesellschafter Prof. Reinhard Loske, Präsident der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung, mit der Frage, woher die Naturvergessenheit der vorherrschenden Standardökonomik und der praktizierten Wirtschaftspolitik rührt. Der Essay legt aber nicht nur dar, zu welch bizarren Politikempfehlungen diese Naturvergessenheit vieler Mainstreamökonomen in der Vergangenheit geführt hat und in Teilen noch immer führt, sondern macht am Beispiel der Klimaökonomie und der Ökonomie der Biodiversität auch deutlich, wie in den Wirtschaftswissenschaften aktuell um den richtigen Weg zur Begrenzung der Klimakrise und der Biodiversitätskrise gerungen wird. Der Beitrag erscheint Ende Juni in der Zeitschrift Gesellschaft-Wirtschaft-Politik.

Online first ist der Beitrag schon jetzt im Open Access zu lesen

IÖW-Fellow Sascha Dickel auf Professur für Mediensoziologie und Gesellschaftstheorie an Uni Mainz berufen

IÖW-Fellow Sascha Dickel hat den Ruf der Johannes Gutenberg-Universität Mainz auf eine W2-Professur für Mediensoziologie und Gesellschaftstheorie angenommen. Der Arbeitsbereich erforscht die medientechnologischen Bedingungen von Gesellschaft und Sozialität. Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind digitale Beteiligungsformen, mediale Interfaces sowie technologische Zukunftsentwürfe. Dickel war zuvor vier Jahre als Juniorprofessor an der Uni Mainz tätig und ist seit 2015 Fellow am IÖW.

Mehr Infos zur Mediensoziologie an der Uni Mainz

Verein gegründet: Open Hardware Observatory

Der neu gegründete Verein Open Hardware Observatory will Nachhaltigkeit fördern, indem er nachhaltige Open-Source-Technologien öffentlich dokumentiert. Auf der Online-Plattform www.oho.wiki können Open-Hardware-Entwickler ihre Projekte vorstellen und zertifizieren lassen. „Unsere Vision ist ein Wikipedia für nachhaltige Technologien zu schaffen“, sagt IÖW-Wissenschaftler Dr. Jan Peuckert, Gründungsmitglied des Vereins. Wer passende Projekte kennt oder sich beim Review-Prozess einbringen möchte, meldet sich bei info@oho.wiki.

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Impressum

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Redaktion: Richard Harnisch, Luise Tönhardt, Loredana Zafisambondaoky

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