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IÖW-Newsletter 6/2013   Oktober


Sehr geehrte Damen und Herren,

steht unsere Wirtschaft bald auf dem Kopf? Die jüngsten Trends geben den Eindruck, dass es mit der klassischen Rollenverteilung zwischen Produzenten und Konsumenten bald ganz schön anders aussehen könnte. Stehen wir gar am Beginn einer „Prosumer-Generation“, in der Ansätze wie Nutzerintegration, Open Innovation oder Sharing Economy alltäglich werden?

Welche Potenziale in diesen Trends für eine nachhaltige Entwicklung und für die sozial-ökologische Transformation unserer Gesellschaft liegen, dem geht die Jahrestagung des IÖW „Geschäftsmodell Nachhaltigkeit“ am 20. und 21. November 2013 in Berlin nach. Wie sieht es aus mit der Wirtschaft und der Wirtschaftsförderung in der Transformation? Die Anmeldung für die Tagung ist jetzt eröffnet.

Mit besten Grüßen

Ihr
Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Aktuell

"Geschäftsmodell Nachhaltigkeit": Anmeldung zur IÖW-Jahrestagung vom 20.-21. November 2013 in Berlin jetzt eröffnet

Auf der IÖW-Jahrestagung am 20. und 21. November 2013 geht es um das "Geschäftsmodell Nachhaltigkeit". Technologische und soziale Innovationen eröffnen neue Möglichkeiten des Produzierens und Konsumierens. Im Fokus der Tagung steht die Frage, welche Potenziale Ansätze wie Nutzerintegration, Peer-to-Peer-Produktion, Open Innovation, Social Entrepreneurship oder Sharing Economy für eine nachhaltige Entwicklung haben. Die Tagung wendet sich an alle, die sich für Möglichkeiten nachhaltigen Wirtschaftens interessieren, insbesondere Akteure der (neuen) Wirtschaft, Wirtschaftsförderung und -politik sowie aus der transformativen Wissenschaft.

Die Anmeldung ist jetzt eröffnet | Mehr zur Tagung

Abstimmung auf BMBF-Tagung: IÖW-Thema "Plattformen der Sharing Economy" als zukunftsweisendstes Thema gewählt

Das Internet bietet viele neue Praktiken des Tauschens, Teilens und Zusammenarbeitens. Mit Produkten kann völlig neu umgegangen werden. Ein neuer Typ des Arbeitens und Herstellens, ja eine neue Ökonomie, entsteht. Auf der internationalen Fachtagung „ITAFORUM“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung präsentierte IÖW-Wissenschaftler Dr. Sascha Dickel am Beispiel von 3D-Druckern, wie diese Entwicklungen auf die stoffliche Produktion übertragen werden. Aus 13 Handlungsfeldern der Tagung wurde das von Dickel vorgestellte Thema „Plattformen der Sharing Economy“ als zukunftsweisendstes Thema für die Innovations- und Technikanalyse ausgewählt.

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Postwachstumspioniere – IÖW untersucht Rolle von KMU in einer Gesellschaft jenseits des Wachstums

In Deutschland wird derzeit verstärkt darüber diskutiert, inwieweit eine „Postwachstumsgesellschaft“ möglich und nötig ist. Die wesentliche Rolle, die den kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in einem möglichen Wandel zur Postwachstumsgesellschaft zukommen könnte und müsste, bleibt in diesem Diskurs jedoch außen vor. Mit dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt „Postwachstumspioniere“ verfolgt das IÖW gemeinsam mit der Brandenburgisch-Technischen Universität Cottbus-Senftenberg das Ziel, den bestehenden gesellschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen Diskurs zum Thema Postwachstumsgesellschaft um die bedeutende Rolle der KMU zu erweitern.

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Englischer Jahresbericht jetzt online verfügbar

Frisch aus dem Druck: Der neue IÖW Annual Report 2012/2013. Lesen Sie in unserem englischsprachigen Jahresbericht über Projekte, Veranstaltungen und Publikationen des Instituts mit internationalem Fokus. In sieben Themenfeldern präsentiert der Bericht Arbeiten des IÖW etwa zur Gestaltung des Science-Policy-Interface auf europäischer Ebene, zu Biokraftstoff-Fallstudien in Brasilien und Malawi oder zur Unterstützung der Baltischen Staaten in ihrer Klimaanpassungspolitik. Das IÖW bewegt sich in einem breiten Netzwerk von nationalen und internationalen Partnern, mit denen es in zahlreichen Projekten und Kontexten daran arbeitet, Nachhaltigkeit für Praxis und Alltag greifbar zu machen.

Download Annual Report (pdf, 2,5 MB)

40 Jahre Ölkrise und die Rolle von Wachstum im Wahlkampf – Neue Debatten auf dem Blog Postwachstum.de

Stehen wir vor einem Peak Oil? 40 Jahre nach der ersten Ölkrise diskutieren Michael Müller und Christian Berg diese Frage erneut. Eine Antwort auf Peak Oil stellt etwa die Transition Town Bewegung dar, in die Maren Streibel Einblicke gewährt. Auch innerhalb der evangelischen Kirche hat sich mit der Initiative „Anders Wachsen“ eine wachstumskritische Initiative gegründet, von der Bernd Winkelmann und Christine Müller berichten. Im Bundestagswahlkampf spielte Wachstum jedoch weiterhin eine bedeutsame Rolle, wie eine Analyse der Wahlprogramme zeigt.

Postwachstum – Wo geht es hin? Diskutieren Sie mit!

FONA-Tagung in Leipzig: IÖW präsentiert Projekte der „Sozial-ökologischen Forschung“

Wie steht es um die Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland? Mit dieser Frage beschäftigte sich das 10. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit in Leipzig. Vom 9. bis 11. September 2013 diskutierten mehr als 350 Wissenschaftler/innen unter anderem über das vielfältige Themenspektrum im Programm Sozial-ökologische Forschung (SÖF). Präsentiert wurden aktuelle Ergebnisse etwa zu Energie-, Verkehrs-, und Klimafragestellungen. Darunter waren fünf aktuelle SÖF-Projekte des IÖW, in denen zu unterschiedlichen Nachhaltigkeitsaspekten geforscht wird. Einen weiteren Schwerpunkt der Tagung bildete die Weiterentwicklung des FONA-Rahmenprogramms.

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IÖW-Ökonom Ulrich Petschow: „Millioneninvestitionen für Elbvertiefung und Seehäfen viel dringender für Instandhaltung bestehender Verkehrsinfrastruktur benötigt“

Die Meldungen über marode Verkehrsinfrastrukturen reißen nicht ab, sei es auf der Schiene, Straße oder zu Wasser. Das IÖW hat in einer aktuellen Studie ein besonders problematisches Beispiel dafür untersucht, dass der Infrastrukturbestand vernachlässigt wird, während für Millionen neue Infrastrukturen geschaffen werden: die deutschen Seehäfen sowie Flussvertiefungen. Die deutschen Steuerzahler haben sich am Bau des einzigen deutschen Tiefwasserhafens in Wilhelmshaven beteiligt – insgesamt wurden bereits 1,2 Milliarden Euro in den Bau des JadeWeserPorts investiert, davon 824 Mio. Euro aus Steuergeldern. Das geht aus einer aktuellen Kostenanalyse hervor, die das IÖW im Auftrag des WWF unter Leitung des IÖW-Ökonomen Ulrich Petschow erstellt hat. (Bild: Erich Westendarp/pixelio.de)

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Termine

Fachtagung: Brauchen Unternehmen Wachstum? Strategien für eine nachhaltige Entwicklung

Nachhaltige Entwicklung ist ohne den Beitrag von Unternehmen nicht möglich. Diese setzen bisher überwiegend auf Wachstum. Ist dies wirklich zwingend? Was ist das Besondere an Unternehmen, die andere Ziele verfolgen, sich aber am Markt behaupten? Sind ihre Geschäftsmodelle übertragbar oder handelt es sich nur um eine Nischenstrategie? Und welche Rolle spielt dabei die staatliche Wachstumspolitik? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Fachtagung der Akademie Bad Boll in Kooperation mit dem BUND Arbeitskreis Wirtschafts- und Finanzpolitik und dem IÖW.

08. November - 10. November 2013, Bad Boll

Anmeldung und Veranstaltungsprogramm

Einkaufshilfe für Kommunen: IÖW-Vortrag auf Kongress zu Nachwachsenden Rohstoffen

Fossile Rohstoffe werden nicht nur als Energieträger genutzt, sondern sind auch Grundlage für viele Verbraucherprodukte. Doch die Vorkommen sind endlich und erfordern ein Umdenken im Ressourcenverbrauch. Wie kann die Rohstoffwende durch die öffentliche Beschaffung mitgestaltet werden? Durch biobasierte Produkte zum Beispiel. Aber woran erkennt man, was Spreu ist und was Weizen? Auf dem Kongress gibt IÖW-Wissenschaftlerin Ria Müller eine Einkaufshilfe und referiert über relevante Umweltzeichen und Produktdeklarationen.

14. November 2013, Berlin

Weitere Informationen

Jahrestagung des IÖW: Geschäftsmodell Nachhaltigkeit – Wirtschaft und Wirtschaftsförderung in der Transformation

Die Anmeldung zur Tagung ist jetzt eröffnet, weitere Informationen siehe oben.

20. November - 21. November 2013, Berlin

Zur Anmeldung | Mehr zur Tagung

Tagung: Klimafreundlich leben in der Stadt – Chancen und Barrieren für CO2-arme Lebensstile

Echte Fortschritte im Klimaschutz können nur erreicht werden, wenn klimafreundliche Lebensstile in ganz unterschiedlichen sozialen Schichten Realität werden. Im Projekt „KlimaAlltag – Klimawandel und Alltagshandeln: Potenziale, Strategien und Instrumente für CO2-arme Lebensstile in der Null-Emissions-Stadt“ hat ein Forscherteam unter Leitung des ISOE und mit Beteiligung des IÖW untersucht, wie Kommunen klimafreundliche Alltagsroutinen in unterschiedlichen sozialen Schichten fördern können. Im Zentrum stehen dabei die Bereiche Wohnen und Energienutzung im Haushalt, Ernährung sowie Mobilität. Auf der Tagung stellen die Forscher/innen die zentralen Ergebnisse und Empfehlungen des Projektes vor.

28. November 2013, Frankfurt am Main

Weitere Informationenwww.klima-alltag.de

Save the date: Workshop eröffnet die Debatte zu Postwachstumsunternehmen

Im Rahmen des DBU-geförderten Projekts "Postwachstumspioniere" veranstaltet das IÖW gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung einen Workshop, auf dem die Rolle von Unternehmen und ihr möglicher Beitrag für eine Transformation zur Postwachstumsgesellschaft hergeleitet und diskutiert werden. Die öffentliche Veranstaltung richtet sich an Vertreter/innen von Unternehmen und Verbänden sowie aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft.

5. Dezember 2013, Berlin

Weitere Informationen in Kürze: www.ioew.de

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AUS DEM IÖW-NETZWERK

Buchvorstellung: Damit gutes Leben einfacher wird

Die Debatte um den Veggie-Day hat gezeigt: Sehr schnell wird das alte Konfliktmuster  „Freiheit vs. Staat“ aktiviert. Selbst das eingestaubte Bild einer „Ökodiktatur“ dient wieder als Schreckgespenst und Wahlkampfhilfe. Dabei lohnt es sich sehr wohl, über das Verhältnis von Staat und individueller Freiheit zu streiten. Uwe Schneidewind und IÖW-Fellow Angelika Zahrnt  zeigen in ihrem Buch, wie dieses Verhältnis im Zeitalter der Nachhaltigkeit neu auszutarieren ist und wie ein zeitgemäßer Liberalismus aussehen kann. Die Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) lädt gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin und dem oekom-Verlag zu einer Buchpräsentation.

11. November 2013, 19.00 Uhr, Berlin

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Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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