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Umweltgerechtigkeit und Umweltverantwortung – Expertenworkshop am IÖW

Prof. Dr. Felix Ekardt bei seinem Vortrag "Klimagerechtigkeit in einer ethischen und rechtlichen Diskurstheorie"

Lassen sich aus den Menschenrechten Klima- und Umweltschutzverpflichtungen ableiten? Wem kann die Verantwortung für den Klimaschutz zugeschrieben werden? Und wer sollte die Kosten für Umwelt- und Klimaschutz tragen? – Zur Diskussion dieser und anderer Fragen kamen am 19. und 20. November 2010 am IÖW in Berlin Philosoph/innen und Ökonom/innen im Rahmen des interdisziplinären Workshops „Umweltgerechtigkeit und Umweltverantwortung“ zusammen.

Diskutiert wurden substanzielle Gerechtigkeitsprinzipien, die für eine zielführende Umweltpolitik unumgänglich sind. Dabei ist es nötig, auf die zahlreichen beteiligten Akteure und ihre diversen Interessen Rücksicht zu nehmen. Die vielen Facetten des Themas behandelten die Expertinnen und Experten in konstruktiven Gesprächen.

Neben theoretischen Problemen wie der Unterscheidung zwischen kollektiver und individueller Verantwortung für die Treibhausgas-Reduktion, wurden auch anwendungsorientierte Fragen erörtert. So wurde zum Beispiel diskutiert, ob Nachhaltigkeit in die Sen’sche Theorie der Wohlfahrt integriert werden kann und wie Kosten-Nutzen-Analysen um die Berücksichtigung von Gerechtigkeitsbelangen ergänzt werden können.

Der Workshop wurde veranstaltet von Dr. Axel Klie (Universität Potsdam) und Dr. Chris Neuhäuser (Ruhr-Universität Bochum). Das Thema „Umweltgerechtigkeit und Umweltverantwortung“ bildet den Schwerpunkt der Ausgabe 01/2011 der Fachzeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ (Erscheinungstermin März 2011). Die Debatten des Workshops werden dort dokumentiert.

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