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IÖW-Newsletter 10/2015   Dezember


Sehr geehrte Damen und Herren,

während der Pariser Weltklimavertrag von vielen als historisches Ereignis gefeiert wird, mahnen andere, dass dies nichts als ein Startschuss sei. Die echte Arbeit liegt noch vor uns – und es ist viel zu tun! Um das fossile Zeitalter in den nächsten Jahrzehnten zu beenden, muss weltweit angepackt werden – von vielen Akteuren, insbesondere auch von Städten. Zeitgleich zur COP21 hat das IÖW dem Regierenden Bürgermeister Berlins Michael Müller und dem zuständigen Klimaschutzsenator Andreas Geisel das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm überreicht. Berlin liegt damit nun ein Masterplan vor, wie die Stadt bis 2050 klimaneutral werden kann. Und auch hier gilt: Die Arbeit liegt noch vor uns – und sie lohnt sich! Wird das Programm umgesetzt, ist dies nicht zuletzt eine Chance für Berlin, seinen Claim "Sei Stadt, sei Wandel, sei Berlin" hinsichtlich des Klimaschutzes innovativ, nachhaltig und beispielgebend auszufüllen.

Mit dem Jahr 2015 endet für uns unser Jahr zum 30-jährigen Institutsjubiläum, in dem wir unsere Ideen, die fruchten, mit Ihnen geteilt haben. Dies war uns eine besondere Freude und wir hoffen, Sie auch zukünftig mit unserer ökologischen Wirtschaftsforschung begeistern zu können.

Im Namen des gesamten Instituts wünsche ich Ihnen eine besinnliche und konsumstressfreie Weihnachtszeit und verbleibe mit herzlichen Grüßen aus dem IÖW,

Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

PS: Bleiben Sie über tagesaktuelle Neuigkeiten aus dem IÖW immer auf dem Laufenden: Wir twittern @ioew_de.

Aktuell

IÖW übergibt Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm an Senat

Im Beisein von rund 300 Gästen hat das IÖW am 1. Dezember 2015 gemeinsam mit Partnern den Endbericht des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms an den Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel übergeben und damit ein Resümee des 13-monatigen Beteiligungsprozesses gezogen. Die wissenschaftliche Entwicklung und Auswahl der Maßnahmen des Programms erfolgte unter großer Beteiligung der Berlinerinnen und Berliner. Die Ergebnisse bilden nun die Grundlage für eine Senatsvorlage.

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IÖW/future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2015 gestartet

Mit einer Förderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) haben das IÖW und „future – verantwortung unternehmen“ einen weiteren Durchgang des Rankings von Nachhaltigkeitsberichten deutscher Unternehmen begonnen. Bewertet werden Berichte von Großunternehmen und KMU aus dem Jahr 2015. Die Veröffentlichung der Ergebnisse findet im Sommer 2016 im Rahmen einer Fachkonferenz statt. Es ist das neunte IÖW/future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte seit dem ersten Durchlauf im Jahr 1994.

www.ranking-nachhaltigkeitsberichte.de

Konferenz: Kooperative und partizipative Forschung – wie Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam globale Herausforderungen angehen

Auf der Konferenz „Ziemlich beste Freunde? – Forschung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft für nachhaltige Transformationen“ diskutierten am 2. November 2015 in Berlin rund 120 Teilnehmende, welche Art von Forschung nötig ist, um mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimaschutz, Armutsbekämpfung oder Erhalt der Biodiversität umzugehen. Zu der Konferenz hatten Ecornet gemeinsam mit dem BUND, NABU, Brot für die Welt und der Zivilgesellschaftlichen Plattform Forschungswende aus Anlass des Jubiläums von IÖW und VÖW eingeladen.

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Set Plan Conference 2015: Franziska Mohaupt stellt InnoSmart vor

Auf der „Set Plan Conference 2015 – Research, innovation and competitiveness for the Energy Union“ in Luxemburg stellte IÖW-Energieexpertin Franziska Mohaupt im September das Forschungsvorhaben InnoSmart vor und erklärte, wie Smart-Grid Innovationen erfolgreich implementiert werden können. Sowohl die energiewirtschaftliche als auch die gesellschaftliche Perspektive sind für die Etablierung „intelligenter Netze“ notwendig. Um einen wegweisenden Rahmen für Innovationsprozesse zu setzen, der das Verbraucherverhalten der Zukunft antizipiert, muss die Nutzer/innenperspektive integraler Bestandteil des Prozesses sein. Gerade die Innovationsforschung sollte daher die sozial-ökologische Perspektive stärker berücksichtigen.

Mehr Informationen zum Vortrag und zur Konferenz

Blog Postwachstum zum Jahresende: Die Zukunft im Blick

Nele Kampffmeyer blickt zurück auf die IÖW/VÖW-Jubiläumskonferenz "Kern-Geschäfte – Wie Unternehmen sozial-ökologischen Wandel gestalten können" und fasst Transformationsdebatten anschaulich zusammen. Christiane Kliemann stellt anlässlich des VW-Abgasskandals die kritische Frage, ob unsere autofixierte Wirtschaft und Gesellschaft wirklich das ist, was wir für die Zukunft wollen. Zusammen mit Frank Adler gibt sie zudem einen Überblick über den Postwachstumsatlas von Le Monde diplomatique, der in verschiedene Postwachstumsdebatten einführt. Mit Postwachstum und Transformation wird sich auch die fünfte internationale Degrowth Konferenz vom 30. August bis 3. September 2016 zum Thema „Walking the meaningful great transformations“ in Budapest befassen.

Postwachstum in neuem Look – diskutieren Sie mit!

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Ökologisches Wirtschaften

Ökologisches Wirtschaften 4/2015: Zeitwohlstand – Vom Leben zwischen Effizienz und Entschleunigung

Lesen Sie in der vierten und letzten Ausgabe des 30. Jahrgangs von „ÖkologischesWirtschaften“ über Zeitwohlstand – vom Leben zwischen Effizienz und Entschleunigung. Das Heft bringt das Thema Zeit als zentrale Dimension in die Diskussion um neue Wirtschafts- und Lebensmodelle ein. Dabei ist die gängige Vorstellung von Zeit immer noch geprägt durch ein industrialisiertes Zeitregime, argumentieren Theresa Zimmermann und Gerrit von Jorck in ihrem Einführungsartikel zum Thema.

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Aus dem IÖW

Das IÖW trauert um Birgit Soete

Birgit Soete, Fellow am IÖW, ist tot. Sie starb am Samstag, dem 28. November 2015, nach langer, schwerer Krankheit im Alter von nur 51 Jahren. Nach ihrer Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im IÖW-Forschungsfeld Umweltökonomie und -politik von 1993 bis 1994 blieb sie dem IÖW stets eng verbunden. Als Fellow war die promovierte Volkswirtin seit 2007 regelmäßig zu Gast bei Treffen und Klausuren des Instituts und diskutierte mit uns aktuelle wirtschaftspolitische und wirtschaftswissenschaftliche Entwicklungen.

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Aus dem IÖW-Netzwerk

22.-24. Januar 2016: Konferenz n — Hochschule weiterdenken, Berlin

Zum zweiten Mal bringt das studentische "netzwerk n" im Januar 2016 Akteure zum Thema Hochschulen in nachhaltiger Entwicklung auf einer bunten Konferenz zusammen. Schwerpunktthemen werden Bildung für nachhaltige Entwicklung an Hochschulen sowie studentisches Engagement für Nachhaltigkeit an Hochschulen sein.

Mehr Informationen und Anmeldung

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30 JAHRE IDEEN, DIE FRUCHTEN: RÜCKBLICK AUF UNSER JUBILÄUM

Webvideos der Jubiläumskonferenz

Präsentationen der Konferenz zum Download

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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