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IÖW-Newsletter 6/2015   September


Sehr geehrte Damen und Herren,

sozial-ökologischer Wandel braucht unternehmerisches Handeln. Herkömmliche Konzepte nachhaltiger Unternehmensführung greifen jedoch zu kurz. Es ist höchste Zeit, eine Diskussion über transformatives Unternehmenshandeln zu führen!

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von IÖW und VÖW möchten wir mit Ihnen über unternehmerische Ansätze ins Gespräch kommen, die zur sozial-ökologischen Transformation beitragen. Am 3. November 2015 diskutieren wir auf der Konferenz "Kern-Geschäfte – Wie Unternehmen sozial-ökologischen Wandel gestalten können" die Reichweite, Wirksamkeit, Verbreitung und Herausforderungen solcher Ansätze und fragen nach deren Übertragbarkeit. Und wir ziehen Schlüsse für Unternehmen, Politik und Forschung, damit Nachhaltigkeit auch in der Breite der Wirtschaft zum Kern-Geschäft wird.

Das Tagungsprogramm steht nun online, die Anmeldung ist eröffnet: www.ideen-die-fruchten.net.

Wir würden uns sehr freuen, Sie am 3. November 2015 in Berlin begrüßen zu dürfen!

Mit spätsommerlichen Grüßen aus dem IÖW,

Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

PS: Bleiben Sie über tagesaktuelle Neuigkeiten aus dem IÖW immer auf dem Laufenden: Das IÖW auf Twitter @ioew_de.

Inhaltsverzeichnis

AKTUELL

ÖKOLOGISCHES WIRTSCHAFTEN

TERMINE

AUS DEM IÖW

AUS DEM IÖW-NETZWERK

Aktuell

IÖW-Jubiläumsbericht: 30 Jahre Ideen, die fruchten

Im Jahr 2015 schauen wir auf 30 ereignisreiche Jahre am IÖW zurück. Die Gründerinnen und Gründer des Instituts vereinte 1985 ein gemeinsames Ziel: endlich wissenschaftlich fundierte und praxistaugliche Antworten auf drängende ökologische und soziale Fragen zu entwickeln. Sie forderten nicht weniger als eine neue, eine ökologische Wirtschaftsforschung. In unserem Jubiläumsjahresbericht stellen wir Ihnen unseren in 30 Jahren entwickelten Forschungstypus vor, der ökologische und soziale Herausforderungen auf dem Weg in eine nachhaltigere Gesellschaft in den Mittelpunkt stellt. Und wir blicken auf ausgewählte Projekte zurück, die besondere Früchte getragen haben.

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Unternehmen als Mitgestalter sozial-ökologischer Transformation – Thesen des IÖW

Ohne transformative Unternehmen wird sozial-ökologischer Wandel nicht gelingen. Transformative Unternehmen sind Teil einer Bewegung, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel vorantreibt.Transformative Unternehmen nutzen ihre (Einkaufs-) Macht für den Aufbau nachhaltiger Wertschöpfungsarchitekturen. Transformatives Unternehmenshandeln braucht geeignete politisch-rechtliche Rahmenbedingungen.

Diese und weitere Thesen hat das IÖW in der aktuellen Ausgabe „Unternehmen in der sozial-ökologischen Transformation“ von ÖkologischesWirtschaften veröffentlicht, um eine Debatte über transformatives Unternehmenshandeln zu starten. Stimmen Sie sich auf das Thema der IÖW/VÖW-Jubiläumskonferenz "Kern-Geschäfte – Wie Unternehmen sozial-ökologischen Wandel gestalten können" ein und lesen Sie den Beitrag online 

Zum Download...

Landkarte des online-gestützten Peer-to-Peer Sharing in Deutschland 2015 veröffentlicht

Mobilität ist der am stärksten vertretene Bereich bei Online-Plattformen des Peer-to-Peer Sharing. Dies geht aus einer im Projekt PeerSharing erstellten Bestandsaufnahme hervor. Insgesamt 79 in Deutschland verfügbare Peer-to-Peer Sharing-Plattformen wurden dabei anhand von Kriterien wie Gründungsjahr, Herkunftsland, Sharing-Praktik und Konsumbereich in einer Datenbank erfasst.

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Aktualisiert: Online-Wertschöpfungsrechner zeigt Effekte der kommunalen Energiewende

Was bringt der Ausbau erneuerbarer Energien für die kommunale und regionale Wirtschaft? Seit 2012 können Kommunen online berechnen, welche regionalwirtschaftlichen Effekte die Energiewende für sie mit sich bringt. Die IÖW-Energieexperten haben die vorhandenen Daten des Online-Wertschöpfungsrechners der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) jetzt aktualisiert. Der Rechner wurde von der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) gefördert, die AEE hat ihn nun optisch neu gestaltet.

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Firmengelände naturnah gestalten: Broschüre und Film zeigen, wie es funktioniert

Unternehmen, die ihre Betriebsgelände naturnäher gestalten möchten, können jetzt auf neue praktische Unterstützung zurückgreifen: Die Broschüre „Wege zum naturnahen Firmengelände“ präsentiert 21 verschiedene Maßnahmen, wie Unternehmen ihre Flächen attraktiver für Flora und Fauna gestalten können. Ein Videospot führt zum Thema über einen virtuellen Rundgang über ein Unternehmensgelände ein.

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In_StröHmunG: Synergien nutzen durch Kombination von Ökologie und Ökonomie

Sicherheit oder Natur. Was ist uns wichtiger? Der Schutz vor Hochwasser oder die Naturbelassenheit unserer Fließgewässer? In dem Projekt „Innovative Systemlösungen für ein transdisziplinäres und regionales ökologisches Hochwasserrisikomanagement und naturnahe Gewässer­entwicklung“ (In_StröHmunG) arbeiten verschiedene Disziplinen der Wasserwirtschaft zusammen: Gemeinsam suchen Naturwissenschaftler/innen und Ingenieur/innen nach Synergien zwischen der nachhaltigen, also naturverträglichen Entwicklung der Gewässer sowie dem Management von Hochwasser und seinen Risiken. Das IÖW ist an dem Teilprojekt Implementierung beteiligt, das sich mit der Maßnahmenplanung und -umsetzung sowie der Entwicklung eines Gewässermanagement- und Informationssystems befasst. Das Projekt wird vom BMBF im Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Wassermanagement (NaWaM)“gefördert.

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Zehn Herausforderungen für die Energiewende: Bernd Hirschl auf Symposium im WZB

Vor welchen aktuellen Herausforderungen steht die Energiewende? In seinem Eröffnungsbeitrag zum „Symposium Energiegenossenschaften – Entwicklungsstand und Forschungsperspektiven“ bot IÖW-Energieexperte Bernd Hirschl einen Überblick zu aktuellen Herausforderungen und Chancen der Energiewende. Er erklärte den aktuellen Kernkonflikt „Zentral versus Dezentral“ und welche Weichenstellungen es für ein postfossiles Energiesystem gibt. Das Symposium wurde am 29. Juni 2015 vom Forschungsprojekt ENERGENO und dem Leibniz-Forschungsverbund Energiewende am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ausgerichtet.

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Internationales Klima-Think-Tank-Ranking: IÖW auf Rang 12

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung nimmt mit dem 12. Rang einen Platz in der Spitzengruppe des diesjährigen Rankings von Klima-Think-Tanks ein, das das International Center for Climate Governance (ICCG) zum dritten Mal seit 2012 durchgeführt hat. 244 außeruniversitäre Institutionen, die in den Bereichen Klimapolitik und Ökonomie des Klimawandels tätig sind, hat das in Venedig ansässige ICCG anhand von 15 Indikatoren untersucht und die Ergebnisse mit Blick auf die Institutsgröße standardisiert.

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Eine effizient und global gerecht gestaltete Postwachstumsgesellschaft – Überlegungen auf dem Blog Postwachstum.de

Auch in einer Postwachstumsgesellschaft braucht der Staat finanzielle Einnahmen. Wie könnte ein entsprechendes Steuersystem gestaltet werden? Dirk Löhr macht hierzu mehrere Vorschläge in einer Beitragsreihe. Er plädiert für ein ökologisches Grundeinkommen, die Abschöpfung „ökonomischer Renten“ sowie die Kopplung von Nutzen und Kosten - auch bei der Staatsfinanzierung. In einer zweiten Artikelreihe hinterfragt Lasse Thiele die oft verbreitete These, dass Degrowth nur im Kontext „übersättigter“ Industriegesellschaften denkbar sei, während der „globale Süden“ weiterhin auf Wachstum angewiesen ist. Thiele zieht dabei Parallelen zwischen entwicklungskritischen Überlegungen und der aktuellen europäischen Wachstumsdebatte.

Postwachstum – wo geht es hin? Diskutieren Sie mit!

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Ökologisches Wirtschaften

ÖkologischesWirtschaften 3/15: Unternehmen in der sozial-ökologischen Transformation

Wie können Unternehmer/innen die sozial-ökologische Transformation mitgestalten? Welche möglichen Wege dorthin gibt es? Und welche transformativen Potenziale haben Unternehmen, die nicht wachsen wollen? In der Jubiläumsausgabe der Zeitschrift ÖkologischesWirtschaften lesen Sie, wie innovative Betriebe wirtschaftlichen Wandel gestalten und damit eine Debatte über die zukünftige Rolle von Unternehmen anstoßen. Die Zeitschrift erscheint im 30. Jahrgang: 1985 ist sie erstmals als IÖW/VÖW-Informationsdienst erschienen und wurde 1996 in ÖkologischesWirtschaften umbenannt.

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Termine

17. September 2015: Produktion in der Stadt – Lokal und Nachhaltig? Mini-Symposium, Dortmund

Fraunhofer UMSICHT und der Projektverbund Cowerk laden zum Mini-Symposium „Produktion in der Stadt – Nachhaltig und lokal?“ ein. Die Veranstaltung findet von 9:30 bis 13:00 Uhr im Rahmen des diesjährigen Innovative Citizen Festivals im Dortmunder U statt. Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos und offen für alle. IÖW-Experte Arno Simons wird zusammen mit Jürgen Bertling (Fraunhofer UMSICHT) moderieren. Um eine Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

Mehr Informationen und Anmeldung

28. September 2015: Zweiter Stadtdialog Energie und Klimaschutz, Berlin

Die Erstellung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK) steht kurz vor der Finalisierung. IÖW-Energieexperte Bernd Hirschl wird Einblick in die bisherigen Ergebnisse des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms geben. Drei der zentralen Maßnahmenbereiche des BEK sollen im Anschluss in interaktiven Diskussionsrunden besprochen und kommentiert werden.

Zu Programm und Anmeldung

19.-20. Oktober 2015: Konferenz "Wechselwirkungen zwischen Landnutzung und Klimawandel", Braunschweig

Welchen Beitrag kann die Landnutzung in Deutschland zum Klimaschutz leisten? Das war eine der Fragen, denen sich das Forschungsprojekt CC-LandStraD, an dem auch das IÖW beteiligt war, in den vergangenen fünf Jahren gewidmet hat. Die Ergebnisse zu nachhaltige(re)n Landnutzungsstrategien im Klimawandel und zu Wechselwirkungen zwischen Landnutzung und Klimawandel werden auf der Konferenz in Braunschweig diskutiert.

Zur Anmeldung

27. Oktober 2015: Präsentation "Ist Klimaschutz ein Motor, um Jugendliche für MINT zu begeistern?", Berlin

Warum Jugendliche sich beruflich für die  MINT-Fächer entscheiden, hat vielfältige Gründe. Das IÖW zeigt durch eine Studie auf, welche Ansätze der MINT-Förderung es generell gibt und welche Stärken und Schwächen sie haben. Die Studie umfasst auch die Frage, ob und inwiefern die Verbindung mit den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit einen Einfluss auf die Wirkung der Angebote haben können.

Mehr Informationen und Anmeldung

2. November 2015: Konferenz "Ziemlich beste Freunde? – Forschung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft für nachhaltige Transformationen", Berlin

Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimaschutz, Armutsbekämpfung oder Erhalt der Biodiversität erfordern umfangreiche gesellschaftliche Transformationen. Deren Gestaltung ist – an vielen Orten und auf vielen Ebenen – eine Aufgabe für verschiedene Akteursgruppen, auch zivilgesellschaftliche Organisationen und Wissenschaft. Die Konferenz von Ecological Research Network (Ecornet), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU), Brot für die Welt und der Zivilgesellschaftlichen Plattform Forschungswende fragt, ob die ungleichen Partner Wissenschaft und Zivilgesellschaft in der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung „beste Freunde“ sein können.

Mehr Informationen

3. November 2015: IÖW/VÖW-Jubiläumskonferenz "Kern-Geschäfte – Wie Unternehmen sozial-ökologischen Wandel gestalten können", Berlin

Der Weg hin zu nachhaltigem Wirtschaften und Konsum erfordert, dass Unternehmen umfassende ökologische und soziale Ziele in ihr Kerngeschäft integrieren. Immer mehr Unternehmen stellen sich dieser Herausforderung, aber ihre Schritte reichen meist noch nicht weit genug für einen grundlegenden Wandel. Doch einzelne Unternehmen – große wie kleine, etablierte wie Start-Ups – schreiten voran. Sie verändern Märkte, transformieren Lieferketten, fördern nachhaltigen Konsum, kooperieren auf innovative Weisen. Wie treiben solche Unternehmen sozial-ökologischen Wandel voran?

Anschließend: IÖW/VÖW-Jubiläumsparty.

www.ideen-die-fruchten.net

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Aus dem IÖW

Neuer Fellow am IÖW: Thomas Vogelpohl

Das IÖW begrüßt einen neuen Fellow in seinen Reihen. Der langjährige wissenschaftliche Mitarbeiter Thomas Vogelpohl ist seit August Fellow am IÖW und arbeitet auch weiterhin an den Themen nachhaltiger Energiewirtschaft und Klimaschutz.

Mehr zu Thomas Vogelpohl | E-Mail an Thomas Vogelpohl

 

 

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Aus dem IÖW-Netzwerk

netzwerk n: BMBF fördert Initiativen für nachhaltige Hochschulen

Nach erfolgreichem Abschluss des einjährigen Pilotprojektes „Wandercoaching" wird das netzwerk n für zwei weitere Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, um gezielt studentische Nachhaltigkeitsinitiativen und weitere Hochschulakteure auf ihrem Pfad zu einer nachhaltigen Hochschule zu unterstützen.

Bis zum 30.9.2015 können sich interessierte Gruppen für das Coaching bewerben.

Mehr Informationen und Bewerbung…

25. Jahrbuch Ökologie – Gesucht: Weltumweltpolitik. Herausforderungen im Anthropozän

Das 25. Jahrbuch Ökologie plädiert für eine globale umweltpolitische Wende, einen Paradigmenwechsel. „Gesucht: Weltumweltpolitik. Herausforderungen im Anthropozän“ nimmt die globale Umweltpolitik in den Blick und versucht, sich dieser aus drei verschiedenen Richtungen anzunähern: Welche Grenzerreichungen und Grenzüberschreitungen sind bereits zu beobachten? Welche weltweiten Aktionsfelder gibt es bereits in der Umweltpolitik? Und vorausblickend: Wie gestaltet sich eine globale ökologische Wende?

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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