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Klimavorsorge-Konferenz im Umweltbundesamt: Kontakt zwischen Anbietern und Nutzern von Klimaanpassungsdiensten fördern

IÖW-Klimaanpassungsexpertin Esther Hoffmann moderierte das Podium „Paradiesische Perspektiven? Planung, Weiterentwicklung und Anwendung von Klimaanpassungsdiensten auf dem Prüfstand“ (Foto: Bertram Plischke)

Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu managen, stellt viele Akteure vor große Herausforderungen. Immer mehr Hilfsmittel wie Leitfäden, Wissensportale, Checklisten, interaktive Webtools, Beratungsangebote oder rechtliche Planungshilfen versuchen, Ämtern, Unternehmen und anderen Organisationen dabei zu helfen. Auf einer Konferenz im Umweltbundesamt (UBA) wurde am 12. November 2018 diskutiert, wie solche „Klimaanpassungsdienste“ die Praxisakteure noch besser unterstützen können.

Fazit: Der direkte Austausch zwischen Anbietern und Nutzern sollte gefördert werden, damit die Dienste entsprechend der Nutzerbedürfnisse weiterentwickelt und optimiert werden können. IÖW-Anpassungsexpertin Esther Hoffmann moderierte die Konferenz gemeinsam mit Jürgen Ritterhoff, Ecolo.

Deutsches Klimavorsorgeportal stellt mehr als 80 Dienste vor

Im Auftrag der Bundesregierung bündelt das Deutsche Klimavorsorgeportal (KLiVO), das vor Kurzem online gestellt wurde, Klimaanpassungsdienste sowie weitere Daten und Informationen zum Klimawandel. Auf der Seite www.klivoportal.de werden mehr als 80 verschiedene solcher Angebote vorgestellt.

Auf der nationalen Konferenz „Klimaanpassungsdienste – Klimavorsorge in der Praxis“ haben viele Anbieter ihre Dienste nun im Umweltbundesamt in Dessau vorgestellt. In Fachvorträgen, einem „Markt der Klimaanpassungsdienste“ und in vertiefenden Workshops arbeiteten die rund 135 Teilnehmenden an Fragestellungen wie Hitzestress im Stadtquartier, kommunale Starkregenvorsorge, Klimafolgen planvoll begegnen oder Kulturpflanzen und Stadtgrün im Trockenstress.

Ein Fokus lag dabei auch auf der Frage, wie die Nutzung solcher Klimaanpassungsdienste in die Breite getragen werden kann. Festgestellt wurde, dass es zwar bereits viele Dienste gibt, sie den potenziellen Nutzer/innen aber häufig noch unbekannt sind. Angeregt wurde daher, bei der Entwicklung und Verbreitung solcher Unterstützungsangebote stärker mit Multiplikatoren zusammenzuarbeiten und positive Erfahrungen mit der Anwendung von Klimaanpassungsdiensten auf dem KLiVO-Portal zu kommunizieren.

Das IÖW arbeitet seit mehreren Jahren im Auftrag des Umweltbundesamtes zum Thema Anpassung an den Klimawandel und berät das UBA beim Aufbau und der Weiterentwicklung des KLiVO-Portals gemeinsam mit der Agentur Ecolo.

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