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Ökonomik als Handlungstheorie begreifen – Neues Buch von IÖW-Gründer Reinhard Pfriem

In Deutschland wie international beginnt sich ein neues Verständnis davon auszubreiten, wie transformative Wirtschaftswissenschaft im Kontext nachhaltiger Entwicklung gestaltet, gelehrt und geforscht werden sollte. Das Buch „Ökonomik als Gemengelage kultureller Praktiken“ vereinigt Aufsätze des IÖW-Gründers Reinhard Pfriem aus den letzten Jahren, die auf dem wissenschaftlichen Ethos beruhen, Ökonomik als Handlungstheorie zu begreifen, als Möglichkeitswissenschaft. Dieses Ethos gilt insbesondere für die kritische Theorie der Unternehmung. Sie hat Erkenntnisse beizutragen und Praktiken zu befördern, wie unternehmerische Initiativen und Organisationen transformative Beiträge dazu leisten können, unsere von vielen Krisen belastete und von vielen Gefahren bedrohte Welt besser zu machen.

Es geht um eine Ökonomik auf der Höhe der Zeit, die sich um Einsichten bemüht in die kulturellen Prägungen vermeintlich rationalen wirtschaftlichen Handelns, die den unhintergehbaren Bedingungen prinzipiell offener Zukunft, der Pluralität moderner Gesellschaften und der Heterogenität ihrer Akteure Rechnung trägt und gerade deshalb die Möglichkeiten praktizierter Verantwortung zu ihrem Gegenstand macht.

Prof. Dr. Reinhard Pfriem ist Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung und Betriebliche Unternehmenspolitik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er hat 1985 die Gründung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin initiiert und war dort fünf Jahre lang geschäftsführender Gesellschafter. Seit 2003 ist er Mitglied des Direktoriums des Konstanzer Zentrums für Wirtschaftsethik.

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Reinhard Pfriem (2016): Ökonomik als Gemengelage kultureller Praktiken, Theorie der Unternehmung Band 62, 392 Seiten, ISBN 978-3-7316-1214-8, 34,80 EUR

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