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IÖW-Newsletter 1/2012   Januar


Sehr geehrte Damen und Herren,

was bewegt Sie, sich für sozial-ökologische Transformationen der Gesellschaft einzusetzen? Welche Bilder einer nachhaltigen Lebensweise und eines umfassenden Wertewandels haben Sie?

Wir laden Sie herzlich ein, am 8. und 9. März 2012 mit uns zu diskutieren, wer die Pioniere nachhaltiger Transformationen sind, was ihre Zukunftsentwürfe ausmacht und wie sie viele Nachahmer/innen finden. Über das Tagungsprogramm informieren wir in unserem nächsten Newsletter.

Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen alles Gute!

Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Aktuell

IÖW organisiert Preisverleihung für den „Blauen Kompass“ des Umweltbundesamtes

Die Städte Stuttgart, Arnsberg und Wuppertal sowie die Münchener Wohnungsbaugenossenschaft WOGENO sind Gewinner des „Blauen Kompass 2011“. Der Preis prämiert die besten Ideen zur Anpassung an den Klimawandel in Deutschland. Er wurde 2011 erstmals von Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) verliehen und ist Teil der Umsetzung des Aktionsplans Anpassung an den Klimawandel der Bundesregierung. Das IÖW organisierte am 12. Dezember 2011 die Preisverleihung des Wettbewerbs im Bundesumweltministerium in Bonn und erstellte hierfür vier Kurzfilme mit Porträts der Preisträger. IÖW-Forschungsfeldleiterin Dr. Esther Hoffmann moderierte die Preisverleihung.

Weiterlesen  |  Die Filme online: Arnsberg | München | Stuttgart | Wuppertal

Fachgespräche „Biokraftstoffe aus ethischer Perspektive“

Am 12. und 13. Dezember 2011 führte das Projekt „Fair Fuels?“ zwei Fachgespräche zur ethischen Perspektive auf die Biokraftstoffproduktion durch. Bei den Veranstaltungen in Bonn und Berlin stellte Dr. Alena Buyx vom Nuffield Council on Bioethics, einem unabhängigen Forschungsgremium aus Großbritannien, die Ergebnisse des Berichtes „Biofuels: ethical issues“ vor. Diese wurden anschließend von Expert/innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kommentiert und mit den Teilnehmer/innen diskutiert. Das Projekt „Fair Fuels?“ untersucht, inwieweit Biokraftstoffe sozial und ökologisch verträglich produziert und genutzt werden können. Es wird vom BMBF im Programm Sozial-ökologische Forschung (SÖF) gefördert.

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Keynes‘ 2030-Utopie, Gemeinwohlbilanz und Postwachstums-Finanzinstitutionen: Neues im Blog Postwachstum.de

Passen die heutigen Finanzinstitutionen und die Idee einer Postwachstumsgesellschaft zusammen? Markus Henn weist in seinem Beitrag  darauf hin, dass die Frage nicht einfach zu beantworten ist. Finanzmärkte funktionieren dann gut, wenn die Kreditnehmer mehr erwirtschaften als sie investieren, ergo sind die Finanzmärkte auf Wachstum der Realwirtschaft angewiesen. Trifft dies zu, zeigt dies einen Konflikt mit der Idee einer Gesellschaft, die unabhängig vom Wirtschaftswachstum wäre. Wenn es nach Keynes ginge, hätten wir uns diese Probleme ersparen können. David Hofmann referiert über einen Aufsatz des Ökonomen, in dem dieser seine Vorstellung des Jahres 2030 ausgemalt hat. Bisher weit verfehlt. Doch vielleicht gelingt es doch noch, Keynes' Utopie umzusetzen. Der Geschäftsführer des Unternehmens KWB Erwin Stubenschrott berichtet, warum sein Unternehmen die Gemeinwohlbilanz erstellt.

Postwachstum – wo geht es hin? Diskutieren Sie mit!

Transformatives Wissen schaffen – Institutionen der Nachhaltigkeitsforschung planen gemeinsame Veranstaltungsreihe im Wissenschaftsjahr "Zukunftsprojekt Erde"

Das deutsche Bundesforschungsministerium (BMBF) hat das Jahr 2012 zum Wissenschaftsjahr "Zukunftsprojekt Erde" ausgerufen. Die Initiative "Transformatives Wissen schaffen" nimmt dies zum Anlass, mit einer Reihe von Veranstaltungen zu diskutieren, vor welchen Herausforderungen das Wissenschaftssystem selber steht, um seine Motorfunktion für die notwendigen Transformationsprozesse auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft auszufüllen. Getragen wird die Initiative von wissenschaftlichen Vorreiter-Einrichtungen einer transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung. Dazu zählen der Verbund für Nachhaltige Wissenschaft (NaWis) sowie das Ecological Research Network (EcoRNet) der freien Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschungsinstitute in Deutschland, zu dem das IÖW gehört.

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Europäischer Solarpreis für Rhein-Hunsrück-Kreis | EE-Wertschöpfung mit IÖW-Tool berechnet

Am 3. Dezember hat Eurosolar seine europäischen Solarpreise vergeben – in der Kategorie Städte und Gemeinden ging ein Preis an den Rhein-Hunsrück-Kreis für dessen Erneuerbare-Energien-Konzept. Eurosolar hebt in der Würdigung hervor: "Die umfassenden Maßnahmen des Kreises führen zu einer erheblichen Steigerung der regionalen Wertschöpfung und Vermeidung von Energieimportkosten sowie einem Zubau an neuen Arbeitsplätzen. Das vorbildliche Konzept zeigt, dass die Energiewende nur mit Beteiligung und dem Engagement der Kommunen möglich ist." Die Ermittlung der regionalen Wertschöpfungseffekte erfolgte mit dem IÖW-Tool zur Berechnung der kommunalen Wertschöpfung Erneuerbarer Energien.

Weitere Informationen bei Eurosolar | Zur Basisstudie "Kommunale Wertschöpfung Erneuerbare Energien"

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Ökologisches Wirtschaften

Nachhaltigen Konsum kommunizieren – Ökologisches Wirtschaften 4/11

Nachhaltiger zu konsumieren ist das Gebot der Stunde. Als gesellschaftlicher Trend, als politischer Imperativ oder auch als Marketing-Leitbild hält das Thema immer häufiger Einzug in die öffentliche Debatte – mit diesen einleitenden Worten eröffnen Gerd Scholl und Maike Gossen das Thema der vierten Ausgabe des Ökologischen Wirtschaftens 2011 „Nachhaltigen Konsum kommunizieren“. In den Schwerpunktbeiträgen wird unter anderem untersucht, welche Chancen und Grenzen onlinebasierte konsumkritische Angebote wie etwa der Utopia City Guide haben und welche Trends Unternehmen in ihrer Kommunikation verfolgen.

Weiterlesen | www.oekologisches-wirtschaften.de

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TERMINE

Auftakttagung der Veranstaltungsreihe: Nachhaltig forschen – transformatives Wissen schaffen

Auftakt der Veranstaltungsreihe im Wissenschaftsjahr "Zukunftsprojekt Erde" mit den Wissenschaftsministerinnen aus Nordrhein-Westfalen, Svenja Schulze, und Baden-Württemberg, Theresia Bauer.

6. Februar 2012, Landesvertretung NRW in Berlin

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Save the date: IÖW/future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte – Preisverleihung und Unternehmensworkshop

Das IÖW und die Unternehmensinitiative future e. V. bewerten im Ranking der Nachhaltigkeitsberichte die gesellschaftsbezogene Berichterstattung deutscher Unternehmen in zwei getrennten Wettbewerben für Großunternehmen und für KMU. Zur Preisverleihung im aktuellen Ranking laden wir Sie herzlich nach Berlin ein. Am Folgetag stellen die Ranker auf einem ganztägigen Unternehmensworkshop aktuelle Trends und Perspektiven der Nachhaltigkeitsberichterstattung vor. Das Ranking wird unterstützt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE).

Bitte merken Sie sich die Termine schon jetzt vor, weitere Informationen in Kürze: www.ranking-nachhaltigkeitsberichte.de

Preisverleihung: 27. Februar 2012, Abendveranstaltung, GIZ-Repräsentanz Berlin
Unternehmensworkshop: 28. Februar 2012, ganztägig, Berlin

Save the date: IÖW/VÖW-Jahrestagung – 8./9. März 2012

"Was bewegt? – von sozial-ökologischen Experimenten in den Alltag"

Wer sind die gesellschaftlichen Vorreiter einer nachhaltigenTransformation? Welche Ansätze gibt es und wie können diese in die Gesellschaft diffundieren? Die Tagung diskutiert die Gestaltung der Rahmenbedingungen und die theoretische Einbettung gesellschaftlicher Transformationsprozesse.

8./9. März 2012, Berlin

Weitere Informationen

Multinationale Knowledge Brokerage Workshops zu Nachhaltigem Konsum und Wachstum – Projekt Responder

* Sustainable Food (25-27 January 2012, Lisbon), organised by FFCT/NL in Lisbon, Portugal

* Sustainable Household Electronics (15-17 February 2012, Vienna), organised by WU in Vienna, Austria

* Sustainable Mobility (21-23 March 2012, Bratislava), organised by IF SAS in Bratislava, Slovakia

* Sustainable Housing (28-30 March 2012, Barcelona), organised by UAB in Barcelona, Spain

* Sustainable Household Savings and Debts (May 2012, London), organised by SURREY in London

Weitere Informationen

Internationaler Kongress: Innovation for Sustainable Production (i-SUP2012)

The 3rd International Congress I-SUP2012 assembles 7 international congresses on Sustainable Products, Sustainable Chemistry, Sustainable Energy, Sustainable Materials , Transport & Mobility, Urban Development, Rural Development. IÖW-Expert Frieder Rubik gives a keynote on "Policies for sustainable products: successes and future needs".

6. bis 9. Mai 2012, Brügge, Belgien

www.i-SUP2012.org

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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