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IÖW-Newsletter 4/2015   Juni


Sehr geehrte Damen und Herren,

Städte sind für viele Menschen Zuhause und Arbeitsplatz zugleich. Aber sie sind auch fragile (Öko)Systeme. Der Klimawandel erfordert, dass sich urbane Lebensräume an veränderte Bedingungen anpassen. Wie nachhaltige Stadtentwicklung in Zeiten des Klimawandels aussehen kann, lesen Sie in mehreren Beiträgen der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift Ökologisches Wirtschaften, die im 30. Jahrgang erscheint. Was konkret die Berliner/innen vorschlagen, wie ihre Stadt klimaneutral werden könnte – von einem hauptamtlichen Radverkehrsbeauftragten bis zu Initiativen zur Förderung der Regionalität – hat eine Online-Beteiligung am Berliner Klima- und Energiekonzept abgefragt. Lassen Sie sich inspirieren.

Unserem Ecornet-Partner, dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU), möchten wir an dieser Stelle herzlich zum 25-jährigen Jubiläum gratulieren und wünschen weiterhin viele Ideen, die fruchten.

Sonnige Frühsommergrüße aus dem IÖW!

Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

PS: Bleiben Sie über tagesaktuelle Neuigkeiten aus dem IÖW immer auf dem Laufenden: Das IÖW auf Twitter @ioew_de.

Aktuell

So wird Berlin klimaneutral: Ein erster Blick auf die Online-Vorschläge der Bürger/innen

Sieben Wochen lang waren alle Berlinerinnen und Berliner dazu aufgerufen, sich online am Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) zu beteiligen und Maßnahmenvorschläge einzubringen oder zu kommentieren. Die Ideen und Argumente wurden in fünf Handlungsfelder unterteilt und die Beteiligten sind kreativ geworden. Insgesamt 84 neue Maßnahmenvorschläge und über 800 Kommentare und Bewertungen kamen so am Ende der Online-Beteiligung am 16. April 2015 zusammen.

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Do-It-Yourself, Do-It-Together, Konsumgemeinschaften: Bericht zu nachhaltigem Konsum durch soziale Innovationen erschienen

Für die nachhaltige Gestaltung der Gesellschaft ist ein struktureller Wandel des Konsums notwendig. Soziale Innovationen haben in diesem Zusammenhang ein hohes Veränderungspotenzial. Das Forschungsprojekt „Nachhaltiger Konsum durch soziale Innovationen – Konzepte und Praxis" arbeitete wesentliche Merkmale sozialer Innovationen nachhaltigen Konsums heraus und fasste sie in einer Typologie zusammen. Das IÖW entwickelte in dem vom Umweltbundesamt geförderten Projekt federführend Antworten auf die Frage, wie Umweltpolitik soziale Innovationen für nachhaltigen Konsum fördern kann. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts stehen nun als Abschlussbericht zur Verfügung.

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Lausitz: Schrittweise Umstellung von Braunkohle auf Erneuerbare ohne Arbeitsplatzverluste möglich

Der Energiekonzern Vattenfall kann sein ostdeutsches Braunkohlegeschäft innerhalb von 15 Jahren herunterfahren und auf Erneuerbare Energien umsteigen, ohne dadurch Arbeitsplätze oder Deutschlands Klimaschutzziel zu gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des IÖW im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace.

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Wegweiser Hauskauf: Neueigentümer für die energetische Sanierung motivieren

Jährlich wechseln in Deutschland etwa 150.000 Ein- und Zweifamilienhäuser den Eigentümer. Viele nutzen diesen Anlass für umfangreiche Sanierungsarbeiten. Dies ist zugleich ein guter Zeitpunkt, um das „neue“ Eigenheim auch energetisch zu modernisieren. Doch häufig verstreicht er ungenutzt. Deshalb haben das Institut für sozial-ökologische Forschung und das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung gemeinsam mit Klima- und Verbraucherschutzexperten die Kommunikationsstrategie „Wegweiser Hauskauf – Energetisches Modernisieren zahlt sich aus“ sowie einen Leitfaden für die Umsetzung entwickelt.

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Buchbeitrag: Produktsiegel nachhaltig vermarkten

Die IÖW-Wissenschaftler Gerd Scholl und Frieder Rubik plädieren in ihrem Beitrag „The development and marketing of sustainability labels – status quo and future perspectives“ des Sammelbandes "The Consumer in Society" für die Entwicklung von informellen sowie formell zertifizierten Standards, die umfassende Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen. Damit könnte ein Qualitätswettbewerb der Siegel und ihrer Güte in Gang gesetzt werden, welcher zugunsten derer ausfällt, die ambitionierte und verständliche Anforderungen sowie klare Prozessstandards aufweisen können.

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Transformationspfade in die Postwachstumsgesellschaft – Überlegungen auf dem Blog Postwachstum.de

Aufklärung passé? fragt Frank Adler im letzten Beitrag seiner Serie zu Transformationspfaden in die Postwachstumsgesellschaft. Natürlich nicht! Dank Aufklärung werden die Skepsis am Wirtschaftswachstum sowie die Bereitschaft, zugunsten einer besseren Umwelt auf Konsum zu verzichten, immer größer, kommentiert Maike Gossen die aktuelle Umweltbewusstseinsstudie. Wie Suffizienzpolitik zu einem solchen Leben ohne Murks, Werbung und Landgrabbing beitragen kann, beschreiben Manfred Linz und Alexandra Palzkill-Vorbeck. In einem Gastbeitrag provoziert derweil Brian Czech (CASSE) mit der These, dass unsere Umweltprobleme das BIP-Wachstum stoppen werden.

Postwachstum – wo geht es hin? Diskutieren Sie mit!

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Ökologisches Wirtschaften

Ökologisches Wirtschaften 2/15: Nachhaltige Stadtentwicklung und Klimawandel

Lesen Sie in der zweiten Ausgabe des 30. Jahrgangs von Ökologisches Wirtschaften über nachhaltige Stadtentwicklung und Klimawandel. Städtische Ballungsräume verursachen einen erheblichen Teil des Treibhauseffektes. Urbane Zukunftspläne haben zum Ziel, klimarelevante Gase zu reduzieren und somit zu einer nachhaltigen Klimapolitik beizutragen.

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Termine

16.-17. Juni 2015: Abschlusskongress Bioenergie-Regionen

Beim Abschlusskongress der Projekte Bioenergie-Regionen werden unter anderem die Ergebnisse der Begleitforschung des Forschungsprogramms vorgestellt, an der das IÖW beteiligt war. IÖW-Energieexpertin Katharina Heinbach präsentiert die Ergebnisse der Begleitforschung zur Bioenergie aus regionalökonomischer Sicht.

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7.-10. Juli 2015: Our Common Future under Climate Change

Auf dieser größten wissenschaftlichen Konferenz vor COP21 wird der Klimawandel im breiteren Kontext des globalen Wandels thematisiert. In der Session „Costs and benefits of adaptation: Lessons from developed and developing countries” präsentiert das Projekt „Ökonomie der Anpassung an den Klimawandel” (EconCCAdapt) seine Ergebnisse.

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2.-3. November 2015: 30 Jahre Ideen, die fruchten – IÖW/VÖW-Jubiläum

2. November 2015
Tagung: Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Gemeinsame Veranstaltung von Ecological Research Network (Ecornet), BUND und NABU

3. November 2015
Jubiläumstagung: Kern-Geschäfte – Wie Unternehmen sozial-ökologischen Wandel gestalten können

Der Weg hin zu nachhaltigem Wirtschaften- und Konsum erfordert, dass Unternehmen umfassende ökologische und soziale Ziele in ihr Kerngeschäft integrieren. Immer mehr Unternehmen stellen sich dieser Herausforderung, aber ihre Schritte reichen meist noch nicht weit genug für einen grundlegenden Wandel. Doch einzelne Unternehmen – große wie kleine, etablierte wie Start-Ups – schreiten voran. Sie verändern Märkte, transformieren Lieferketten, fördern nachhaltigen Konsum, kooperieren auf innovative Weisen. Wie treiben solche Unternehmen sozial-ökologischen Wandel voran?

Anschließend: IÖW/VÖW-Jubiläumsparty.

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Aus dem IÖW

Neue IÖW-Fellows: Jana Gebauer und Gerrit von Jorck

Das IÖW begrüßt zwei neue Fellows in seinen Reihen:

Die langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin Jana Gebauer ist seit Juni 2015 Fellow am IÖW und arbeitet auch weiterhin zu den Themen Nachhaltige Unternehmensführung und Postwachstum.

Der Volkswirt Gerrit von Jorck, Redakteur des Blogs www.postwachstum.de, ist seit April 2015 Fellow am IÖW.

Mehr zu Jana Gebauer | Mehr zu Gerrit von Jorck

Neu am IÖW: Hanna Völkle

Die Sozialwissenschaftlerin Hanna Völkle wirkt seit Anfang Mai 2015 im IÖW als Volontärin in der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.

Mehr zu Hanna Völkle

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Aus dem IÖW-Netzwerk

Forschungswende: Welche Werte zählen in der europäischen Forschungspolitik?

Wissenschaft und Technologie haben das Potenzial unser Leben zu verändern, bergen jedoch auch neue Risiken und ethische Dilemmata. Am 23. Juni 2015 lädt die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende, die das IÖW im Ecological Research Network (Ecornet) begleitet, zur Veranstaltung „Welche Werte zählen in der europäischen Forschungspolitik – Responsible Research and Innovation – Verantwortungsvolle Forschung und Innovation in der nationalen Förderpolitik“. Diskutiert wird etwa, wie Responsible Research and Innovation (RRI) konkret aussehen kann und was man aus Horizon 2020 und RRI für die deutsche Forschungspolitik ableiten kann.

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VÖW-Sommerakademie zum Zeitwohlstand

Die 5. Sommerakademie der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung wird von Zeitpionier/innen organisiert. Die Zeitwerkstatt zur sozial-ökologischen Dimension von Zeitwohlstand findet in der Neuen Mühle in Breydin (Landkreis Barnim, Brandenburg) statt und sucht nach Teilnehmenden, die einen anderthalbstündigen Workshop anbieten möchten, der sowohl einen theoretischen als auch praxisorientierten Schwerpunkt haben kann.

Mehr Informationen (pdf; 0,1 MB)

25 Jahre Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU) – Herzlichen Glückwunsch!

Das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) feiert morgen (16. Juni 2015) seinen 25. Geburtstag und wir möchten unserem Partner im Ecological Research Network (Ecornet) an dieser Stelle recht herzlich gratulieren und uns für die fruchtige Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken. Gespannt blicken wir auf die nächsten 25 Jahre Umweltbildung, Weiterdenken und Partizipation.

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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