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IÖW-Newsletter 3/2014   Mai


Sehr geehrte Damen und Herren,

Hand aufs Herz – wie gut wissen Sie über das Wasser in Deutschland Bescheid? Das IÖW hat mit Partnern das Portal www.bmbf.wasserfluesse.de ins Netz gestellt, wo Sie auf interaktiven Karten und in Animationsfilmen viel Wissenswertes und Überraschendes rund ums Wasser erfahren können: etwa zur regionalen Verteilung von Niederschlägen und Verdunstung, Wassernutzungen durch Kraftwerke, Industrie und Haushalte sowie über Szenarien zur zukünftigen Wasserverfügbarkeit in Zeiten des Klimawandels.

Diese und viele weitere aktuelle Nachrichten aus dem IÖW finden Sie in unserem heutigen Newsletter.

Viele Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen

Richard Harnisch

Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation


PS: Tagesaktuelle Neuigkeiten aus dem IÖW gibt es übrigens in unserem Twitterkanal @ioew_de.

Aktuell

Wasser im Web – Neues Portal online

Wie es um das Wasser in Deutschland steht, zeigt das neue interaktive Internetportal auf der Seite www.bmbf.wasserfluesse.de. Dort kann man Informationen abrufen etwa zur regionalen Verteilung von Niederschlägen und Verdunstung, Wassernutzungen durch Kraftwerke, Industrie und Haushalte sowie über Szenarien zur zukünftigen Wasserverfügbarkeit in Zeiten des Klimawandels. Das Portal eignet sich für alle, die ihr Wissen rund ums Wasser erweitern möchten, von Schulen über Weiterbildungsinstitutionen bis hin zu Fachleuten aus dem Wasserbereich. Das IÖW entwickelte das neue Portal gemeinsam mit der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) und keep it balanced im vom BMBF geförderten Projekt "Wasserflüsse in Deutschland".

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Dokumentation zum Nationalen Dialog „Infrastrukturen im Klimawandel“ online

Das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt hat am 28. und 29. Januar 2014 in Dessau mit 100 Teilnehmenden über potenzielle Schwerpunktsetzungen für die Klimaanpassungspolitik des Bundes diskutiert. Erarbeitet wurden Empfehlungen für Politikinstrumente in den Handlungsfeldern Bauwesen, Energiewirtschaft, Gesundheit sowie Verkehr und Logistik. Die Tagung ist Teil des Projekts „Stakeholderdialoge zur Klimaanpassung“, das das IÖW im Auftrag des Umweltbundesamtes durchführt. Die Dokumentation zu diesem Nationalen Dialog liegt nun vor:

Zur Dokumentation (pdf) I Zum Projekt

Klimawandel an der Ostsee: Nicht nur Risiken sondern auch Chancen – IÖW auf RADOST-Konferenz

Am 1. und 2. April stellte das KLIMZUG-Projekt RADOST im Rostocker Rathaus die Ergebnisse aus fünf Jahren Projektarbeit vor. Das IÖW hat in dem Projekt federführend eine sozio-ökonomische Analyse durchgeführt und untersucht, was der Klimawandel an der Ostseeküste kostet. Der Leiter des entsprechenden Moduls, IÖW-Ökonom Dr. Jesko Hirschfeld, berichtete auf der Konferenz, dass der Klimawandel bei den Akteuren aus Wirtschaft und Verwaltung vor Ort bislang vor allem in Bezug auf die Gefahr von Hochwasserereignissen auf der Agenda steht. Andere Gefahren, wie z.B. Sturm- oder Trockenheitsschäden erscheinen den Akteuren bislang noch als wenig relevant. An der RADOST-Abschlusskonferenz nahmen rund 110 Teilnehmer/innen aus Wissenschaft und Praxis teil. RADOST ist ein Verbundprojekt von 18 Partnern und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. (Foto: Tschirner / pixelio.de)

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IÖW-Studie: Geplante EEG-Reform verhindert 20.000 Jobs

Die geplante Reform des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) würde die Bundesländer rund drei Milliarden Euro Wertschöpfung kosten und 20.000 neue Arbeitsplätze im Jahr 2020 verhindern. Dies belegt eine IÖW-Studie im Auftrag von Greenpeace. Grund für die erwarteten Mindereinnahmen ist der gedrosselte Ausbau, der nach dem neuen Gesetz für Wind- und Photovoltaikanlagen sowie für Biomasse gelten soll. Das IÖW verglich für seine Studie die bisherigen Pläne der Bundesländer für das Jahr 2020 mit dem durch das neue Gesetz vorgegebenen Ausbaurahmen. (Foto: Markus Conrad / pixelio.de)

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Heidelberger Umweltpreis zeichnet lokale Unternehmen aus

Im Theater Heidelberg ehrte Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, am 24. März 2014 die diesjährigen Gewinner des Heidelberger Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises. IÖW-Nachhaltigkeitsexperte Dr. Frieder Rubik, der seit 1990 das Heidelberger Büro des Instituts leitet, wirkte als Jury-Mitglied an der Bewertung der Bewerbungen mit. In der Laudatio eines Preisträgers hob er hervor, dass regionale Auszeichnungen wie der Heidelberger Umweltpreis vor Ort einen wichtigen Impuls für mehr lokales und regionales Engagement in Sachen Nachhaltigkeit haben können.  

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Energiewende: Experten diskutieren Transformationspfade

Am 13. März 2014 diskutierten rund 20 Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft im IÖW in Berlin, wie der Übergang in ein nachhaltiges und resilientes Energiesystem gemeistert werden kann. Im Projekt „RESYSTRA – Auf dem Weg zu resilienten Energiesystemen“ ist es ein wesentliches Ziel, Handlungsempfehlungen zu entwickeln, die einerseits die Innovationsfähigkeit erhöhen und andererseits die Richtung des systemischen Innovationsprozesses beeinflussen können. In 18 Interviews mit ausgewählten Akteuren der Energiewende aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik/Verwaltung haben die Forscher/innen analysiert, welche Faktoren die Umsetzung unterschiedlicher Transformationspfade hemmen oder fördern.

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Was ist das gute Leben? – Eine Debatte auf dem Blog Postwachstum.de

Was ist das gute Leben? Diese Frage diskutiert Andrea Vetter aus feministischer Perspektive gemeinsam mit Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger. Postwachstum bedeute Solidarität statt Verzicht. Felix Wittmann vertritt in seinem Beitrag die Ansicht, dass die Zeitperspektive für ein gutes Leben unbedingt mitbedacht werden müsse. Ines Küster greift die Debatte um das gute Leben auf und wirft in ihrer Rezension des neuen Buches „Damit gutes Leben einfacher wird“ von Angelika Zahrnt und Uwe Schneidewind die Frage auf, wie sich ein ressourcenarmer Lebensstil angesichts sozialer Ungleichheiten erreichen lasse. In seiner Rezension des Buches „Corporation 2020“ hebt Tim Aeberli (IÖW) die Schwierigkeit für Unternehmen hervor, von der ökologischen Bilanzierung auch zum nachhaltigen Handeln zu kommen.

Postwachstum – wo geht es hin? Diskutieren Sie mit!

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Termine

Unternehmensworkshop – „Erfolgreiche Unternehmen zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit“

Am 01. Juli veranstaltet das IÖW gemeinsam mit der GLS Bank den Unternehmensworkshop im Projekt „Postwachstumspioniere“. In Fallstudien und einer Online-Befragung zeigte sich, dass viele KMU sich heute bereits nicht mehr nach Kenngrößen wie Umsatz, Gewinn oder Mitarbeiterzahl ausrichten. Viel mehr setzen sie auf Qualitäten, die Wachstum nach innen oder über ihre Partner ermöglichen und häufig die sozialen und ökologischen Wirkungen verbessern. Diese Erfahrungen sollen durch den Workshop auch für andere Unternehmen nutzbar gemacht werden.

Die Einladung und kostenlose Anmeldung finden Sie hier.

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Aus dem IÖW

Neu im IÖW – Max Langner und Philip Luthardt

Der  Wirtschaftsinformatiker und Agrarökonom Max Langner ist seit April 2014 neuer Mitarbeiter für IT-Projektmanagement und -entwicklung in der Verwaltung des IÖW. Ebenfalls seit April 2014 unterstützt der Nachhaltigkeitswissenschaftler Philip Luthardt als Volontär die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation am IÖW. 

Mehr zu Max Langner | Mehr zu Philip Luthardt 

Wolfhart Dürrschmidt neuer IÖW-Fellow

Seit Mai 2014 ist Dr. Wolfhart Dürrschmidt als Fellow am IÖW tätig und engagiert sich dort im Themenfeld Klima und Energie mit den Schwerpunkten erneuerbare Energien und nachhaltige, dezentrale Energieversorgung. Dürrschmidt war bis Ende 2012 Ministerialrat und Referatsleiter im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in Berlin. Er engagiert sich seit 35 Jahren für den Ausbau der Erneuerbaren Energien, nachhaltige Energieversorgung und Klimaschutz – davon gut zwei Jahrzehnte im Umweltministerium.

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Aus dem IÖW-Netzwerk

„Spreading Degrowth“ – VÖW und netzwerk n laden zur Sommerakademie 2014 ein

Vom 30. Juli bis 2. August 2014 findet die Sommerakademie der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) und dem netzwerk n statt. Die diesjährige Akademie, bei der das IÖW Kooperationspartner ist, beschäftigt sich mit Strategien für die Verankerung neuer Konzepte wie z. B. Degrowth in Wissenschaft und Lehre. Eine Mischung von Referentinnen und Referenten aus institutionalisierten Formen alternativer Wissenschaft (NaWis, Ecornet) und vielen nicht-institutionalisierten Formen (meist studentische Initiativen) wird auf der Sommerakademie erwartet.

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Neuerscheinung: Partizipation in der Wissenschaft

Herausforderungen wie Klimawandel, zur Neige gehende Ressourcen und die Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung werfen neue Fragen an die Wissenschaft auf. Sie soll notwendige Innovationen in Infrastruktur und Produktion voranbringen und Antworten auf die Transformationen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft geben. Die Bundesregierung unterstützt sie bei der Gestaltung der Zukunft mit der Hightech-Strategie. Bislang wurde jedoch kaum untersucht, inwieweit diese Strategie mit der Gesellschaft verzahnt ist und ob sie dazu beiträgt, die globalen Zukunftsprobleme zu lösen. Das Buch »Partizipation in der Wissenschaft« kommt zu einem kritischen Ergebnis. So ist die Hightech-Strategie unzureichend legitimiert, ihre Errungenschaften reichen für eine nachhaltige Entwicklung nicht aus und wenige Lobbygruppen beeinflussen Ziele und Ergebnisse und verhindern eine am Gemeinwohl orientierte Entwicklung.


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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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