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IÖW-Newsletter 2/2012   Januar


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich ein, am 8. und 9. März 2012 auf unserer IÖW/VÖW-Jahrestagung „Was bewegt? – Von sozial-ökologischen Experimenten in den Alltag“ in Berlin zu diskutieren, wer die Pioniere nachhaltiger Transformationen sind, was ihre Zukunftsentwürfe ausmacht und wie sie viele Nachahmer/innen finden. Die Anmeldung zur Tagung ist jetzt eröffnet: www.was-bewegt.org.

Weitere Informationen zur Tagung sowie Aktuelles aus dem IÖW in diesem Newsletter.

Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Aktuell

Bundesministerin Aigner stellt Online-Rechner zur Kalkulation der Wertschöpfungseffekte durch Erneuerbare Energien vor

Die Erneuerbaren Energien schaffen in Deutschlands Kommunen Arbeitsplätze, generieren Steuereinnahmen, schützen das Klima und verbessern die Versorgungssicherheit. Auf welche Beträge sich diese positiven Wirtschaftseffekte Erneuerbarer Energien summieren können, ermittelt ein neuer Online-Wertschöpfungsrechner der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und des IÖW, den Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vorgestellt hat. Das kostenlose Angebot ermöglicht eine vereinfachte Abschätzung der ökonomischen Effekte des Ausbaus Erneuerbarer Energien. Die Berechnung beruht auf dem Modell Kommunale Wertschöpfung Erneuerbarer Energien (KoWEE), das das IÖW seit dem Jahr 2010 in verschiedenen Kommunen und Regionen eingesetzt hat.

Weiterlesen | Zum Online Rechner | www.ioew.de/wertschoepfung

Ausbau erneuerbarer Energien bringt Klimaschutz und Wertschöpfung nach Brandenburg

Von einem Ausstieg aus klimaschädlicher Braunkohle mit gleichzeitigem verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien würde Brandenburg enorm profitieren. Die Wertschöpfung aus Erneuerbaren Energien könnte sich im Jahr 2030 auf 1,25 Milliarden Euro verdoppeln. Dies ist das Ergebnis der Studie Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien in Brandenburg, die das IÖW im Auftrag von Greenpeace erstellt und am 24.01.2012 in Potsdam vorgestellt hat.

Weiterlesen | Zur Studie (pdf) | Meldung von rbb-Aktuell

Neuerscheinung: User Integration in Sustainable Product Development

Viele nachhaltige Produkte scheitern am Markt oder verharren in Nischen, da sie nicht den Wünschen und Erwartungen von Konsumenten entsprechen. Hier stellt sich die Frage, inwiefern Nutzer bei der nachhaltigen Produktentwicklung aktiv mit in den Entwicklungsprozess eingebunden werden können. IÖW-Forschungsfeldleiterin Dr. Esther Hoffmann geht dieser Frage in dem englischsprachigen Buch „User Integration in Sustainable Product Development“ nach. Sie vergleicht unterschiedliche Ansätze zur Nutzerintegration und geht ausführlich auf den INNOCOPE-Ansatz (Innovating through consumer-integrated product development) ein. Ihre Untersuchungen zeigen, dass Nutzerintegration in die nachhaltige Produktentwicklung zu nutzerfreundlichen Veränderungen an Produkten und zu organisationalem Lernen über Produkte und Nutzerbedürfnisse führen kann.

Weiterlesen | Mehr Informationen zum Buch (englisch)

Stakeholderdialog zur Klimaanpassung „Metropolregionen“ – Dokumentation veröffentlicht

Rund 30 Expertinnen und Experten aus Raumplanung, Wirtschaftsförderung und Unternehmensverbänden in den deutschen Metropolregionen sowie wissenschaftlichen und beratenden Einrichtungen diskutierten am 27. September 2011 auf einem Stakeholderdialog im Bundesumweltministerium Berlin, wie die in den Metropolregionen engagierten Kreise proaktiv den Folgen des Klimawandels begegnen können. Erörtert wurde etwa, inwieweit Metropolregionen anpassungsbedürftig sind, wie in diesem Bereich mit Unsicherheiten umgegangen werden kann und welche Maßnahmen und Instrumente zur Anpassung der Metropolregionen möglich sind. Der Workshop ist Teil einer Serie von Stakeholderdialogen zur Klimaanpassung, die das IÖW im Auftrag des Umweltbundesamtes durchführt.

Dokumentation des Dialogs | Zur Homepage des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (KomPass)

IÖW unterstützt Offenen Brief „Plädoyer für eine verlässliche, verbindliche und beherzte Energieeffizienz-Politik“

Gemeinsam mit führenden Institutionen der Energie- und Umweltforschung unterstützt das IÖW den Offenen Brief „Plädoyer für eine verlässliche, verbindliche und beherzte Energieeffizienz-Politik“, der heute an Kanzleramt, Wirtschaftsministerium, Umweltministerium und die Mitglieder des Wirtschafts- und Umweltausschusses des Deutschen Bundestags geschickt wurde. Das Plädoyer wurde vom Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) initiiert und ist ein Apell an die Regierung für eine umweltbewusstere Effizienzpolitik. Für das IÖW unterzeichneten Thomas Korbun, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des IÖW, und Dr. Bernd Hirschl, Leiter des Forschungsfelds Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz.

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Gemeinwohlbilanz und BIP-Wachstumskritik: Neues im Blog Postwachstum.de

Vielfach wird die Debatte über die Postwachstumsgesellschaft dafür kritisiert, dass sie an eigentlichen Problemen vorbeirede: Diese würden nicht durch den wachsenden Wert sondern durch die Menge der im Wirtschaftskreislauf umlaufenden Dinge und der dafür erforderlichen Ressourcen verursacht. Deshalb sollte man das Wachstum des Ressourcenverbrauchs und nicht das BIP-Wachstum kritisieren. Eugen Pissarskoi versucht in seinem Beitrag, diese Kritik zu entkräften und präsentiert einen Grund dafür, warum das BIP-Wachstum dennoch kritikwürdig ist.

BIP- und Ressourcenwachstum hin oder her, Gemeinwohlökonomie-Pioniere setzen in der Praxis um, wie man anders wirtschaftet. Lisa Muhr, Modedesignerin und Mitbegründerin des Labels „Göttin des Glücks“, Karin Leeb, Geschäftsführerin des alpinen Hotels „Hochschober“ und Cornelia Scala-Hausmann, geschäftsführende Gesellschafterin des Instituts für Zukunftskompetenzen, erläutern, warum sie in ihrem Unternehmen die Gemeinwohlbilanz erstellen und wie sie sich eine zukunftsfähige Unternehmensführung vorstellen.

Postwachstum – wo geht es hin? Diskutieren Sie mit!

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TERMINE

IÖW/VÖW-Jahrestagung: „Was bewegt? – Von sozial-ökologischen Experimenten in den Alltag“

Wer sind die gesellschaftlichen Vorreiter einer nachhaltigen Transformation? Welche Ansätze gibt es und wie können diese in die Gesellschaft diffundieren? Die Tagung diskutiert die Gestaltung der Rahmenbedingungen und die theoretische Einbettung gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Im Zentrum stehen die Fragen, wie die politischen Handlungsstrategien und Forschungsansätze so gestaltet werden können, dass sie dazu beitragen, nachhaltige Lebensweisen substanziell zu verbreiten. Raus aus der Experimentierphase, rein in den Alltag! Nachhaltige Lebensweisen – wie können sie tauglich für den Mainstream werden?

8./9. März 2012, Berlin

Weitere Informationen auf www.was-bewegt.org

IÖW/future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte – Preisverleihung und Ergebnisworkshop

Das IÖW und die Unternehmensinitiative future e. V. bewerten im Ranking der Nachhaltigkeitsberichte die gesellschaftsbezogene Berichterstattung deutscher Unternehmen in zwei getrennten Wettbewerben für Großunternehmen und für KMU. Zur Preisverleihung im aktuellen Ranking laden wir Sie herzlich nach Berlin ein. Am Folgetag stellen die Ranker auf einem ganztägigen Workshop aktuelle Trends und Perspektiven der Nachhaltigkeitsberichterstattung vor. Das Ranking wird unterstützt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE).

Preisverleihung: 27. Februar 2012, Abendveranstaltung, GIZ-Repräsentanz Berlin
Ergebnisworkshop: 28. Februar 2012, ganztägig, Berlin

Weitere Informationen und Anmeldung: www.ranking-nachhaltigkeitsberichte.de

Veranstaltungsreihe „Transformatives Wissen schaffen“

Die IÖW/VÖW-Jahrestagung ist Teil der  Veranstaltungsreihe „Transformatives Wissen schaffen“, die der NaWis-Verbund und das Ecological Research Network (EcoRNet) anlässlich des vom BMBF für das Jahr 2012 ausgerufenen Wissenschaftsjahres „Nachhaltigkeit/Zukunftsprojekt Erde“ durchführen.

Zum Veranstaltungskalender der Reihe „Transformatives Wissen schaffen“

Corpus-Workshops zu Nachhaltigem Konsum

* Workshop on Sustainable Housing II (15-16 March 2012, Helsinki, Finland), organised by the Finnish Ministry of the Environment.

* Workshop on Sustainable Mobility III (19-20 April 2012, Szentendre, Hungary), organised by Regional Environmental Center (REC).

Weitere Informationen

Multinationale Knowledge Brokerage Workshops zu Nachhaltigem Konsum und Wachstum – Projekt Responder

* Sustainable Mobility (21-23 March 2012, Bratislava), organised by IF SAS in Bratislava, Slovakia

* Sustainable Housing (28-30 March 2012, Barcelona), organised by UAB in Barcelona, Spain

* Sustainable Household Savings and Debts (May 2012, London), organised by SURREY in London

Weitere Informationen

Internationaler Kongress: Innovation for Sustainable Production (i-SUP2012)

The 3rd International Congress I-SUP2012 assembles 7 international congresses on Sustainable Products, Sustainable Chemistry, Sustainable Energy, Sustainable Materials , Transport & Mobility, Urban Development, Rural Development. IÖW-Expert Frieder Rubik gives a keynote on "Policies for sustainable products: successes and future needs".

6. bis 9. Mai 2012, Brügge, Belgien

www.i-SUP2012.org

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Aus dem IÖW

Neu am IÖW: Stefanie Freier, Magnus Grubbe, David Hofmann, Andreas Prahl und Gabriel Weber

Zum Beginn des Jahres 2012 durfte das IÖW einige neue Mitarbeiter/innen im Institut begrüßen. Stefanie Freier ist Assistentin in der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Magnus Grubbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsfeld Nachhaltiger Konsum. Neu ist auch David Hofmann als Persönlicher Referent des Wissenschaftlichen Geschäftsführers. Andreas Prahl und Gabriel Weber verstärken das Forschungsfeld Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz.

Stefanie Freier | Magnus Grubbe | David Hofmann | Andreas Prahl | Gabriel Weber

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Aus dem IÖW-Netzwerk

Reinhard Pfriem: Eine neue Theorie der Unternehmung für eine neue Gesellschaft

Krise der Finanzmärkte, Klimawandel, Bedrohung der Welternährung, „Konsumismus als Zeitkrankheit“ – die Problemlage in der heutigen Welt ist komplex. Viele dieser Probleme sind von Unternehmen mitverursacht. Das Buch Eine neue Theorie der Unternehmung für eine neue Gesellschaft von Reinhard Pfriem versteht sich als Beitrag dazu, „nicht bei einer auf Wettbewerb erweiterten Effizienzperspektive für die ökonomische Organisation Unternehmung stehen zu bleiben und auch nicht bei Organisationstheorien, die die Gesellschaft und dort stattfindende kulturelle Veränderungen nach wie vor in den blinden Fleck ihrer Untersuchungen schieben.“ IÖW-Gründer Pfriem ist Professor für Allgemeine Bietriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung und Betriebliche Unternehmenspolitik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Mehr Informationen zum Buch

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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