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Workshop „Rio+20“ diskutiert neue Governance-Formen für eine nachhaltige Entwicklung

Podiumsdiskussion auf dem Workshop: Governance für eine nachhaltige Entwicklung - Chancen und Herausforderungen

Am 23. November 2010 fand in Berlin der Workshop „Rio+20: Governance für eine nachhaltige Entwicklung“ von IÖW, adelphi und dem Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU) statt. 40 Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutierten über Potenziale und Grenzen von dialog- und kooperationsbasierten Ansätzen in politischen und unternehmerischen Nachhaltigkeitsstrategien. Zentrale Impulsgeber des Workshops bildeten die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Metaanalyse – Nachhaltigkeitsstrategien in der Politik und Wirtschaft“.

Empfehlungen für die deutsche Nachhaltigkeitspolitik und Wirtschaft

Die Projektwissenschaftler/innen sowie weitere Referenten wie Prof. Dr. Martin Jänicke vom FFU und Jörg Trautner vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales zeigten Erkenntnisse und Empfehlungen für die deutsche Nachhaltigkeitspolitik sowie für Nachhaltigkeitsinitiativen und -berichterstattung der Wirtschaft auf. Die im Forschungsprojekt entworfenen Empfehlungen konnten über einen angeregten – zum Teil auch kontrovers geführten – Austausch mit den Teilnehmenden weiterentwickelt und somit ein zentrales Ziel des Workshops erreicht werden. Diskutiert wurden etwa die Rolle von dialog- und evidenzbasierten Ansätzen in der deutschen Nachhaltigkeitspolitik, die Rahmenbedingungen der CSR-Berichterstattung von Unternehmen in EU-Mitgliedstaaten und die nationale CSR-Strategie der Bundesregierung.

Forschen für politische und unternehmerische Nachhaltigkeitsstrategien

Das Forschungsprojekt „Meta-Analyse“ ist Teil des thematischen Schwerpunktes „Innovationspolitische Handlungsfelder für die nachhaltige Entwicklung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. In dem Projekt wurden Nachhaltigkeitsstrategien in Politik und Wirtschaft untersucht. Dabei wurde der Frage nachgegangen, welche Wechselwirkungen zwischen staatlicher und unternehmerischer Nachhaltigkeitspolitik bestehen. Des Weiteren wurde analysiert, wie die unterschiedlichen Nachhaltigkeitsstrategien auf Innovationspolitiken und -programme wirken und wie diese darin integriert werden. Basis für die Befunde sind Ergebnisse von 32 deskriptiven Fallstudien für den staatlichen und den unternehmerischen Bereich sowie von 12 analytisch ausgerichteten Vertiefungsstudien, die im Rahmen des Projektes durchgeführten wurden.

Die Dokumentation des Workshops, die im Projekt erarbeiteten Fallstudien sowie weitere Veröffentlichungen stehen auf www.innovative-nachhaltigkeit.de zur Verfügung.

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