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IÖW-Newsletter 1/2015   Februar


Sehr geehrte Damen und Herren,

30 Jahre Ideen, die fruchten in diesem Jahr feiern das Institut und die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung Jubiläum. 1985 suchten wir in unserer Gründungstagung "Auswege aus dem industriellen Wachstumsdilemma". 30 Jahre später geht es immer noch und wieder um die Wachstumsfrage: Zur ersten Tagung in unserem Jubiläumsjahr "Alternativen denken. Wirtschaften für Wohlstand und Lebensqualität. Ohne Wachstum – oder mit?" laden wir am 4. März 2015 gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung nach Berlin ein. Hier sprechen wir vor allem unternehmerische Akteure an: aus KMU, aus der Alternativwirtschaft und aus den Collaborative-Economy- und Social-Business-Szenen.

Unsere zweite Tagung am 17. März 2015 in Berlin richtet sich an ein Fachpublikum, das sich für Klimaökonomie interessiert: Die Tagung dreht sich um die Ökonomie der Anpassung an den Klimawandel in Deutschland.

Außerdem schon jetzt ein Hinweis für den Herbst: Save the date: Am 2. und 3. November 2015 findet in Berlin die Jubiläumstagung von IÖW und VÖW statt.

Wir wünschen Ihnen ein gesundes und glückliches Jahr 2015 und freuen uns auf Begegnungen und Austausch mit Ihnen.

Herzliche Grüße, Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

PS: Bleiben Sie über tagesaktuelle Neuigkeiten aus dem IÖW immer auf dem Laufenden: Das IÖW auf Twitter @ioew_de.

Aktuell

30 Jahre Ideen, die fruchten

Erinnern Sie sich noch an 1985? Wissenschaftler/innen berichten von einem Loch in der Ozonschicht. „Waldsterben“ ist in Deutschland in aller Munde. Die Brundtland-Kommission arbeitet an dem Bericht „Our Common Future“. Der französische Geheimdienst versenkt das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior I. „Nachhaltig“ ist noch ein Fachwort der Forstwirte. Über CO2-Emissionen und Klimawandel denken erst wenige nach. So sah die Welt im Jahr 1985 aus. Am 30. Mai jenes Jahres legten engagierte Vordenker/innen der Umweltforschung ein Samenkorn in den Berliner Boden: Sie gründeten das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung. 2015 feiern wir nun unser dreißigjähriges Bestehen.

Mehr verraten wir unter: www.ideen-die-fruchten.net

Das IÖW trauert um seinen Gründungsgesellschafter Otto Ullrich

Otto Ullrich, einer der Mitgründer des IÖW, ist tot. Er starb am 7. Januar 2015 im Alter von 76 Jahren in Berlin. Der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler gehörte 1985 zum Kreis der Gründungsgesellschafter des Instituts um Reinhard Pfriem. „Das IÖW verliert mit Otto Ullrich einen Vordenker, einen ebenso engagierten wie kritischen Begleiter und einen guten Freund“, sagte Thomas Korbun.

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Klimaanpassungs-Studie: Sturmhochwasser und Starkwinde fordern deutsche Ostseehäfen heraus

Der Klimawandel wird die deutschen Ostseehäfen zunehmend vor Probleme stellen. Aus dem nun erschienenen Bericht zur „Anpassung der deutschen Ostseehäfen an die Folgen des Klimawandels“ geht hervor, dass vor allem steigende Sturmhochwasserstände sowie die mögliche Intensivierung von Starkwinden zu Beeinträchtigungen und Störungen in den Häfen führen dürften. In dem Bericht zeichnen die IÖW-Klimaexperten André Schröder und Jesko Hirschfeld erstmalig ein Bild über die Vulnerabilität der deutschen Ostseehäfen und deren Möglichkeiten zur Anpassung an den fortschreitenden Klimawandel. (Bild: Johannes Vortmann / pixelio.de)

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Broschüre „Die Energiewende gemeinsam vor Ort gestalten“ wieder verfügbar

Die Broschüre „Die Energiewende gemeinsam vor Ort gestalten“ ist nun wieder kostenlos beim IÖW erhältlich. Viele Kommunen und Regionen in Deutschland verfolgen das Ziel, sich aus Erneuerbaren Energien (EE) selbst zu versorgen. Um dies auf eine sozial-ökologische – also sozial gerechte und naturverträgliche – Weise zu erreichen, gilt es einige Herausforderungen zu meistern. Die Broschüre konkretisiert diese Herausforderungen und zeigt, welche Lösungsansätze sich anbieten. Aus dem weiten Feld der Erneuerbaren Energien legt diese Broschüre ihren Schwerpunkt auf die Strom- und Wärmegewinnung aus Bioenergie.

Download der Broschüre | Kostenlos bestellen

Call for Papers: Advancing Evidence-Based Sustainable Development Policies

Als Gastherausgeber im Journal “Evidence & Policy” laden André Martinuzzi von der WU Wien und IÖW-Wissenschaftler Gerd Scholl dazu ein, Beiträge zum Special Issue „Advancing evidence-based sustainable development policies: new approaches addressing the science-policy interface” einzureichen. Deadline für Abstracts ist der 1. April 2015

Mehr Informationen zum Call

Wir haben es satt! – Ein Diskussionsanstoß auf dem Blog Postwachstum.de

„Wir haben es satt!“ ist längst nicht mehr nur der Ausruf der Bewegung für eine ökologische und gentechnikfreie Landwirtschaft. Dahinter versammelt sich, so Christiane Kliemann in ihrem Beitrag, eine neue soziale Bewegung. Diese fordert nicht bloß einen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Wandel, sondern setzt ihn bereits ein stückweit um. Unter welchen Umständen sich eine solche Bewegung in Slowenien entwickelt, erörtern Lidija Zivcic und Ajda Pistotnik im zweiten Teil ihres Berichts von der „Enough“-Campaign. In der Rosa-Luxemburg Stiftung fand eine erste Auswertung dieser neuen sozialen Bewegung statt. Jana Holz und Elena Hoffmann berichten darüber auf unserem Blog.

Postwachstum – wo geht es hin? Diskutieren Sie mit!

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Termine

26. Februar 2015: Stadtdialog Energie und Klimaschutz, Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm

Der Stadtdialog bietet allen interessierten Akteuren die Möglichkeit, die von Expert/innen-Workshops im Dezember erarbeiteten Maßnahmenvorschläge zum Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) zu diskutieren. Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt in Berlin, Andreas Geisel, wird den Stadtdialog eröffnen. IÖW-Energieexperte Prof. Bernd Hirschl stellt die bisherigen Ergebnisse des Projekts vor. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern von Vorreiterprojekten aus Berlin. Hierbei werden Akteure aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtgesellschaft über ihre Visionen und ihr eigenes Engagement für ein klimaneutrales Berlin berichten. Danach können alle Teilnehmer/innen an Themeninseln die Vorschläge des BEK sichten und diese kommentieren.

26. Februar 2015, Spreespeicher, Berlin

Zum Programm und zur Anmeldung…

4. März 2015: Alternativen denken. Wirtschaften für Wohlstand und Lebensqualität. Ohne Wachstum – oder mit?

Brauchen Unternehmen Wachstum? Dieser Frage wollen das IÖW und die Heinrich-Böll-Stiftung nachgehen. Am Beispiel kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) leuchten die Veranstalter/innen alte und neue Wege aus für ein Wirtschaften, das wesentliche Beiträge für Wohlstand und Lebensqualität leistet und hierfür in die kritische Auseinandersetzung mit „der Wachstumsfrage“ geht. Dabei stehen neben den Unternehmensbeispielen des DBU-Projekts „Postwachstumspioniere“ auch die Teilnehmenden selbst im Zentrum der Veranstaltung: Die Mischung aus plenaren Diskussionen, Workshops und kreativer Gruppenarbeit gibt viel Raum für Austausch sowie gemeinsames Lernen, Entwickeln und Vernetzen.

4. März 2015, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Weitere Informationen und Anmeldung…

17. März 2015: Konferenz „Ökonomie der Anpassung an den Klimawandel in Deutschland“

Auf der Konferenz stellt das Projekt „Ökonomie der Anpassung an den Klimawandel“ (econCCadapt) seine Forschungsergebnisse zu den ökonomischen Auswirkungen von Klimawandel und Anpassungsstrategien in Deutschland vor. Klimaökonom/innen aus anderen Projekten sind eingeladen, ihre Ergebnisse zu präsentieren und gemeinsam zu diskutieren. Plenare und parallele, thematisch fokussierte Sessions vertiefen die Analysestränge fachlich und bringen sie in Austausch miteinander. Die Tagung möchte deutlich machen, dass methodisch eingleisig angelegte Analysen für die Identifikation und Ausgestaltung nachhaltiger Anpassungspolitiken nicht ausreichend sein werden.

17. März 2015, Humboldt-Universität zu Berlin

Weitere Informationen und Anmeldung…

2.-3. November 2015: Save the date – IÖW/VÖW-Jubiläumstagung

30 Jahre Ideen, die fruchten: Das Institut und die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung feiern in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag. Merken Sie sich den Termin unserer Jubiläumstagung schon jetzt vor.

2.-3. November 2015, Berlin

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Aus dem IÖW

Neu am IÖW: Heike Mewes

Die diplomierte Politikwissenschaftlerin und Expertin für Nachhaltigkeit in Unternehmen Heike Mewes arbeitet seit Januar 2015 am IÖW. Sie unterstützt mit ihrer Erfahrung das Forschungsfeld „Unternehmensführung und Konsum“. Ihre Schwerpunkte sind Unternehmensverantwortung und CSR, Nachhaltigkeitsmanagement und -berichterstattung, Sustainability Entrepreneurship sowie Umwelt- und Sozialstandards.

Mehr zu Heike Mewes | Email an Heike Mewes

Ausschreibung: Volontariat in der Öffentlichkeitsarbeit des IÖW

Lust am Schreiben? Online- und Social-Media-affin? Interesse an den Themen Umwelt, Wirtschaft, Nachhaltigkeit und gutes Leben? 

Im Team der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation des IÖW ist zum 1. Mai 2015 eine Vollzeitstelle als Volontär/in befristet für 18 Monate zu besetzen.

Zur Stellenausschreibung...

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Aus dem IÖW-Netzwerk

Dr. Camilla Bausch neue Geschäftsführerin des Ecologic Instituts Berlin

Dr. Camilla Bausch hat zum 1. Januar 2015 die Geschäftsleitung des Ecologic Instituts übernommen, das wie das IÖW dem Ecological Research Network (Ecornet) angehört. Die 42-jährige Juristin tritt die Nachfolge des bisherigen Geschäftsführers, Institutsgründers und Ecornet-Sprechers Andreas Kraemer an.

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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