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Buchbeitrag: Produktsiegel nachhaltig vermarkten

Konsum ist allgegenwärtig und in seinen Auswirkungen vielfältig. Das Buch The Consumer in Society führt verschiedene Perspektiven interdisziplinär zusammen und verdeutlicht, dass Konsum bei weitem kein ausschließlich ökonomisches Thema ist. Was und wie wir konsumieren, hat politischen, kulturellen, ökologischen und sozialen Einfluss. Der Nachhaltigkeitsaspekt hat längst die breite Produkt- und Markenpolitik erreicht und ist kein ökologisches Nischenthema mehr.

Mittlerweile versuchen etliche Siegel wie beispielsweise das Fairtrade-Label, wirtschaftliche, sozialpolitische und nachhaltige Aspekte zu verbinden und Produkte entsprechend zu kennzeichnen. Um im „Siegel-Dschungel“ nicht den Überblick zu verlieren, plädieren die IÖW-Wissenschaftler Gerd Scholl und Frieder Rubik in ihrem Beitrag „The development and marketing of sustainability labels - status quo and future perspectives“ dieses Sammelbandes für die Entwicklung von informellen sowie formell zertifizierten Standards, die umfassende Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen. Damit könnte ein Qualitätswettbewerb der Siegel und ihrer Güte in Gang gesetzt werden, welcher zugunsten derer ausfällt, die ambitionierte und verständliche Anforderungen sowie klare Prozessstandards aufweisen können. So könnte das Vertrauen der Konsumierenden in Nachhaltigkeitssiegel (wieder-)belebt werden, meinen Rubik und Scholl. Nicht zuletzt würde dies die Etablierung wertiger Siegel als eigenständige und nachhaltige Marken bedeuten. 

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