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VÖW-Diskussionspapier zu sozial-ökologischer Arbeitspolitik erschienen

Mit einem eigenen Diskussionspapier beteiligt sich die VÖW an der Diskussion um den Agendaprozess der Sozial-ökologischen Forschung (SÖF). IÖW-Mitarbeiterin Helen Sharp und IÖW-Fellow Gerrit von Jorck haben an dem Papier mitgewirkt, in welchem die Autor/innen für eine eigenständige Forschungsagenda zu sozial-ökologischer Arbeitspolitik plädieren.

Aus Sicht der Autor/innen stellt die Erforschung von Arbeit eine eklatante Forschungslücke innerhalb der sozial-ökologischen Forschung dar. So werden in der aktuellen Diskussion um neue Technologien und die zunehmenden Digitalisierungsprozesse in der Arbeitswelt kaum Zusammenhänge mit sozial-ökologischen Krisen erfasst. Die Entstehung neuer Branchen, etwa der erneuerbaren Energien, aber auch Arbeitsplatzverluste, z. B. im Bereich der Braunkohleverstromung, seien Beispiele dafür, dass Arbeitswelten angesichts sozial-ökologischer Transformationsprozesse besonderem Veränderungsdruck ausgesetzt sind.

Forschungslücken im Themenfeld Arbeit und Ökologie

Welche Auswirkung etwa hat die Organisation von Arbeit auf eine individuelle nachhaltige Lebensführung? Welches Niveau und welche Form sozialer Sicherung braucht es? Wer sind arbeitspolitische Transformationsakteure und aufgrund welcher Synergien und Konflikte sind neue gesellschaftliche Allianzen denkbar? Wie hängen Erwerbsarbeitszeit und Umweltverbrauch zusammen? In ihrem Beitrag entwickeln die Autor/innen eine Reihe von drängenden Forschungsfragen.

Das Papier dient insbesondere dem Beitrag zur Diskussion im Rahmen der Agendakonferenz des Bundesforschungsministeriums, die am 19. und 20. September 2018 in Kassel stattfindet und auf der die zentralen Forschungsthemen der Sozial-ökologischen Forschung weiterentwickelt werden sollen.

Zum Diskussionspapier

Autor/innen: Gerrit von Jorck (Technische Universität Berlin), Katharina Bohnenberger (Wuppertal Institut), Jana Flemming (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Stefanie Gerold (Wirtschaftsuniversität Wien), Viola Muster (Technische Universität Berlin), Ulf Schrader (Technische Universität Berlin), Helen Sharp (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung) von der Arbeitsgemeinschaft sozialökologische Arbeits- und Zeitforschung der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung

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