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Mehr Marktdynamik für den Umweltschutz: ETAP - Eine Zwischenbilanz

Workshop

09. September 2008 9:30 - 16:15
Berlin
Im Rahmen des Workshops am 9. September werden Vertreter der EU, des Bundes, der Länder sowie der Wissenschaft und Wirtschaft aktuelle Initiativen und Maßnahmen vorstellen, die vorrangig kleinen und mittleren Umwelttechnik-Unternehmen den Zugang zu Forschung und Wissenschaft, zu Finanzierungshilfen der EU und des Bundes und zu den Märkten erleichtern. Von hoher Aktualität sind die Arbeiten an einem europäischen Verifizierungssystem für Umwelttechnologien.

Veranstaltungsort
Dienstag, 9. September 2008,
Katholische Akademie, Berlin

Einleitung
Der Markt für Umweltschutzgüter und Dienstleistungen ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Ziel des Aktionsplans für Umwelttechnologien (Environmental Technologies Action Plan – ETAP) der Europäischen Kommission ist es, die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen auf dem globalen Markt für Umwelttechnologien zu stärken und das Potential von Umwelttechnologien als Impulsgeber für Innovation, Umweltschutz und Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erschließen.

Zur nationalen Umsetzung des Aktionsplans wurde im Herbst 2006 ein Bund-Länder-Netzwerk, bestehend aus Vertretern der Umwelt- Wirtschafts- und Forschungsressorts, eingerichtet, das auch öffentliche und private Einrichtungen und Unternehmen der Umweltbranche einbezieht. Ziel ist der gegenseitige Informationsaustausch und die Koordinierung von Maßnahmen. Im März 2007 fand ein erster Workshop, im Juni 2008 ein Informationstag zum neuen CIP-Programm für Öko-Innovationen der EU statt. Die Ergebnisse der Netzwerkveranstaltungen fließen in die Fortschreibung der deutschen ETAP-Roadmap ein.

Im Rahmen des Workshops am 9. September werden Vertreter der EU, des Bundes, der Länder sowie der Wissenschaft und Wirtschaft aktuelle Initiativen und Maßnahmen vorstellen, die vorrangig kleinen und mittleren Umwelttechnik-Unternehmen den Zugang zu Forschung und Wissenschaft, zu Finanzierungshilfen der EU und des Bundes und zu den Märkten erleichtern. Von hoher Aktualität sind die Arbeiten an einem europäischen Verifizierungssystem für Umwelttechnologien.

Neben den Partnern des Netzwerks sind alle interessierten Akteure der Umweltinnovation herzlich zu dem Workshop eingeladen. Es erwarten Sie Informationen aus erster Hand und die Möglichkeit zum Gedankenaustausch und zur Vernetzung mit Kooperationspartnern.

Veranstalter
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit, 10155 Berlin, Referat ZG III 3

Die Veranstaltung ist Teil des FuE-Vorhabens „Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Verbreitung innovativer und wettbewerbsfähiger Technologien“ (FKZ 3707 14 300) des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Berlin/Heidelberg, im Auftrag des Umweltbundesamtes, Dessau.

Programm als Download (pdf 137 KB)

 

09.30 Uhr

Registrierung & Kaffee

10.00 Uhr

Eröffnung
Astrid Klug,
Parlamentarische Staatssekretärin beim
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
und Reaktorsicherheit

1. Indicators and Analysis of
Eco-Innovation

2. Der EU-Aktionsplan für Umwelttechnologien Zwischenbilanz 2008

Ian Clark, Europäische Kommission, Generaldirektion Umwelt

Die ETAP-Umsetzung in Deutschland
Elisabeth Wessel, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Die ETAP-Roadmap: Eine Zwischenbilanz
Dr. Wilfried Konrad / Dirk Scheer M.A., Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

anschl. Diskussion

11.15 Uhr

ETAP-Aktionsfeld 1:
„Von der Forschung zu den Märkten“

Ressourceneffizienz durch Innovation:
Die Förderstrategie in Bremen

Dr. Christof Voßeler, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa der Freien Hansestadt Bremen

Umweltinnovationen erfolgreich vermarkten
Dr. Annett Weiland-Wascher, Umweltbundesamt

anschl. Diskussion

12.30 Uhr

Mittagsimbiss

13.30 Uhr

ETAP-Aktionsfeld 2:
„Verbesserung der Marktbedingungen“

Recht schafft Märkte: Das Innovationsradar Umweltrecht

Maria Rieping, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

Verifizierung von Umwelttechnologien: Erwartungen an ein Europäisches System
Dr. Thomas Track, Dechema e.V.

Nachfrage der öffentlichen Hand: Marktrelevanz umweltfreundlicher Beschaffung
David Hartmann, Umweltbundesamt

anschl. Diskussion

14.30 Uhr

Kaffeepause

15.00 Uhr

ETAP-Aktionsfeld 3:
„Internationale Maßnahmen – globale Märkte“

German Water Partnership: Deutsche Wasserwirtschaft im internationalen Wettbewerb

Hubertus Soppert, Stv. Vorsitzender des German Water Partnership e.V.

Forschung für Nachhaltigkeit: Internationale Kooperationen in Wirtschaft und Wissenschaft
Dr. Oliver Diehl, Bundesministerium für Bildung und Forschung,
Svetlana Thaller-Honold, VDI GmbH

anschl. Diskussion

16.00 Uhr

Zusammenfassung und Ausblick
Dr. Wilfried Konrad / Dirk Scheer M.A., IÖW
Elisabeth Wessel, BMU

16.15 Uhr

Ende der Veranstaltung

 
   

Gesamtmoderation: Prof. Dr. Rolf-Ulrich Sprenger, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

 

Tagungsort:
Katholische Akademie Berlin
Tagungszentrum Hotel Aquino
Hannoversche Straße 5 b
10115 Berlin-Mitte
Tel. 030 / 28 486-0

Anfahrt:
Das Tagungszentrum der Katholischen Akademie Berlin, Hannoversche Straße 5 b, erreichen Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

  • ab Hauptbahnhof mit S-Bahn bis Bahnhof Friedrichstraße, umsteigen in die U 6, Richtung Alt-Tegel - Haltestelle Oranienburger Tor
  • ab Hauptbahnhof mit Bus 240 Richtung Storkower Straße - Haltestelle Philipstraße
  • Straßenbahn M1, M6 und M12 - Haltestelle Oranienburger Tor
  • ab Flughafen Tegel mit Bus 128 bis Kurt-Schumacher-Platz, umsteigen in die U 6, Richtung Alt-Mariendorf – Haltestelle Oranienburger Tor

 

zur Anfahrtsskizze

Ansprechpartner bei inhaltlichen Fragen:

Dr. Wilfried Konrad
Büro Heidelberg
Bergstraße 7
69120 Heidelberg
Tel.: 49 6221 649 16-5
E-Mail: wilfried.konrad(at)ioew.de

Geschäftsstelle Berlin

IÖW-Geschäftsstelle
Potsdamer Str. 105
D-10785 Berlin
Tel.: +49-(0)30 - 884 59 4-0
Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
e-mail: kommunikation(at)ioew.de

Büro Heidelberg

IÖW-Büro Heidelberg
Bergstraße 7
D-69120 Heidelberg
Tel.: +49-(0)6221 - 64 91 60
Fax: +49-(0)6221 - 27 06 0
e-mail: mailbox(at)heidelberg.ioew.de

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