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Zehn Herausforderungen für die Energiewende: Bernd Hirschl auf Symposium im WZB

Vor welchen aktuellen Herausforderungen steht die Energiewende? In seinem Eröffnungsbeitrag zum „Symposium Energiegenossenschaften – Entwicklungsstand und Forschungsperspektiven“ bot IÖW-Energieexperte Bernd Hirschl einen Überblick zu aktuellen Herausforderungen und Chancen der Energiewende. Er erklärte den aktuellen Kernkonflikt „Zentral versus Dezentral“ und welche Weichenstellungen es für ein postfossiles Energiesystem gebe. Das Symposium wurde am 29. Juni 2015 vom Forschungsprojekt ENERGENO und dem Leibniz-Forschungsverbund Energiewende am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ausgerichtet.

Wie (de)zentral wird das Energiesystem der Zukunft?

Das Energiesystem der Zukunft werde nicht ausschließlich dezentraler Art sein, sondern weiterhin auch zentrale Elemente beinhalten. Die technisch-ökonomische Systemarchitektur werde allerdings davon geprägt, so Hirschl, welche Ausrichtung die „Leitebene“ haben werde. Der Grad der (De)Zentralität hat dabei verschiedene Auswirkungen, etwa auf Erzeugungstechnologien, Flexibilität, Suffizienz und Vulnerabilität. Hirschl nannte zehn besondere Herausforderungen, vor denen die Energiewende derzeit stehe. So gelte es etwa, den Energiewendediskurs aus der „Komplexitätsfalle“ zu holen, die Bildung zu Energie und Klima massiv auszuweiten und die Themen Wärme und Verkehr in der Energiewende stärker voranzubringen.

Das Symposium ENERGENO griff Zukunftsfragen der dezentralen Energiegewinnung und Energiegenossenschaften auf, beleuchtete institutionelle Rahmenbedingungen und diskutierte die zukünftige Forschungsagenda bürgernaher Energiegewinnung. Alle Beiträge der Referentinnen und Referenten stehen online als Download zur Verfügung.

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Zur Präsentation „Energiewende: (aktuelle) Herausforderungen und Chancen. Eine Einordnung mit Thesen“

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