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IÖW-Newsletter 2/2013   März


Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Jahr erblicken die Ergebnisse mehrerer vierjähriger Projekte des BMBF-Programms Sozial-ökologische Forschung, an denen das IÖW beteiligt ist, das Licht der Welt. Anfang März veranstaltete das Projekt EE-Regionen eine Tagung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Dort präsentierten die Wissenschaftler/innen ihren Wegweiser „Die Energiewende gemeinsam vor Ort gestalten“, der die Erfahrungen zweier Landkreise und Kommunen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien nun für andere Akteure verfügbar macht.

Am 19. April 2013 lädt die Forschungsgruppe „Fair Fuels?“ zur Konferenz „Biokraftstoffe zwischen Sackgasse und Energiewende – Diskurse, Effekte und Konflikte aus transnationaler Perspektive“ nach Berlin ein. Wenige Plätze sind noch frei.

Ich wünsche Ihnen frohe Ostern und grüße Sie herzlich,

Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Aktuell

"Die Energiewende gemeinsam vor Ort gestalten": Forscher präsentieren Wegweiser für kommunale Akteure

Am 5. März 2013 stellten Energieexperten auf der Tagung „EE-Regionen: Soziale und ökologische Selbstversorgung aus erneuerbaren Energien, Practice meets Science“ in Berlin vor, welche Möglichkeiten Kommunen haben, sich selbst aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Forscher des Zentrums für Erneuerbare Energien (ZEE) der Universität Freiburg, des IÖW und der Universität Hohenheim haben seit 2009 zwei Kommunen und zwei Landkreise bei Ihrer Energiewende begleitet und untersucht, welche Faktoren für den Erfolg regionalen Engagements ausschlaggebend sind. Der Wegweiser „Die Energiewende gemeinsam vor Ort gestalten“ macht nun die Forschungsergebnisse für andere Kommunen verfügbar. (Bild: Gordon Welters / IÖW)

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Expertise: Nachhaltige Wirtschafts- und Arbeitspolitik für Berlin-Brandenburg

Was kann die Metropolregion Berlin-Brandenburg tun, um mit den vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit umzugehen? Wie kann sie in ihrer Politik gleichzeitig die großen Umweltprobleme wie Klimawandel oder Biodiversitätsverlust aufgreifen? Und wie kann sie diese Herausforderungen annehmen und zugleich strukturiert auf sich verändernde Wirtschaftsprozesse reagieren, die z. B. durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien oder durch neue Formen der Wertschöpfung entstehen? Durch weitgehend neue und konzertierte wirtschaftspolitische Zugänge und Instrumente, die auf ein „Entwicklungsleitbild“ der Metropolregion maßgeschneidert sind, sagt IÖW-Volkswirt Ulrich Petschow in einer jüngst erschienenen Expertise. (Bild: Dr. Stephan Barth/pixelio.de)

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Trends der Flächennutzung bis 2030 in Deutschland – Tagung diskutiert erste Forschungsergebnisse

Für die Produktion von Nahrungsmitteln und Energie, für Siedlungen und Straßen, aber auch für Erholung und Freizeit brauchen wir ausreichend Flächen. Doch die Ressource Boden ist begrenzt. Die wachsenden Anforderungen führen zu starker Flächenkonkurrenz. Diesem Problem widmet sich das Forschungsprojekt CC-LandStraD, an dem das IÖW beteiligt ist. Erstmals erarbeiten Wissenschaftler deutschlandweit Trends der Flächennutzungen bis 2030 für die Land- und Forstwirtschaft sowie das Siedlungswesen. (Bild: johnnyb/pixelio.de)

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CORPUS Policy Brief: Enabling Sustainable Consumption

Es gibt viel Wissen über einen notwendigen Wandel unseres Konsumverhaltens in Richtung Nachhaltigkeit. Doch hat dieses Wissen bisher nicht zu entsprechenden Politikmaßnahmen geführt. In einem europäischen Projekt haben Konsumexperten nun den Policy Brief “Enabling Sustainable Consumption” veröffentlicht. Dieser adressiert politische Entscheider und zeigt Möglichkeiten auf, wie Barrieren für nachhaltigen Konsum überwunden werden können. Im Projekt CORPUS wurden in einem Zeitraum von drei Jahren neue Methoden des Wissensmanagements zwischen Forschung und Politik erprobt.

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Was kostet die Anpassung an den Klimawandel? – Neue Homepage informiert über Forschungsprojekt

Der Klimawandel trifft die verschiedenen Regionen und Wirtschaftssektoren in Deutschland in verschiedener Weise und unterschiedlichem Ausmaß. Die privaten und die institutionellen Akteure stehen damit vor heterogenen Herausforderungen, sich in geeigneter Weise auf den Klimawandel einzustellen. Während die ökonomische Forschung zu den Kosten des Klimaschutzes schon recht weit fortgeschritten ist, liegen bisher nur wenige Studien zu den Kosten der Anpassung an den Klimawandel vor. Hier setzt das Projekt „Ökonomie der Anpassung an den Klimawandel“ an.

www.oekonomie-klimawandel.de

Jetzt überarbeitet: Blauer Engel für Öko-Heizungen

Wer umweltfreundlich und effizient heizen möchte, erhält mit dem Blauen Engel für Raumheizungen ab sofort eine Orientierungshilfe, die dem neuesten Stand der Technik angepasst wurde. Besonders umweltfreundliche Wärmepumpen, Gas-Brennwertkessel, Klein-BHKW, Holzfeuerungen und Warmwasserspeicher können mit dem neuen Blauen Engel gekennzeichnet und beworben werden. Eine aktuelle Kurzstudie des IÖW erläutert die jüngsten Änderungen.

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IÖW stellt Grundzüge der „transformativen Forschung“ im Wissenschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses vor

Das IÖW war am 13. März 2013 zu einer Anhörung im Wissenschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses eingeladen, um die Grundvorstellungen der "transformativen Forschung" darzustellen. Die Grünen im Abgeordnetenhaus hatten die Einladung durch den Ausschuss initiiert. Die Präsentation vom Leiter des IÖW-Forschungsfeldes Umweltpolitik und Umweltökonomie Ulrich Petschow zum Tagesordnungspunkt "Transformative Wissenschaften – ein zukunftsorientierter Schwerpunkt in Berlin?" wurde im Ausschuss mit Interesse aufgenommen. (Bild: Andrea Müller/pixelio.de)

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Bedingungen einer Postwachstumsgesellschaft – Innovative Ideen auf dem Blog Postwachstum.de

Wie so häufig, ist man sich über die Ziele einer Postwachstumsgesellschaft schneller einig als über die Wege aus der Wachstumsökonomie. Boris Woynowski kritisiert, dass zu sehr über die Kontroversen und zu wenig über die Gemeinsamkeiten dieser Wege diskutiert wird. Die Kontroverse steht auch im Vordergrund der Debatte um den Plan B der Linken. Hans Thie sieht diesen als gesamtgesellschaftlichen Gegenentwurf zum technikfixierten Green New Deal. Georg Kössler antwortet darauf, dass der Plan B seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werde. Mutige Forderungen des Plans B, wie das von Ulrich Schachtschneider beschriebene Ökologische Grundeinkommen, seien schnell wieder zurückgezogen worden.

Postwachstum – wo geht es hin? Diskutieren Sie mit!

Das IÖW auf der ersten European Climate Change Adaptation Conference

Über 700 Teilnehmer zählte die erste europäische Konferenz zur Klimaanpassungsforschung in Hamburg vom 18. bis 20. März 2013. Die Konferenz, die ein breites Spektrum von Anpassungsthemen abdeckte, hatte neben der Vernetzung europäischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Ziel, Wissenschaft und Praxis zusammenzubringen. Ein Anliegen, das das IÖW in seinen vielen Projekten zur Klimaanpassung, die es seit dem Jahr 2009 für das Umweltbundesamt (UBA) und das BMBF durchführt, intensiv verfolgt. IÖW-Wissenschaftlerin Maja Rotter präsentierte auf der Konferenz unter anderem die Ergebnisse und Erfahrungen zur Einbindung von Stakeholdern in die Klimaanpassungsforschung und -politik. (Bild: Falk Blümel/pixelio.de)

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TERMINE

Konferenz: Biokraftstoffe zwischen Sackgasse und Energiewende – Diskurse, Effekte und Konflikte aus transnationaler Perspektive

Welche Rolle spielen Biokraftstoffe in der Energiewende? Können sie einen Beitrag leisten, fossile Kraftstoff- und Energiesysteme sozial-ökologisch zu transformieren? Oder führen sie im Gegenteil zu neuen sozialen und ökologischen Problemen? Antworten auf die vielfältigen Widersprüche rund um Biokraftstoffe hat die vom BMBF geförderte Forschungsgruppe „Fair-Fuels?“ gesucht und stellt nun die Ergebnisse der vierjährigen interdisziplinären Forschungsarbeiten vor.

19. April 2013, Berlin

Zur Konferenz

Exploring Emerging Policies and Open Research Questions – RESPONDER Workshops

Bei dem von der EU geförderten Vorhaben RESPONDER geht es um die Entwicklung und Erprobung eines Wissenstransfersystems zum Thema nachhaltiger Konsum und Wirtschaftswachstum. Adressaten sind neben wachstumsfreundlichen und wachstumskritischen Wissenschaftlern Konsumforscher sowie politische Entscheidungsträger aus dem Bereich nachhaltiger Entwicklung.

Workshop “Sustainable Food Consumption”, 18.-19. April 2013, Lissabon

Workshop “Sustainable Economy”, 14.-15. Mai 2013, Brussels

Zu den Workshops

Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien in Kommunen gezielt erschließen – IÖW auf den Berliner Energietagen 2013

Kommunen können durch die Nutzung Erneuerbarer Energien finanziell profitieren. Allerdings ist die kommunale Wertschöpfung davon abhängig, ob die relevanten Akteure auch in der Kommune ansässig sind. Die Veranstaltung zeigt Wege auf, wie Kommunen agieren können, um Wertschöpfung aus Erneuerbaren Energien gezielt zu erschließen und in der Region zu halten.

17. Mai 2013, 13:30-16:30 Uhr, Berlin

Das Programm der Berliner Energietage

UBA-Forschungskonferenz: Klimarobustes und nachhaltiges Deutschland – Wie gestalten wir die Transformation?

Deutschland will das globale Klima schützen und sich gleichzeitig an unvermeidbare Klimafolgen anpassen. Zudem sind die sozialen und ökologischen Ziele einer nachhaltigen Entwicklung weiterhin Treiber für zukunftsorientierte Politik und Forschung. Klimaschutz, Klimaanpassung, Nachhaltigkeit – Wie können diese Forschungsfelder zukünftig noch stärker verschränkt werden, um Impulse für ein nachhaltiges und klimarobustes Deutschland zu entwickeln?

11.-12. Juni 2013, Dessau

Weitere Informationen in Kürze auf der Veranstaltungsseite des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung

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Aus dem IÖW

Neu am IÖW: Amanda Slater

Seit Februar 2013 neu am IÖW: Amanda Slater. Sie ist neue Mitarbeiterin in der Verwaltung des IÖW und unterstützt die Arbeit des Instituts-Sekretariats.

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Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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