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IÖW-Newsletter 3/2012   März


Sehr geehrte Damen und Herren,

über 200 Menschen haben am 8. und 9. März 2012 an der Jahrestagung „Was bewegt? Von sozial-ökologischen Experimenten in den Alltag“ des Instituts und der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin teilgenommen. Pioniere stellten ihre Visionen für zukunftsfähige Lebensweisen vor und diskutierten, wie diese Ideen Alltag für viele Menschen werden können. Unter www.was-bewegt.org können Sie nun die Tagungsergebnisse nachlesen, -schauen und -hören.

Mit frühlingshaften Grüßen aus Berlin

Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Inhaltsverzeichnis

AKTUELL
ÖKOLOGISCHES WIRTSCHAFTEN
TERMINE
AUS DEM IÖW-NETZWERK

Aktuell

Dokumentation online: IÖW/VÖW-Jahrestagung "Was bewegt?"

Ein Jahr nach Fukushima kam am 8. und 9. März in Berlin die Nachhaltigkeitsszene zusammen, um über die Zukunft des Wirtschaftens und des Lebens zu diskutieren. Auf der IÖW/VÖW-Tagung „Was bewegt? – Von sozial-ökologischen Experimenten in den Alltag“ stellten Pioniere ihre Visionen für zukunftsfähige Lebensweisen vor und diskutierten mit über 200 Teilnehmenden aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, wie diese Ideen Alltag für viele Menschen werden können. Auf der Agenda standen etwa neue Formen des Produzierens und Konsumierens, neuartige Geschäftsmodelle von Unternehmen und die dezentralen Treiber der Energiewende.

Zur Dokumentation | Weitere Informationen

IÖW/future-Ranking ermittelt Deutschlands beste Nachhaltigkeitsberichte: Bundesarbeitsministerin von der Leyen zeichnet BMW und Neumarkter Lammsbräu aus

Deutschlands beste Nachhaltigkeitsberichte kommen von BMW und der Öko-Brauerei Neumarkter Lammsbräu. In zwei Wettbewerben des IÖW/future-Rankings für Großunternehmen und Mittelständler erzielten die Unternehmen die beiden ersten Plätze. Das IÖW und die Unternehmensinitiative „future – verantwortung unternehmen“ haben insgesamt 100 Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen bewertet. Am 27. Februar 2012 wurden die Preise in Berlin von Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, und Marlehn Thieme, Kommissarische Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, überreicht.

Ergebnisliste Großunternehmen | Ergebnisliste KMU | Weitere Informationen

Gespräche zu Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung: Wissenschaftsministerin Theresia Bauer besucht Heidelberger IÖW-Büro

Am 2. März 2012 war die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zu Gast beim IÖW. Gemeinsam mit Thomas Korbun und Dr. Frieder Rubik vom IÖW sowie Markus Duscha vom Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) sprach sie über die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung ihres Bundeslandes. Anlässlich des Besuches würdigte Bauer die beiden traditionsreichen unabhängigen Institute in ihrem Wahlkreis Heidelberg: „Institute wie das IÖW und das IFEU sind Zukunftslabore, die mit Forschung und Innovationen zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Ich möchte sie und andere außeruniversitäre Umweltforschungsinstitute deshalb in die Landesstrategie „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ einbinden.“

Literaturstudie Bionik – IÖW-Schriftenreihe Nr. 201

Die jüngst veröffentlichte „Literaturstudie Bionik“ enthält einen ausführlichen Überblick zu aktuellen Entwicklungen und Tendenzen im Bereich der Wirtschaftsbionik. Jan-Peter Ferdinand, Ulrich Petschow, Arnim von Gleich und Peer Seipold haben den State-of-the-Art im Bereich bionischer Ansätze in den Wirtschaftswissenschaften analysiert. In der 201. Schriftenreihe des IÖW stellen sie ihre Ergebnisse vor.

Die Literaturstudie Bionik zum Download

IÖW-Studie veröffentlicht: Umweltminister Franz Untersteller betont Wertschöpfungseffekte durch erneuerbare Energien in Baden-Württemberg

Anlässlich der Veröffentlichung der Studie „Wertschöpfungseffekte durch erneuerbare Energien in Baden-Württemberg“ hat Umweltminister Franz Untersteller heute in Stuttgart auf die großen finanziellen Chancen hingewiesen, die sich den Kommunen durch den Ausbau der erneuerbaren Energien bieten: „Je mehr wir unsere Energie mit heimischen, regenerativen Energiequellen produzieren, umso weniger Kapital muss für Energieimporte aus der Region abfließen.“ Das IÖW hatte im Auftrag des Umweltministeriums Baden-Württembergs die regionalökonomischen Effekte der erneuerbaren Energien anhand von drei beispielhaft modellierten Kommunen untersucht.

Download der Studie (pdf) | Weitere Informationen

Rio+20, selbstverwaltete Unternehmen und Volksaktien: Neues im Blog Postwachstum.de

Im Vorfeld der Rio+20-Konferenz werden unterschiedliche Vorstellungen zum Begriff der „Green Economy“ diskutiert. Entscheidend für den Erfolg der Konferenz wird es sein, darüber einen Kompromiss zu erzielen. Holger Bär und Stefan Werland greifen diese Debatte auf und gehen der Frage nach, wie sich die Green Economy zum Konzept der Nachhaltigen Entwicklung verhält und welchen Stellenwert Wirtschaftswachstum jeweils einnimmt. Über den Beitrag selbstverwalteter Unternehmen zur Überwindung des Wachstumszwangs schreibt Martina Fuchs am Beispiel ihres Unternehmens Oktoberdruck. Und Helge Peukert schlägt zur möglichen (Teil)Lösung der europäischen Staatsschuldenkrise sogenannte „Volksaktien“ vor.

Postwachstum – wo geht es hin? Diskutieren Sie mit!

Stakeholderdialog zur Klimaanpassung „Berufliche Aus- und Weiterbildung“ – Dokumentation veröffentlicht

Im Rahmen eines eintägigen Workshops am 23. November 2011 in Berlin kamen rund 30 Akteure aus öffentlichen wie privaten Institutionen der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie aus wissenschaftlichen und beratenden Einrichtungen zusammen, um der Frage nachzugehen, wie die in der beruflichen Aus- und Weiterbildung engagierten Organisationen proaktiv die Folgen des Klimawandels in die berufliche Bildung in verschiedenen Branchen und Handlungsfeldern integrieren können.

Zur Dokumentation des Dialogs

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ÖKOLOGISCHES WIRTSCHAFTEN

Klimaschutz durch energetische Gebäudesanierung – Ökologisches Wirtschaften 1/12

Die Bundesregierung hat sich in ihrem Energiekonzept im Jahr 2010 eine Verdopplung der energetischen Sanierungsrate von jährlich ein Prozent auf zwei Prozent des Gebäudebestands zum Ziel gesetzt. Denn mit etwa 40 Prozent entfällt ein erheblicher Anteil des Endenergieverbrauchs auf die Bereitstellung von Heizwärme für die rund 17 Millionen Wohngebäude und 1,5 Millionen Nicht-Wohngebäude in Deutschland. Hinsichtlich der Sanierung öffentlicher Gebäude sollen die Standards jedoch aufgeweicht werden – in den Kassen sei kein Geld für effiziente Sanierungen vorhanden, so die Argumentation. Die aktuelle Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften stellt zum Schwerpunkt „Klimaschutz durch Gebäudesanierung“ neue Ideen und Konzepte vor dem Hintergrund leerer Kassen vor.

www.oekologisches-wirtschaften.de

Newsletter zur Fachzeitschrift „Ökologisches Wirtschaften“ gestartet

Mit der ersten Ausgabe 2012 von „Ökologisches Wirtschaften“ wird ab sofort ein neues Informationsangebot rund um die Fachzeitschrift angeboten. Mit dem „Ökologisches Wirtschaften Newsletter“ sind Sie stets vorab über neue Ausgaben und Themen informiert und wissen, welche Artikel im Open Acess Bereich von „Ökologisches Wirtschaften Online“ neu verfügbar sind.

Newsletter 1/2012 | Zur Newsletter-Anmeldung

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TERMINE

CORPUS-Workshop zu Nachhaltiger Mobilität

* Workshop on Sustainable Mobility III (19-20 April 2012, Szentendre, Hungary), organised by Regional Environmental Center (REC).

Weitere Informationen

Prof. Angelika Zahrnt in Urania-Reihe „Wege in eine ökologische und gerechte Gesellschaft“

Wie werden wir eine Postwachstumsgesellschaft – und wie funktioniert sie?

Diskutieren Sie mit IÖW-Fellow Prof. Angelika Zahrnt, welche Zwänge uns am Wachstumspfad festhalten lassen, aber auch über alternative Entwicklungsmöglichkeiten für eine Gesellschaft, die nicht auf Wachstum angewiesen ist.

23. April 2012, 19:30 Uhr, Berlin

Weitere Informationen

Workshop zur Quantifizierung von Treibhausgasemissionen aus indirekten Landnutzungsänderungen (ILUC)

Welche Auswirkungen haben indirekte Landnutzungsänderungen auf die Treibhausgasbilanz von Biokraftstoffen? Zur Diskussion der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Thema laden das IÖW und das Forschungsprojekt „Fair Fuels?“ (www.fair-fuels.de) zu einem wissenschaftlichen Workshop ein.

24. April 2012, Berlin

Einladungsschreiben mit Tagesordnung (pdf)

Internationaler Kongress: Innovation for Sustainable Production (i-SUP2012)

The 3rd International Congress I-SUP2012 assembles 7 international congresses on Sustainable Products, Sustainable Chemistry, Sustainable Energy, Sustainable Materials , Transport & Mobility, Urban Development, Rural Development. IÖW-Expert Dr. Frieder Rubik gives a keynote on "Policies for sustainable products: successes and future needs".

6. bis 9. Mai 2012, Brügge, Belgien

www.i-SUP2012.org

Multinationale Knowledge Brokerage Events zu Nachhaltigem Konsum und Wachstum – Projekt Responder

* Sustainable Information and Communication Technologies and Growth in Europe (30 May - 1 June 2012, Vienna), organised by the Vienna University of Economics and Business

* Sustainable Household Savings and Debts (24-25 May 2012, London), organised by SURREY in London

* 2nd EU Dialogue on Sustainable Consumption and Economic Growth ( 5-7 September, Brussels)

Weitere Informationen

Veranstaltungskalender „Transformatives Wissen schaffen“

Das deutsche Bundesforschungsministerium (BMBF) hat das Jahr 2012 zum Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde/Nachhaltigkeit“ ausgerufen. Die Initiative „Transformatives Wissen schaffen“, an der das IÖW beteiligt ist, nimmt dies zum Anlass, in einer Reihe von Veranstaltungen zu diskutieren, vor welchen Herausforderungen das Wissenschaftssystem steht, um eine Motorfunktion auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu erfüllen.

Zum Veranstaltungskalender Transformatives Wissen schaffen

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Aus dem IÖW-Netzwerk

Buch und Blog: Ludwig Trepl über Landschaft und Ökologie

In seinem neuen Blog schreibt IÖW-Gesellschafter Prof. Ludwig Trepl vor allem über Fragen, die im Umwelt- und Naturschutz, in der Landschaftsplanung und der Landschaftsarchitektur von grundlegender Bedeutung sind und deren Beantwortung man sich von bestimmten Wissenschaften meist vergeblich erhofft.
Ebenso hat er sein neues Buch „Die Idee der Landschaft“ veröffentlicht, in der er die Entwicklung jener Idee historisch nachzeichnet und die Vorstellungen ihrer Struktur und Logik untersucht.

Zum Blog „Landschaft & Ökologie“ | Zum Buch „Die Idee der Landschaft“

sneep/VÖW-Sommerakademie 2012 „Unternehmen Postwachstum“: Ausschreibung eröffnet

Vom 20. bis 24. August 2012 laden die Vereinigung für Wirtschaftsforschung (VÖW) und das Studentische Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik sneep zusammen mit der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu ihrer zweiten gemeinsamen Sommerakademie in Berlin ein. Die Veranstaltung thematisiert die Rolle von Unternehmen in einer Postwachstumsgesellschaft. Sie richtet sich an interessierte Student/innen und Doktorand/innen aus allen Fachrichtungen.

Weitere Informationen

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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