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10 Jahre Bundespreis „Blauer Kompass“ mit neuem Teilnahmerekord – 25 Projekte zur Klimaanpassung nominiert

Bundespreis: 10 Jahre blauer Kompass, Online Voting: Jetzt bis zum 23. Juni abstimmen!

Jetzt sind alle gefragt: Beim Online Voting kann die Öffentlichkeit die spannendsten Projekte auswählen. Quelle: UBA

Der Bundespreis „Blauer Kompass“ feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum und verzeichnet einen überwältigenden Teilnahmerekord: Mit 488 Einreichungen wurde mit großem Abstand die bisher höchste Zahl an Bewerbungen und damit ein neuer Meilenstein erreicht. Nun sind 25 herausragende Projekte für den Bundespreis nominiert. Bei der Aufbereitung und fachlichen Bewertung der Projekte wurde die Jury vom Wettbewerbsbüro co2online und vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) unterstützt. Eine Fachjury bestimmt Anfang Juli die Preisträger. Bereits vorab entscheidet die Öffentlichkeit über den „Community-Preis“. Die Online-Abstimmung dafür läuft bis zum 23. Juni 2026.

Rekordzahl bei Bewerbungen

Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium (BMUKN) und „Blauer Kompass“ Jurymitglied Rita Schwarzelühr-Sutter: „Die Rekordzahl an Bewerbungen zum Jubiläum des Bundespreises ‚Blauer Kompass‘ zeigt eindrücklich, wie dynamisch und vielfältig sich die Klimaanpassung in Deutschland entwickelt. Die nominierten Projekte sind besonders wegweisende Beispiele dafür, wie wir uns den Herausforderungen und Folgen des Klimawandels stellen und zukunftsfähige Lösungen dafür finden können. Aber auch die vielen anderen Projekte zeigen beeindruckende innovative Lösungen.“

Vizepräsidentin des Umweltbundesamts (UBA) und „Blauer Kompass“-Jurymitglied Dr. Lilian Busse: „Der ‚Blaue Kompass‘ macht erneut sichtbar, wie stark Klimafolgen die Menschen berühren und dass die Vorsorge und Anpassung an diese Folgen immer mehr in der Breite der Gesellschaft ankommen. Der Bundespreis bietet dabei wichtigen Raum für Kreativität und Engagement. So können wir gemeinsam den Weg zu einem klimaresilienten Deutschland erfolgreich gestalten.“

Von einer Fortbildungsreihe für Azubis bis zu klimastarken Schulen

Die eingereichten Bewerbungen wurden in einem ersten Schritt entlang der sechs Kriterien guter Praxis der Anpassung an den Klimawandel bewertet: Wirksamkeit, Robustheit, Nachhaltigkeit, finanzielle Tragbarkeit, positive Nebeneffekte und Flexibilität. Diese fachliche Bewertung erfolgte durch das IÖW. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online fungiert als Wettbewerbsbüro. In einem zweiten Schritt hat das UBA die qualitativ hoch bewerteten Projekte nochmals fachlich geprüft und zusammen mit dem Bundesumweltministerium die Nominierten für den Bundespreis ausgewählt.

IÖW-Projektleiter Johannes Rupp: „Von einer Klimaanpassungs-Fortbildungsreihe für Auszubildende in der öffentlichen Verwaltung bis zu einer Grundschule, die klimafest werden will: Die Nominierten beeindrucken mit ihrem großen Tatendrang, etwas zur Anpassung an Hitze oder Starkregen zu unternehmen. Das große Interesse an dem Preis zeigt, wie viele Lösungsansätze zur Anpassung an den Klimawandel schon da sind. Wir danken allen, die ihr Projekt eingereicht haben und drücken den Nominierten die Daumen!“

Jury wählt die Preisträger in den fünf Kategorien aus

Nach der Online-Abstimmung über den „Community-Preis“ wird zusätzlich die Jury des Bundespreises tätig. Sie entscheidet, welche der verbliebenen 24 nominierten Projekte die Auszeichnung in ihrer jeweiligen Kategorie erhalten. Anfang Juli kommen die acht Expert*innen aus den Bereichen Politik, kommunale Spitzenverbände, Wirtschaft, Forschung, Kommunikation und Jugendbeteiligung zusammen. Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt sind in der Jury durch die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter und durch UBA-Vizepräsidentin Dr. Lilian Busse vertreten.

Über den Preis

Der Bundespreis „Blauer Kompass“ ist die höchste staatliche Auszeichnung für Projekte zur vorbildlichen Vorsorge und Anpassung an die Folgen der Klimakrise. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro für jedes Gewinnerprojekt verbunden. Der Preis wird alle zwei Jahre gemeinsam von Bundesumweltministerium (BMUKN) und Umweltbundesamt (UBA) ausgelobt. Er enthält in diesem Jahr erstmals die neue Kategorie „Schulen“ – allein hier gab es fast 80 Bewerbungen.

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