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IÖW-Newsletter 3/2015   April


Sehr geehrte Damen und Herren,

besonders ein Thema griff die Presse aus der Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland auf, die das IÖW erstmals gemeinsam mit Partnern durchgeführt hat: Die Deutschen wollen weniger Autos in ihren Städten. Eine auf das Auto zentrierte Stadt sehen sie inzwischen eher als Belastung. Viele Befragte empfänden es als Beitrag zum guten Leben, wenn Städte und Gemeinden so umgestaltet würden, dass die Wege im Alltag zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichem Nahverkehr zurückgelegt werden könnten. Am 30. März 2015 stellten Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes, die Studie in Berlin vor.

Der Wunsch nach weniger Autos in der Stadt spricht auch uns am IÖW aus der Seele – unser Fahrradparkplatz im Hof ist stets sehr gut gefüllt. Und vielleicht sieht eine stärker fahrradzentrierte Verkehrsplanung in Berlin einmal vor, dass zwei der vier Spuren auf unserer Potsdamer Straße zukünftig Fahrrad-Express-Wege werden, zweispurig mit komfortabler Überholmöglichkeit…

Eine inspirierende Lektüre wünscht Ihnen Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

PS: Bleiben Sie über tagesaktuelle Neuigkeiten aus dem IÖW immer auf dem Laufenden: Das IÖW auf Twitter @ioew_de.

Aktuell

Umweltbewusstsein 2014: Immer mehr Menschen sehen Umweltschutz nicht als Problem, sondern als Teil der Lösung

Das Umweltbewusstsein der Deutschen wandelt sich. Das belegt die neue Umweltbewusstseinsstudie von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt (UBA), die das IÖW gemeinsam mit Holzhauerei und sociodimensions durchgeführt hat. Demnach sehen immer mehr Befragte den Umwelt- und Klimaschutz als Teil der Lösung für Zukunftsaufgaben, Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze. Fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) geben an, dass sie den Umwelt- und Klimaschutz für eine grundlegende Bedingung zur Bewältigung von Zukunftsaufgaben wie beispielsweise die Globalisierung halten. (Bild: BMUB/Inga Wagner)

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IÖW-Schriftenreihe: Biomethan im Energiesystem

Die IÖW-Studie „Biomethan im Energiesystem“ untersucht verschiedene Biogas-Aufbereitungsverfahren aus ökologischer und ökonomischer Perspektive. Sie zeigt, wie sich die veränderten Rahmenbedingungen durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auswirken. Bis 2014 wurden die Biogaserzeugung und -aufbereitung zu Biomethan indirekt durch das EEG vergütet. Der bis dahin stetige Zubau ist durch den Einschnitt in den Förderbedingungen zum Erliegen gekommen. Die Studie ist als IÖW-Schriftenreihe 207/15 erschienen und steht online zum freien Download zur Verfügung.

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Konferenz diskutiert Milliardenkosten der Anpassung an den Klimawandel

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die deutsche Volkswirtschaft aus? Diese Frage diskutierten rund 80 Expert/innen aus Wissenschaft und Praxis am 17. März 2015 in Berlin auf der Tagung „Ökonomie der Anpassung an den Klimawandel in Deutschland“. Das Forschungsprojekt econCCadapt des IÖW, der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung und der Humboldt-Universität zu Berlin hatte zu der Konferenz eingeladen und stellte dort seine Ergebnisse vor. Mit Hilfe eines makroökonometrischen Modells haben die Expert/innen die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die deutsche Wirtschaft für die Zeitspanne von 2011 bis 2050 auf jährlich zwischen 3 und 18 Milliarden Euro geschätzt.

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Berlin und München stellen sich den Folgen des Klimawandels

Der Klimawandel verändert das Leben in unseren Städten. Hitzetage und Trockenperioden, Stürme, Starkregen und Überflutungen stellen die Stadtentwicklung vor neue Herausforderungen. Während sich immer mehr Kommunen und Regionen mit dem Schutz des Klimas befassen, ist dies im Bereich Anpassung an den Klimawandel noch deutlich seltener der Fall. Aktuell unterstützt das IÖW die beiden Großstädte Berlin und München bei der Erarbeitung von Klimaanpassungskonzepten – ein Thema, das auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung in seinem kürzlich gestarteten Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt im Themenfeld „Energie, Klima, Ressourcen“ auf die Agenda gesetzt hat. (Bild: Rolf Friedrich/pixelio.de)

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Now available: Handbook of Research on Sustainable Consumption

The implementation of sustainable consumption presents one of the greatest challenges of our era. Consumption is a wanted and necessary phenomenon, integral to our society and economy, yet our way of consuming contradicts important ecological and social long-term goals. Although research on sustainable consumption has gained in importance and been addressed by various disciplines, the new Handbook of Research on Sustainable Consumption is one of the few to compile and summarize the important research findings.

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„Grundwasser zwischen Nutzung und Klimawandel“ – Dokumentation zum Stakeholderdialog zur Klimaanpassung veröffentlicht

Welche Herausforderungen ergeben sich durch den Klimawandel für das Grundwassermanagement? Wie verändern sich Wasserbedarfe durch den Klimawandel und den demographischen Wandel? Welche Nutzungskonflikte gibt es und wie können Wasserversorgung und Grundwasserdargebot gesichert werden? Diese und weitere Fragen diskutierten rund 30 Expert/innen aus Wasserversorgung, Verwaltung, Beratung, Forschung, Land-, Forstwirtschafts- sowie Umweltverbänden auf dem Stakeholderdialog „Grundwasser zwischen Nutzung und Klimawandel“ Ende 2014 in Berlin. Der Workshop war Teil einer Serie von Stakeholderdialogen zur Klimaanpassung, die das IÖW im Auftrag des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt durchführt. Die Dokumentation des Workshops liegt nun online vor.

Dokumentation des Dialogs (pdf) | Zur Homepage des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (KomPass)

Suffizienz als politische Praxis – Zwei neue Serien auf dem Blog Postwachstum.de

Ist Postwachstum der rote Faden einer Bewegung von Bewegungen? Dieser Frage geht der Soziologe Frank Adler in einer sechsteiligen Serie nach. Der rote Faden reicht bis nach Budapest: Dort findet 2016 die fünfte internationale Degrowth-Konferenz statt, IÖW-Mitarbeiterin Maren Birkenstock berichtet von einem ersten Treffen von Aktiven aus Osteuropa vor Ort. Für eine zweite Serie zu Suffizienz als politische Praxis konnte der Blog den Experten Manfred Linz gewinnen. Anlässlich der Tagung „Alternativen Denken“ (Bericht von Maximilian Kanig) beschäftigt sich Werner Wild mit der Rolle von Postwachstumsunternehmen. IÖW-Fellow Gerrit von Jorck rezensierte das Buch „Mehr oder weniger“ von Stephan Lorenz.

Postwachstum – wo geht es hin? Diskutieren Sie mit!

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Termine

27.-28. April 2015: IÖW auf den Berliner Energietagen

27. April 2015
Effizienzwende ohne Hauseigentümer? Gut motiviert zur Modernisierung
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28. April 2015
Klimaneutrales Berlin 2050: Das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK)
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2.-3. November 2015: 30 Jahre Ideen, die fruchten: IÖW/VÖW-Jubiläum in Berlin

2. November 2015
Tagung: Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Gemeinsame Veranstaltung von Ecological Research Network (Ecornet), BUND und NABU

3. November 2015
Jubiläumstagung: Kern-Geschäfte – Wie Unternehmen sozial-ökologischen Wandel gestalten

Immer mehr Unternehmen integrieren ökologische und soziale Ziele in ihr Kerngeschäft. Einige schreiten hierbei voran: Ihre Geschäftsmodelle verändern Märkte. Sie transformieren Lieferketten, kooperieren mit Initiativen und tragen ihre Erfahrungen weiter. Die Tagung diskutiert, wie Nachhaltigkeit auch in der Breite der Wirtschaft zum Kern-Geschäft werden kann.

Anschließend: IÖW/VÖW-Jubiläumsparty.

www.ideen-die-fruchten.net

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Aus dem IÖW

Neu am IÖW: Paula Koch

Paula Koch ist seit April 2015 Forschungsassistentin am IÖW im Forschungsfeld Klima und Energie. Sie ist Studentin des internationalen Joint Masters „Sustainable Development“ der Universität Leipzig und Universiteit Utrecht (NL). Sie unterstützt das Forschungsfeld in den Schwerpunkten Erneuerbare Energien, Kommunale Energie- und Klimapolitik und Bildung für erneuerbare Energien.

Mehr zu Paula Koch | E-Mail an Paula Koch

Aus dem IÖW-Netzwerk

5. VÖW Sommerakademie – Zeitwerkstatt zur sozial-ökologischen Dimension von Zeitwohlstand

Vom 16.-20. September 2015 organisieren die Zeitpionier_innen die diesjährige VÖW-Sommerakademie. Die Zeitwerkstatt zur sozial-ökologischen Dimension von Zeitwohlstand findet in der Neuen Mühle in Breydin (Landkreis Barnim, Brandenburg) statt. Die Sommerakademie soll ein Ort der Vernetzung, des Lernens und des Austausches sein. Mit maximal 25 Teilnehmenden soll an den fünf Tagen der Sommerakademie Zeitwohlstand jedoch nicht nur diskutiert, sondern auch gelebt und gemeinsam reflektiert werden.

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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