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IÖW organisiert Preisverleihung für den „Blauen Kompass“ des Umweltbundesamtes

Moderatorin Dr. Esther Hoffmann (IÖW) im Gespräch mit den Preisträgern der Münchener Wohnungsbaugesellschaft WOGENO Hartmut Netz (l.) und Peter Schmidt

Moderatorin Dr. Esther Hoffmann (IÖW) im Gespräch mit den Preisträgern der Münchener Wohnungsbaugesellschaft WOGENO Hartmut Netz (l.) und Peter Schmidt

Die Städte Stuttgart, Arnsberg und Wuppertal sowie die Münchener Wohnungsbaugenossenschaft WOGENO sind Gewinner des „Blauen Kompass 2011“. Der Preis prämiert die besten Ideen zur Anpassung an den Klimawandel in Deutschland. Er wird 2011 erstmals von Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) verliehen und ist Teil der Umsetzung des Aktionsplans Anpassung an den Klimawandel der Bundesregierung. Das IÖW organisierte am 12. Dezember 2011 die Preisverleihung des Wettbewerbs im Bundesumweltministerium in Bonn und erstellte hierfür vier Kurzfilme mit Porträts der Preisträger. IÖW-Forschungsfeldleiterin Dr. Esther Hoffmann moderierte die Preisverleihung.

„Tatenbank“ im Internet

„Hitzewellen, Starkregen oder Hochwasser – solche Extremwetterereignisse werden auch in Deutschland immer häufiger. Die Preisträger des ‚Blauen Kompass‘ haben die Zeichen der Zeit erkannt und stellen sich bereits vorbildlich auf den Klimawandel ein. Sie sind beispielhafte Vorreiter in diesem wichtigen Feld. Ihre Aktivitäten finden hoffentlich viele Nachahmer“, sagte UBA-Vizepräsident Dr. Thomas Holzmann, der in Bonn die Preise überreichte. Am Wettbewerb, der vom Ecologic Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt wurde, nahmen 59 Kommunen, Unternehmen und Verbände teil. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Preisträgern sowie weitere Beispiele für Anpassungsmaßnahmen werden dauerhaft über eine „Tatenbank“ (www.tatenbank.anpassung.net) des Umweltbundesamtes öffentlich zugänglich gemacht.

Anpassung an den Klimawandel in Bild und Ton

Das IÖW organisierte die Preisverleihung im Auftrag des Umweltbundesamtes, Dr. Esther Hoffmann führte durch das Programm und interviewte die Preisträger über ihre konkreten Maßnahmen vor Ort. Zudem wurden vier Kurzfilme gezeigt, mit denen das IÖW die von den Preisträgern durchgeführten Maßnahmen porträtiert hat. „Die Folgen des Klimawandels sind mitunter recht schwer vermittelbar. Das Medium Film kann sich sehr gut eignen, um für diese oftmals komplexen Zusammenhänge zu sensibilisieren und Anpassungsbedarf zu kommunizieren“, so Richard Harnisch, Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation am IÖW. Das IÖW produzierte die Filme gemeinsam mit dem Filmemacher Tilman Zens.

Die Filme online: Arnsberg | München | Stuttgart | Wuppertal

Anpassung an den Klimawandel – Forschungsschwerpunkt am IÖW

Das IÖW forscht seit mehreren Jahren im Bereich der Anpassung an den Klimawandel. So führt das IÖW zum Beispiel seit 2009 Stakeholderdialoge zur Anpassung an den Klimawandel durch, mit denen die Kommunikation und Kooperation mit und zwischen den beteiligten Akteuren gefördert werden soll. „Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verbänden, Unternehmen, Verwaltung und Wissenschaft nehmen wir Handlungserfordernisse unter die Lupe und entwickeln Ansätze für Anpassungsstrategien“, erläutert  Dr. Esther Hoffmann. Die Dialoge werden im Auftrag des UBA für verschiedene Sektoren und Branchen durchgeführt und unter www.anpassung.net/dialog dokumentiert.

Weitere ausgewählte IÖW-Projekte zur Anpassung an den Klimawandel:

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