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Ökologisches Wirtschaften 2/2017: Transformative Wirtschaftswissenschaften

Vor einem Jahr forderten namenhafte Wissenschaftler/innen aus dem deutschsprachigen Raum in ÖkologischesWirtschaften einen Paradigmenwechsel der Wirtschaftswissenschaften. Sie sind sich einig: die ökonomische Forschung sollte die nachhaltige Entwicklung wissenschaftlich unterstützen. In der aktuellen Ausgabe von ÖkologischesWirtschaften wird die Diskussion um eine transformative Wirtschaftsforschung weitergeführt. Die Autor/innen diskutieren ausgewählte blinde Flecken der Standard-Ökonomik sowie besondere Herausforderungen für eine transformative Wirtschaftswissenschaft.

Für eine neue Rolle der Wirtschaftswissenschaften

Der Schwerpunkt vertieft das Konzept der transformativen Wirtschaftswissenschaften und diskutiert dessen theoretische Einbettung, konzeptionellen Ansatz und praktische Ausgestaltung aus unterschiedlichen Perspektiven.
IÖW-Gründer Reinhard Pfriem erläutert die Idee der Ökonomik als Möglichkeitswissenschaft. Er präzisiert die Kritik am Mainstream der seit zwei Jahrhunderten modernen und bisher nur modifizierten Ökonomik und versucht, die Möglichkeiten einer transformativen Wirtschaftswissenschaft zu konkretisieren. Pfriem betont dabei vor allem die Rolle von Menschen und Organisationen, die bei Möglichkeitswissenschaft im Mittelpunkt der Betrachtung stehen.

Florian Rommel und Uwe Schneidewind gehen auf die Kritik an den Ansätzen der transformativen sowie pluralen Ökonomik ein und verweisen auf ein verengtes Wissenschaftsverständnis, auf dem diese Kritik basiert und das Ökonomik rein methodisch definiert.

Den Weg von Konzepten zur konkreten Umsetzung zeigen Linda Wallbott und Markus Lederer in ihrem Beitrag zur grünen Transformation im globalen Süden. Dabei arbeiten sie heraus, dass grüne Transformationen komplexe, sektorenübergreifende Prozesse sind, die auf die Unterstützung von unterschiedlichsten Akteuren angewiesen sind.

Digitalisierung mitgestalten

Dass die digitale Transformation neben den viel beschworenen Chancen auch gesellschaftspolitischen Sprengstoff enthält, zeigt Martin Oldeland in seinem Standpunkt. Effizienzgewinn durch technologischen Fortschritt - Vor allem wirtschaftliche Anreize trieben die Digitalisierung an. Aber: Die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Digitalisierung sind noch nicht abzuschätzen. Oldeland betont einmal mehr wie wichtig es sei, diese Entwicklung gesellschaftlich mitzugestalten.

Neu im Online-Zugang: Nachhaltige Stadtentwicklung und Klimawandel

Vor zwei Jahren ging es in ÖkologischesWirtschaften darum, wie der Klimawandel eine Chance für die nachhaltige Stadtentwicklung sein kann. Wie können sich Städte also an die verändernden Bedingungen anpassen? Und welche Rolle kommt der Stadtplanung in einem wandelnden Klima zu? Die Ausgabe 02/2015 ist ab sofort frei verfügbar. Zum Inhaltsverzeichnis von ÖkologischesWirtschaften 2/2015 im Online-Zugang

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Zum Inhaltsverzeichnis von Ökologisches Wirtschaften 2/2017

Im Online-Zugang verfügbar (PDF):


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