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IÖW-Newsletter 5/2018   Mai


Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben es sicher gehört: Am 25. Mai 2018 trat die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Sie soll die Bürgerrechte stärken und für mehr Transparenz im Umgang mit personenbezogenen Daten sorgen. Auch wir legen Wert auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ihren Daten. Sie haben sich über unsere Website zum Newsletter angemeldet. Aufgrund dieser Einwilligung senden wir Ihnen regelmäßig unseren Newsletter zu.

Verantwortungsvoller werden auch viele Unternehmen. Eine Studie, die wir gemeinsam mit der Unternehmensinitiative Future durchgeführt haben, zeigt: Die CSR-Berichtspflicht beginnt zu wirken. 57 von 100 Unternehmen gaben an, dass sie sich nun systematischer als zuvor mit den Nachhaltigkeitsrisiken ihrer Geschäftstätigkeiten auseinandersetzen.

Ich wünsche Ihnen weiterhin sommerliche Tage!

Ihre

Nina Prehm
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

PS: Bleiben Sie über tagesaktuelle Neuigkeiten aus dem IÖW immer auf dem Laufenden: Wir twittern @ioew_de.

Aktuell

Neue IÖW-Datenschutzerklärung

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung trat am 25. Mai 2018 in Kraft. Sie schützt und stärkt den Umgang mit personenbezogenen Daten. Auch wir legen Wert auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ihren Daten.
Sie erhalten regelmäßig unseren Newsletter, da Sie sich in der Vergangenheit über unsere Website dafür angemeldet haben. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit über den Abmeldelink unten in diesem Newsletter widerrufen.

Im Zuge der neuen Datenschutzverordnung haben wir unsere Datenschutzerklärung aktualisiert. Auf unserer Website geben wir einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie unsere Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz können Sie unserer Datenschutzerklärung entnehmen.

Zur IÖW-Datenschutzerklärung

Übers Reden zum Tun: Forscher erwarten, dass Nachhaltigkeit für Unternehmen wichtiger wird

Seit diesem Jahr sind einige große kapitalmarktorientierte Unternehmen erstmals dazu verpflichtet, die Öffentlichkeit auch über nichtfinanzielle Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit zu informieren – etwa über Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz oder über die Einhaltung von Menschenrechten bei Zulieferfirmen. Eine Unternehmensbefragung von IÖW und der Unternehmensinitiative Future zeigt nun, dass die CSR-Berichtspflicht zu wirken beginnt. 57 von 100 befragten Unternehmen gaben an, dass sie sich nun systematischer als zuvor mit den Nachhaltigkeitsrisiken ihrer Geschäftstätigkeit auseinandersetzen. Die Studie wurde im Projekt Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2018“, das vom Bundesarbeitsministerium gefördert wird, durchgeführt.

Weiterlesen... | Projekt „Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2018“

Kompetenz für die Ernährungswende in Berlin – Lea Kliem wird erneut Sprecherin des Ernährungsrats

Rechtzeitig zur Entwicklung der Ernährungsstrategie für Berlin wurde IÖW-Mitarbeiterin Lea Kliem erneut in den Sprecher/innenkreis des Berliner Ernährungsrats gewählt. Regionale Bio-Erzeugung und Weiterverarbeitung fördern, Lebensmittelverschwendung begrenzen und mehr Flächen für ökologischen Anbau in der Stadt schaffen – all dies will der Berliner Senat mit seiner Ernährungsstrategie erreichen. Doch wie kann das Ernährungssystem der Stadt demokratisch und zukunftsfähig relokalisiert werden? Der Sprecher/innenkreis des Ernährungsrates rund um Lea Kliem berät und unterstützt den Senat ab sofort bei der Strategieentwicklung.

Weiterlesen... | Berliner Ernährungsrat

Berliner Energietage: IÖW mehrfach auf Leitveranstaltung der Energiewende vertreten

Mehr als 10.000 Teilnehmer diskutierten auf den Berliner Energietagen zentrale Stellschrauben für die Energiewende, für Energieeffizienz und Klimaschutz. Auch IÖW-Energieexperte Bernd Hirschl war dort in zwei Veranstaltungen beteiligt. Auf der Veranstaltung „Berlin auf dem Weg zur Klimaneutralität – Die Umsetzungsphase beginnt“ stellte sich der Berliner Klimaschutzrat vor und diskutierte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern seine ersten Arbeitsschwerpunkte.
Auf der Veranstaltung „Wärmemarkt 2030“ diskutierten Expert/innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Verwaltung Herausforderungen, aber auch Lösungsansätze für den Umbau der Wärmeversorgung in Deutschland.

Die Berliner Energietage fanden vom 7.-9. Mai 2018 statt.

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Blog Postwachstum

Wo ist die Suffizienz in Energieszenarien?

Werden Verhaltens- und Lebensstiländerungen in Studien zu globalen Energieszenarien als Option betrachtet, um in Zukunft die energiebedingten Treibhausgasemissionen deutlich zu senken? Dieser Frage sind Wissenschaftler/innen vom Wuppertal Institut nachgegangen. Von ihren Erkenntnissen und Schlussfolgerungen berichtet Sascha Samadi. Wie lässt sich eine lebenswerte Zukunft auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse beschreiben? Lukas Drees rezensiert Paul Raskins „Journey to Earthland. The Great Transition to Planetary Civilization“ und kommt zu dem Schluss, dass es auch eine Aufgabe von Wissenschaftler/innen sein sollte, Zukunftsvisionen zu entwerfen.
Was bedeutet es für Unternehmen, wenn das Ziel nachhaltigen Wirtschaftens ihrem Gewinnstreben entgegensteht? Christian Fahrbach befasst sich mit den politischen Möglichkeiten der Auflösung eines schwierigen Zielkonflikts.

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Termine

1. Juni 2018: Buchvorstellung „Smarte Grüne Welt“ in der Urania

„Alles wird sich ändern!“ Dieser prophetische Ruf aus der IT-Branche ist inzwischen zur gängigen Einschätzung über die Tragweite der Digitalisierung geworden. Doch was bringt die Digitalisierung für Ökologie und Gerechtigkeit? Führt sie uns in eine smarte grüne Welt, in der alle vom technologischen Fortschritt profitieren und wir zugleich schonender mit der Umwelt umgehen? Oder steuern wir in einen digitalen Kapitalismus, in dem sich Geld und Macht auf wenige konzentrieren und die Wirtschaft noch weiter über die planetaren Grenzen hinauswächst?
Buchvorstellung „Smarte Grüne Welt“ mit Autor Prof. Dr. Tilman Santarius und anschließende Diskussion mit Constanze Kurz (Sprecherin des Chaos Computer Club und Netzpolitik.org). (Bild: Urania Berlin e.V.)

Datum: 1. Juni 2018, 19:30 Uhr
Ort: Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin
Moderation: Juliane Krüger (Open Knowledge Foundation Deutschland)

Weitere Informationen zur Veranstaltung | Weitere Informationen zum Buch | Buch bestellen

Save the Date: 17.-18. November 2018: Bits & Bäume – Die Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Wie kann die Digitalisierung eine Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen? Wie kann Nachhaltigkeitsdenken die „Techie-Szene“ inspirieren, sodass die Digitalisierung langfristig Bürgerrechte und individuelle Freiheiten garantiert? Unter diesen und weiteren Leitfragen steht „Bits & Bäume“ als eine offene Vernetzungskonferenz – für neue Perspektiven auf eine Digitalisierung mit Nachhaltigkeit. 

Datum: 17.-18. November 2018
Ort: Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Veranstalter: TU Berlin und IÖW gemeinsam mit weiteren Partnern aus der Netzpolitik- und Nachhaltigkeitsszene

Weitere Informationen: www.bits-und-baeume.org

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Aus dem IÖW

Neu am IÖW: Forschungsfeldleiter Dr. Florian Kern

Seit Mai 2018 leitet der Nachhaltigkeitsforscher Dr. Florian Kern das Forschungsfeld Umweltökonomie und Umweltpolitik am IÖW in Berlin. Der promovierte Innovationsforscher arbeitet zu den Themen Governance von Nachhaltigkeitstransformationen, Innovationspolitik, Wissenschafts- und Technologiepolitik und Umwelt-, Klima- und Energiepolitik. Kern folgt auf den Innovationsforscher Ulrich Petschow, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Forschungsfeldleiter seit 1989 am IÖW tätig ist. Das Forschungsfeld „Umweltökonomie und Umweltpolitik“ leitete Petschow seit 1992.

Mehr zu Florian Kern | E-Mail an Florian Kern

Neu am IÖW: Kim Jana Stumpf

Kim Jana Stumpf ist seit Mai 2018 Forschungsassistentin im Forschungsfeld „Umweltökonomie und Umweltpolitik”. 2017 schloss sie ihr Masterstudium der angewandten Humangeographie an der Julius-Maximilian-Universität Würzburg ab. Im Anschluss daran arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft zum Thema digitale Luftbildauswertung und Elektromobilität. Ihre Schwerpunkte am IÖW sind Teamorganisation sowie die fachliche Unterstützung von Projekten, das Projektmanagement und Controlling von Forschungsprojekten.

Mehr zu Kim Jana Stumpf | E-Mail an Kim Jana Stumpf

Dr. Gerd Scholl: Abschied vom IÖW nach fast 25 Jahren

Der Produkt- und Konsumforscher Dr. Gerd Scholl verlässt nach fast 25 Jahren das IÖW. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Forschungsfeldleiter seit 1993 am IÖW tätig. Das Forschungsfeld „Unternehmensführung und Konsum“ leitete er seit 2014. Scholl bleibt dem IÖW als Gesellschafter eng verbunden.

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Aus dem IÖW-Netzwerk

Neuerscheinung: „Auf der Suche nach dem Ökonomischen – Karl Marx zum 200. Geburtstag“

Was ist eigentlich das Ökonomische? Diese Frage stellen sich zum 200. Geburtstag von Karl Marx am 5. Mai 2018 die Herausgeber des Buches „Auf der Suche nach dem Ökonomischen – Karl Marx zum 200. Geburtstag“ rund um IÖW-Gründer Reinhard Pfriem: Das Buch würdigt den nach wie vor populärsten Kritiker dessen, was wir als Kapitalismus bezeichnen, und den ebenso großen wie umstrittenen Denker, Publizisten und auch Politiker Karl Marx.

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22.-24. Juni 2018: 2. VÖW-Wanderakademie: Gutes Leben in den Wirtschaftswissenschaften

Unter dem MottoGutes Leben in den Wirtschaftswissenschaften macht sich die VÖW vom 22.-24.06.2018 auf nach Boscheben in den Tuxer Alpen. Gemeinsam wird beim Wandern über aktuelle ökologische Wirtschaftsforschung diskutiert. Was ist das Gute Leben, wie wird es (wieder) zur Basis der Wirtschaftswissenschaft? Wie kann es gemessen werden, um dem verengten Blick auf materiellen Nutzen etwas entgegen zu setzen? Wie kann gutes Leben im hier und jetzt mit dem anderer Menschen und anderer Generationen „aufgewogen“ oder zwischen Menschen verglichen werden?

Bewerbungen bis zum 5. Juni 2018 formlos an hans.haake@voew.de. Bitte beschreiben Sie in wenigen Sätzen, was Sie sich von der Wanderakademie versprechen, und was Ihren Blick auf das Gute Leben ausmacht.

Weitere Informationen

11. Juli 2018: Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Frank Beckenbach

Der IÖW-Gesellschafter Prof. Dr. Frank Beckenbach hält am 11. Juli 2018 seine Abschiedsvorlesung an der Universität Kassel. Er wird über das Thema „Wirtschaftswissenschaft an der Post-Bologna Universität – Erfahrungen und Perspektiven“ referieren. Seit 1999 hat Frank Beckenbach die Professur für Umweltökonomie an der Universität Kassel inne.

Datum: 11. Juli 2018, 16:30 Uhr
Ort: Vortragsraum des Stadtmuseums Kassel, Ständeplatz 16, 34117 Kassel

Anmeldungen im Gemeinschaftssekretariat bis zum 30.06.2018: officevwl@uni-kassel.de

1.-5. Oktober 2018: 8. Herbstakademie der VÖW „Sharing and the City“

Auf der VÖW-Herbstakademie zur Sharing Economy wird das Teilen in seiner Vielfalt und Wirkung auf Unternehmen, Initiativen und Lebensstile sowie das Potenzial für eine alternative und nachhaltigere Wirtschaftsweise in Städten diskutiert. Wuppertaler Unternehmen und Sharing-Initiativen stellen zudem ihre Strategien und deren Wirkungen vor, Expert/innen geben einen konzeptionellen Rahmen für eine nachhaltige Sharing Economy und deren Verknüpfung mit nachhaltiger Stadtentwicklung.

Bewerbungen zur Teilnahme mit Lebenslauf und aussagekräftigem Motivationsschreiben (max. 1 Seite) bis zum 30. Juni 2018 an urbanup@uni-wuppertal.de.

Weitere Informationen zur Herbstakademie | Weitere Informationen zur VÖW

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Nina Prehm, Luisa Steinmeyer

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