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Global vernetzt: IÖW wird Mitglied im Nachhaltigkeitsnetzwerk der Vereinten Nationen „SDSN“

Das IÖW ist dem Sustainable Development Solutions Network (SDSN) beigetreten, dem Nachhaltigkeitsnetzwerk der Vereinten Nationen für wissensbasierte Lösungen. Über 1.500 Institutionen aus Wissenschaft und Praxis bündeln hier ihre Expertise, um die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und das Pariser Klimaabkommen voranzubringen. „Mit unserer Forschung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis können wir unmittelbar am lösungsorientierten Ansatz des SDSN anknüpfen“, sagt Thomas Korbun, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des IÖW.

Im SDSN vernetzen sich seit 2012 Universitäten, Forschungsinstitute, NGOs und Stiftungen aus allen Kontinenten. „Das Netzwerk hat sich als eine wichtige Stimme für Nachhaltigkeit auf nationaler und internationaler Ebene etabliert“, so Korbun. „Wir am IÖW freuen uns, die Stimme der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung zu stärken und gemeinsam mit den Partnern im SDSN an Strategien für eine nachhaltige Zukunft zu arbeiten.“

Wissenschaft vernetzen und in die Gesellschaft hineinwirken

Mit der Aufnahme in das globale Netzwerk tritt das IÖW zugleich dem nationalen Netzwerk SDSN Germany bei, in dem sich führende deutschen Nachhaltigkeitsinstitutionen gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland, aber auch auf europäischer und globaler Ebene engagieren. SDSN Germany ist ein wichtiger Partner und kritischer Begleiter von Strategieprozessen wie der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Das Netzwerk entwickelt neue Dialog- und Kooperationsformate zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, um einen konstruktiven Austausch über die nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.

Hier kann das IÖW Expertise aus langjähriger transdisziplinärer Forschung einbringen: Wie mehr Austausch und Kooperation zwischen umwelt-, sozialpolitischen und gewerkschaftlichen Akteuren gelingen kann, zeigt das IÖW gemeinsam mit Partnern etwa in der Umweltbundesamt-Broschüre „Neue Allianzen für sozial-ökologische Transformationen“ auf. Auch experimentiert das Institut immer wieder mit neuen, kollaborativen Formaten, etwa mit einem Planspiel im Klimafolgenanpassungsprojekt „BREsilient“, mit einem Jugendprojektbeirat in der Studie „Zukunft? Jugend Fragen!“ und mit Reallaboren wie dem Heidelberger Verpacklungslabor.

„Mit dem Ecological Research Network (Ecornet) und der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) engagieren wir uns schon seit Jahren für eine stärkere Vernetzung der Nachhaltigkeitsforschung im deutschsprachigen Raum. Wir sind gespannt auf neue Kooperationen im Rahmen des SDSN“, sagt Korbun.

Aktivitäten des Netzwerks SDSN Germany

Die Mitglieder des Netzwerks verfassen gemeinsame Publikationen und tauschen sich auf Veranstaltungen aus. SDSN Germany führt eigene Projekte durch wie etwa die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 mit dem Ziel den transdisziplinären Dialog zu Nachhaltigkeitswissen zu intensivieren. Das Projekt Momentum Europe 2030 nimmt besondere Möglichkeitsfenster in den Blick, vor allem die Weiterentwicklung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Vorbereitung der deutschen EU-Ratsvorsitzes 2020 und des G7-Vorsitzes 2022.

Die nächste Deutsche SDSN-Versammlung findet am 28. Oktober 2021 statt: Zwischen der Bundestagswahl und den Koalitionsverhandlungen will das Netzwerk über die Chancen der Nachhaltigkeitspolitik in der neuen Legislatur sprechen.

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Mehr Infos:

SDSN: www.unsdsn.org
SDSN Germany: https://www.die-gdi.de/sdsngermany/

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