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IÖW-Newsletter 06/2016   August


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Sommerferien enden, das Jahr 2017 rückt ins Blickfeld. Mit dem neuen Jahr kommt die sogenannte CSR-Berichtspflicht: Großunternehmen werden gemäß EU-Richtlinie verpflichtet, über Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange sowie Menschenrechte und Korruptionsbekämpfung zu informieren. Das Ranking der Nachhaltigkeitsberichte von IÖW und future bietet hierfür in langer Tradition systematische Kriterien. Am 23. September 2016 werden wir die Ergebnisse auf der KonferenzCSR-Reporting vor der Berichtspflicht im Bundesarbeitsministerium bekanntgeben. Mit Fokus auf Lieferketten und Wesentlichkeit werden wir außerdem Perspektiven und Trends der Nachhaltigkeitsberichterstattung diskutieren. Die Konferenz wird bis Ende des Jahres von einer Reihe Praxisworkshops begleitet, in denen Großunternehmen und KMU die Ergebnisse für sich nutzen können.

Wir freuen uns, Sie auf einer unserer zahlreichen kommenden Veranstaltungen auch persönlich begrüßen zu können!

Genießen Sie den ausklingenden Sommer, herzliche Grüße aus dem IÖW,

Ihr

Richard Harnisch

Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

PS: Bleiben Sie über tagesaktuelle Neuigkeiten aus dem IÖW immer auf dem Laufenden: Wir twittern @ioew_de.

Aktuell

Das IÖW trauert um seinen Gründungsgesellschafter Eckart Hildebrandt

Eckart Hildebrandt, einer der Mitgründer des IÖW, ist tot. Er starb am 26. Juli 2016 im Alter von 73 Jahren in Berlin nach schwerer Krankheit. Der Wirtschafts-Ingenieur und habilitierte Politikwissenschaftler gehörte 1985 zum Kreis der Gründungsgesellschafter des Instituts um Reinhard Pfriem. Die Mitarbeiter/innen und Gesellschafter/innen des Instituts reagierten mit Trauer auf die Nachricht. „Das IÖW verliert mit Eckart Hildebrandt einen Wegbereiter, einen Impulsgeber und einen guten Freund“, sagt Thomas Korbun, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des IÖW.

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IÖW-Schriftenreihe: Nachhaltigkeitspotenziale offener Werkstätten

In der neusten IÖW-Schriftenreihe wird das Phänomen „offener Werkstätten“ vorgestellt und in breitere gesellschaftliche Transformationsprozesse wie der neuen Selbermachkultur (Do-It-Yourself) und der Öffnung von Produktions- und Innovationsprozessen (Open Innovation) eingeordnet. „Offene Werkstätten – nachhaltig innovativ? Potenziale gemeinsamen Arbeitens und Produzierens in der gesellschaftlichen Transformation“ ordnet verschiedene Begriffe wie etwa FabLabs, Makerspaces und Hackathons ein und setzt sie in Beziehung zueinander. Die Studie erstellte das IÖW im Projekt COWERK, das vom Bundesforschungsministerium im Programm Sozial-ökologische Forschung gefördert wird.

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Studien zu Umweltbewusstsein: Generationswechsel führt zu mehr Pragmatismus

Wie steht es um das Umweltbewusstsein der Deutschen? Und wie kann es zeitgemäß erfasst werden? Zwei Studien, die vom IÖW gemeinsam mit Holzhauerei und sociodimensions im Rahmen der Umweltbewusstseinsstudie 2014 durchgeführt wurden, befassen sich damit, wie Bürgerinnen und Bürger Umweltschutz und Umweltprobleme wahrnehmen und mit welchen Kriterien Umweltbewusstsein noch adäquater erfasst werden kann. Der Generationswechsel führte zu einer pragmatischeren Sichtweise von Umweltschutz, außerdem prägen komplexe globale Entwicklungen und mehr Skepsis gegenüber Wirtschaftswachstum heute das deutsche Umweltbewusstsein. Um dieses besser messen zu können, brauche es zukünftig subjektivere Indikatoren. Die ausführlichen Ergebnisse sind nun als Vertiefungs- beziehungsweise Machbarkeitsstudie veröffentlicht.

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Krank durch Klimawandel? Stakeholderdialog diskutiert gesundheitliche Belastungen im Beruf

Der Klimawandel kann die Gesundheit beeinträchtigen – vor allem im beruflichen Kontext sind Menschen den Klimafolgen wie Hitzewellen, Temperaturschwankungen oder anderen Extremwetterereignissen ausgesetzt. Im Juli 2016 diskutierten verschiedene Stakeholder auf dem Dialog „Gesundheitliche Belastungen im Arbeitsalltag durch den Klimawandel“ Maßnahmen und Strategien, wie man sich in der Arbeitszeit besser schützen kann. Wichtig sind Beratung und Sensibilisierung für das Thema, aber auch technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen. Der Dialog wurde vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung im Auftrag des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung im Bundesumweltamt (KomPass) und mit Unterstützung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) durchgeführt. (Foto: Pixabay).

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Webseite WohnMobil jetzt online: Wohnen und Mobilität zusammendenken

Derzeit entstehen an vielen Orten Initiativen für neue Wohnformen, die soziale und ökologische Aspekte in den Vordergrund stellen. Das Projekt WohnMobil entwickelt und erprobt gemeinsam mit Praxispartnern Modelle für gemeinschaftliche Mobilitäts- und Versorgungsdienstleistungen sowie Flächennutzungen. Das Forschungsteam erweitert seine Öffentlichkeitsarbeit jetzt um eine eigene Internetpräsenz: www.wohnmobil-projekt.de präsentiert ab sofort neue Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Forschung zur sozial-ökologischen Transformation im Bereich Wohnen und Mobilität.

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Blog Postwachstum: Neue Perspektiven für die Wachstumsdebatte

Welche Beiträge liefern feministische Care-Perspektiven für die Wachstumsdebatte? Dieser Frage geht Christa Wichterich in zwei Artikeln nach. In einem weiteren zweiteiligen Beitrag beschäftigt sich Stefanie Geiselhardt damit, wie der Zwang zu wachsen in Natur und Wirtschaft verankert ist. Zudem formuliert sie Anforderungen an eine zukunftsorientierte Politik. Das Thema Obsoleszenz steht im Mittelpunkt einer Artikelreihe von Stefan Schridde, der sich im letzten Teil seiner Serie mit unternehmerischen Marktstrategien der Kreislaufgesellschaft auseinandersetzt. Mit seinem Modell eines Gleichgewichtsgelds stellt Dag Schulze einen Vorschlag zur Umsetzung von Wachstumsneutralität zur Diskussion. Stefan Gößling-Reisemann erläutert die Relevanz der Industrial Ecology für die Diskussion um Postwachstum.

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Ökologisches Wirtschaften

Ökologisches Wirtschaften 03/2016: Kollaborative Ökonomie erscheint am 1. September 2016

Die Art und Weise wie wir produzieren verändert sich. Die aktuelle Ausgabe „Ökologisches Wirtschaften“ widmet sich dem Potenzial der „Industrie 4.0“ für nachhaltiges Wirtschaften. Digitale Informations- und Kommunikationstechnologien, aber auch dezentrale Fertigungsweisen und neue Kooperationsmodelle eröffnen neue Möglichkeiten und gestalten die Zukunft industrieller Produktionssysteme. Wie können neue Produktionsregime nachhaltig organisiert werden? Welchen Beitrag leisten dabei gemeingutorientierte Bottom-Up-Produktionskonzepte? Außerdem: Werner Wild beleuchtet die europäische CSR-Richtlinie kritisch und Marlen Arnold stellt vor, wie systemische Strukturaufstellungen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung beitragen können.

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Termine

23. September 2016: Konferenz „CSR-Reporting vor der Berichtspflicht“

Die Konferenz zeigt Perspektiven, Anforderungen und Trends der Nachhaltigkeitsberichterstattung auf und präsentiert die Ergebnisse des Rankings der Nachhaltigkeitsberichte von IÖW und future 2015. Vor allem die Kriterien der Lieferkette und Wesentlichkeit stehen dabei im Fokus. 

Weitere Informationen und Anmeldung

Praxisworkshops CSR-Reporting

Basierend auf der Analyse von über 100 Nachhaltigkeitsberichten deutscher Unternehmen bieten das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und die Unternehmensvereinigung future in einer Reihe von Praxisworkshops einen vertieften Einblick zum Stand und den Herausforderungen des CSR-Reportings. Nachhaltigkeitsverantwortliche in Unternehmen lernen anhand der Ergebnisse des Rankings und ausgewählter Good-Practice-Beispiele, wie sie die Anforderungen für gute Nachhaltigkeitsberichterstattung erfüllen können.

Weitere Informationen, sowie Termine und Veranstaltungsorte

21. September 2016: COWERK-Expertenworkshop „Technologieentwicklung und Nachhaltigkeitsbewertung“

Der Expertenworkshop „Technologieentwicklung und Nachhaltigkeitsbewertung vor dem Hintergrund sich wandelnder gesellschaftlicher Leitbilder“ setzt sich zum Ziel, aktuelle Diskussionen zur Technologiegestaltung (Stichworte u.a. Konvivialität, demokratische Technikgestaltung, ‚nachhaltige‘ Technologien) mit konkreten Verfahren der Nachhaltigkeitsbewertung zu verbinden. Damit verfolgt der Workshop zwei Ziele: zum einen werden gesellschaftliche Leitbilder, wie auch die Frage Technik und Gesellschaft, diskutiert und zum anderen wird auf dieser Basis auch ein ganz konkreter Beitrag zur Entwicklung der Nachhaltigkeitsbewertung von offenen Werkstätten geleistet. Der Workshop wird vom IÖW gemeinsam mit der Universität Bremen veranstaltet. Die Anmeldefrist endet am 7. September 2016.

Weitere Informationen

14. Oktober 2016: Fachtagung Gebäude-Energiewende

Das Projekt Gebäude-Energiewende hat erforscht, wie die Wärmeversorgung von Wohngebäuden in Regionen mit unterschiedlichen Wachstumsdynamiken nachhaltiger werden kann. Auf der Fachtagung werden die Ergebnisse vorgestellt und aktuelle Entwicklungen, geeignete Herangehensweisen und Sanierungsalternativen vertiefend diskutiert.

Weitere Informationen

7. November 2016: Konferenz „Dezentrale Energiewende vor dem Aus?“

Mit den aktuellen energiepolitischen Entscheidungen wie dem novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz werden neue Regelungen diskutiert und beschlossen, die die dezentrale Stromerzeugung erschweren: In eigenen Anlagen selbst erzeugten Strom direkt zu verbrauchen, ist teilweise schlechter gestellt oder wird zukünftig unmöglich gemacht. Dabei stellt genau dieser Eigenverbrauch für viele Bürger/innen und Unternehmen eine zentrale Motivation und einen wichtigen Akzeptanzfaktor für die Energiewende dar. Auf der Veranstaltung werden die Rolle und Potenziale von Prosumern für die Energiewende diskutiert und was die aktuellen energiepolitischen Entwicklungen für Hauseigentümer/innen, Mieter/innen und Gewerbe bedeuten.

Weitere Informationen

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Aus dem IÖW

Neu am IÖW: Elenor Berger

Elenor Berger ist seit dem 01. August 2016 Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement in der Verwaltung des IÖW.

Mehr zur Elenor Berger

E-Mail an Elenor Berger

 

 

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Aus dem IÖW-Netzwerk

20. September 2016: BilRess-Netzwerkkonferenz „Ressourcenkompetenz erfahren in Theorie und Praxis“

Am 20. September 2016 veranstaltet das Netzwerk Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz eine Netzwerkkonferenz in Berlin. Die Veranstaltung soll Akteure, die sich für die Ressourcenbildung einsetzen, untereinander vernetzen, um gemeinsame Projekte anzustoßen. Das Thema der Netzwerkkonferenz wird die erfahrbare Ressourcenkompetenz sein.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung

Das IÖW gratuliert seinem Partner Wuppertal Institut zum 25-jährigen Jubiläum

Am 8. September 2016 feiert das Wuppertal Institut seinen 25. Geburtstag mit einem großen Festakt unter dem Motto „Making Utopia possible“. Das IÖW gratuliert seinem langjährigen Partner sehr herzlich zum Jubiläum. Es ist mit dem Wuppertal Institut eng verbunden und kooperiert mit ihm regelmäßig in Projekten der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung. Im Ecological Research Network (Ecornet) engagieren sie sich gemeinsam mit weiteren unabhängigen Instituten für die gesellschaftliche Transformation in Richtung Nachhaltigkeit.

Weiterlesen auf den Jubiläumsseiten des Wuppertal Institut

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Hanna Völkle, Nina Prehm

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