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IÖW-Newsletter 6/2018   Juni


Sehr geehrte Damen und Herren,

welches sind Ihre drängendsten Themen der Nachhaltigkeitsforschung? Noch bis zum 30. Juni 2018 können Sie zentrale Forschungsthemen der Sozial-ökologischen Forschung für die nächsten Jahre mitbestimmen. Das Bundesforschungsministerium beteiligt im Agenda-Prozess Expert/innen aus Wissenschaft und Praxis. Online können Sie Themenpapiere kommentieren und bewerten. Postwachstum, Digitalisierung oder Unternehmenstransformation – die Themen umfassen unterschiedliche Handlungsfelder. Bestimmen Sie die Themen für die Nachhaltigkeitsforschung der Zukunft mit!

Auch für uns ist die Beteiligung von Akteuren von großer Bedeutung: Für einen Jugendbeirat zur Begleitung eines Forschungsprojekts suchen wir junge Menschen, die sich im Umwelt- und Klimaschutz engagieren. Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren können sich bis zum 15. Juli 2018 bewerben.

Kommen Sie gut durch den Sommer!
Herzliche Grüße

Ihre

Nina Prehm
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

PS: Bleiben Sie über tagesaktuelle Neuigkeiten aus dem IÖW immer auf dem Laufenden: Wir twittern @ioew_de.

Aktuell

Nachhaltigkeitsforschung gestalten – Noch bis zum 30. Juni 2018

Welches sind die drängendsten Themen der Nachhaltigkeitsforschung? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lädt Expert/innen sowie thematisch interessierte Personen aus Wissenschaft und Praxis ein, sich am Agenda-Prozess der Sozial-ökologischen Forschung zu beteiligen. Bis zum 30. Juni 2018 können Sie online auf der neuen Plattform der Sozial-ökologischen Forschung diskutieren und mitgestalten. Zehn Themenpapiere können ausführlich kommentiert und bewertet werden. Postwachstum, Digitalisierung oder Unternehmenstransformation – die Themen umfassen unterschiedliche Handlungsfelder. Zusätzlich können eigene Themen eingebracht werden. Das Ergebnis dieser Online-Konsultation und die Themenpapiere sind die Basis für Diskussion und Weiterentwicklung der Forschungsfragen der Sozial-ökologischen Forschung auf der Agenda-Konferenz am 19./20. September 2018 in Kassel.

Zur Online-Konsultation

Wissenschaftler fordern stärkere Regulierung von Onlineplattformen

Die Sharing Economy wächst kontinuierlich – und mit ihr die Hoffnungen darauf, dass diese Art des Wirtschaftens Arbeitsplätze schafft, Ressourcen spart und soziale Beziehungen stärkt. Doch das Teilen über Airbnb, Uber & Co ist nicht per se nachhaltig, es wird auch von unerwünschten Nebeneffekten begleitet – darauf weisen Wissenschaftler des Forschungsprojektes PeerSharing hin. Wie eine intelligente Regulierung der Sharing-Plattformen aussehen kann, mit der die positiven Nachhaltigkeitseffekte des Teilens gefördert und negative Effekte verhindert werden, zeigt die kürzlich erschienene Studie „Kompromisse des Teilens“, die jetzt zum Download zur Verfügung steht.

Weiterlesen... | Zum Projekt „PeerSharing“ | Zum Download der Studie

Neues IÖW-Diskussionspapier fragt: Warum (nicht) MINT?

Die Umweltwirtschaft ist zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor in Deutschland geworden, und auch international gewinnt sie an Bedeutung. Damit steigt die Nachfrage nach Fachkräften, die über eine Ausbildung in den so genannten MINT-Fächern verfügen – also in Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften. Doch mangelt es derzeit an solchen Fachkräften – besonders an weiblichen. Das Team des Forschungsvorhabens „MINT the gap“ untersuchte deshalb im Auftrag des Umweltbundesamtes, was junge Frauen und Männer dazu bewegt, sich für oder gegen einen MINT-Beruf zu entscheiden und ob das Interesse an Umweltthemen hier ein Motiv sein könnte. Die Ergebnisse der Untersuchung sind jetzt in einem IÖW-Diskussionspapier erschienen, das zum kostenlosen Download zur Verfügung steht.

Weiterlesen... | Download des Diskussionspapiers

Zukunftsfeld Mieterstrommodelle: Potenzialstudie erschienen

Photovoltaikanlagen (PV) auf den Dächern von Einfamilienhäusern, Blockheizkraftwerke (BHKW), die von Landwirten für den Eigenbedarf genutzt werden – all dies ist längst gängige Praxis in der Energieversorgung. Weitgehend ungenutzt sind bislang jedoch die Keller und Dächer von Mehrfamilienhäusern. Der so genannte Mieterstrom wird in einem BHKW oder einer PV-Anlage erzeugt und direkt an die Mieter/innen in demselben oder in angrenzenden Gebäuden geliefert. Mit den Potenzialen, aber auch mit Erfolgsfaktoren und Hürden solcher Mieterstrom-Konzepte setzt sich die Potenzialstudie „Zukunftsfeld Mieterstrommodelle – Potentiale von Mieterstrom in Deutschland mit einem Fokus auf Bürgerenergie“  auseinander. (Bild: CC0/Pixabay.com/sferrario1968)

Weiterlesen... | Zum Download der Studie

Mitglieder für Jugendbeirat gesucht – Bewerbung bis 15. Juli 2018

Was denken Jugendliche über Klimawandel? Wie können die Bedürfnisse von jungen Menschen in Zukunft besser in der Umweltpolitik berücksichtigt werden? Diese Fragen untersucht das IÖW ab Herbst 2018 in einer Studie. Die Forscher/innen werden in einem Jugendbeirat eng mit Jugendlichen zusammenarbeiten. Ab sofort können sich junge Menschen zwischen 16 und 22 Jahren bis 15. Juli 2018 mit ausgefülltem Anmeldebogen für den Jugendbeirat bewerben. (Bild: CC0/Pixabay.com/vait_mcright)

Bewerbungen an Ria Müller: ria.mueller@ioew.de

Weiterlesen... | Hier geht`s zum Anmeldebogen

Dr. Florian Kern erneut Mitglied der Steuerungsgruppe des Sustainability Transitions Research Network

IÖW-Forschungsfeldleiter Dr. Florian Kern wurde im Juni 2018 als Mitglied der Steuerungsgruppe des Sustainability Transitions Research Network (STRN) für die nächsten zwei Jahre wiedergewählt. In seiner Rolle ist Kern unter anderem an der Aktualisierung der Forschungsagenda des Netzwerks beteiligt und versucht, die Schnittstelle zwischen der Forschung des Netzwerkes und der Policy-Praxis zu verbessern.

 

Weiterlesen... | Mehr zu Florian Kern

Internationaler Workshop verbindet den freien Zugang zu Wissen mit Zukunftsfragen der Landwirtschaft

Saubere Luft oder Wasser – Gemeingüter sind frei zugänglich und jede/r darf sie nutzen. Doch welche Ressourcen sind eigentlich Gemeingüter? Wissen, Pflanzen, Saatgut? Eine Veranstaltung im IÖW-Projekt RightSeeds ist dieser kniffligen Frage nachgegangen und hat mehr Struktur in die Debatte um diese Gemeingüter gebracht. Was können Diskussionen um Wissen und Saatgut als Gemeingüter voneinander lernen? Vom 6.-8. Juni 2018 trafen sich 30 internationale Wissenschaftler/innen, um den zukunftsfähigen und praktikablen Umgang mit neuen Gemeingütern zu diskutieren. (Bild: CC0/pixabay.com/41330)

Weiterlesen... | Mehr zu RightSeeds

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Blog Postwachstum

Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus?

Wie kann Arbeit in einer Welt ohne Wirtschaftswachstum aussehen? Diese Frage stellen die Herausgeber/innen des Buches „Ende des Wachstums – Arbeit ohne Ende?“, das Meike Ortmanns rezensiert hat.
Welche Rahmenbedingungen müssten geschaffen werden, damit das Ehrenamt in einer Postwachstumsgesellschaft auch wirklich zum guten Leben der/des Einzelnen und zum Gemeinwohl der Gesellschaft beitragen kann? Bettina Hollstein befasst sich in ihrem Beitrag mit diesem Thema.
Wenn das Heilsversprechen einer besseren Zukunft durch Wirtschaftswachstum nicht mehr trägt, gerät das Bemühen, neue Wachstumspotenziale zu schaffen, schnell zum Zwang. Wie das kapitalistische System uns zwingt weiterzuwachsen, legt Mathias Binswanger dar.
Um eine Mehrheit von der Unausweichlichkeit eines drastischen Wandels zu überzeugen, reicht es nicht, die Alarmglocken zu läuten. Dies zeigen die Bücher „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ und „Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen“ von Fabian Scheidler. Marc Hieronimus hat die beiden Bücher rezensiert.

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Ökologisches Wirtschaften

Ökologisches Wirtschaften 2/2018: Verkehrswende

Selbstfahrende Autos sind längst kein Traum mehr. Neue Antriebe, Klimaziele, Digitalisierung: Das Verkehrssystem scheint sich trotz seiner Beharrlichkeit im Umbruch zu befinden. Doch sind diese Entwicklungen kompatibel mit einer sozial-ökologischen Verkehrswende? Das fragen die Autor/innen der aktuellen Ausgabe von ÖkologischesWirtschaften. Wo liegen die Chancen und Risiken der Digitalisierung für ein nachhaltiges Verkehrssystem? 

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Termine

26. Juni 2018: Diskussion „How to WEconomize Local Infrastructures?“

Wie können Infrastrukturen einen gemeinsamen Wert für Kommunen schaffen? How to WEconomize local infrastructures? Das Projekt platforms2share diskutiert gemeinsam mit Interessierten und den Gästen Dr. Yair Friedman und Dr. Zafrir Bloch-David von WEconomize aus Israel. Die Initiative beschäftigt sich mit der kollaborativen Ökonomie und der Rolle von komplementären Währungen in Israel. Nach der Vorstellung von zwei Projekten, die für lokale Ökosysteme eine hohe Relevanz besitzen, bleibt Raum für Diskussionen.

Datum: 26. Juni 2018, 17:00-20:00 Uhr
Ort: SUPERMARKT Berlin, Mehringplatz 9, 10969 Berlin
Veranstalter: platforms2share und Platform Coops Berlin

Weitere Informationen zur Veranstaltung

++Save the Date++ 5. November 2018 | Konferenz: Wachstumsunabhängigkeit – Herausforderung und Handlungsstrategien für die Politik

Es braucht einen starken umweltpolitischen Rahmen, um die ökologischen Grenzen unseres Planeten einzuhalten. Ungewiss aber ist, ob und wenn ja welche Auswirkungen daraus für das Wirtschaftswachstum entstehen. Ziel der Konferenz ist es, politische und ökonomische Strategien zum Umgang mit dieser Unsicherheit vorzustellen und zu diskutieren.

Datum: 5. November 2018
Ort: Tagungshotel Aquino, Hannoversche Straße 5B, 10115 Berlin
Veranstalter: IÖW; RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung; Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Weitere Informationen

Call for Participation eröffnet: Bits & Bäume – Die Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit am 17. und 18.11.2018

Die Konferenz „Bits & Bäume“ bringt alle wichtigen Themen der Digitalisierung und der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit zusammen. Der Call for Participation ist ab sofort geöffnet und läuft bis zum 19. August 2018. Mit dem Call for Participation werden Menschen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, aber auch progressive Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aufgerufen, die Konferenz durch eigene Beiträge mitzugestalten. Einreichungen zu einer Vielzahl an Themen an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind möglich.

Datum: 17.-18. November 2018
Ort: Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Veranstalter: TU Berlin und IÖW gemeinsam mit weiteren Partnern aus der Netzpolitik- und Nachhaltigkeitsszene

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung | Zum Call for Participation

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Aus dem IÖW

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Umweltökonomie und -politik

Wir suchen zum 1. September 2018 eine/n Volkswirt/in oder Politolog/in als wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in im Forschungsfeld Umweltökonomie und Umweltpolitik. Zu den Aufgaben gehört die erweiterte ökonomische Bewertung von Maßnahmen zur Klimaanpassung sowie zum Management von Land- und Wassernutzungen im Rahmen inter- und transdisziplinärer Forschungsprojekte.

Zur Stellenausschreibung

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Aus dem IÖW-Netzwerk

IÖW-Alumni Wiebke Witt gewinnt BUND-Forschungspreis

Zum zweiten Mal verlieh der BUND den Forschungspreis für wissenschaftliche Arbeiten zur Nachhaltigen Entwicklung. IÖW-Alumni Wiebke Witt wurde für Ihre Arbeit mit dem Titel „A scalar perspective on framing climate change in mining conflicts in Lusatia“ ausgezeichnet, eine Fallstudie zur Bedeutung des Klimawandels für lokalen Protest gegen bergbaubedingte Umsiedlung in dem Lausitzer Braunkohlerevier.

Mehr Informationen

2. Juli 2018: Veranstaltung „Nachhaltiges Wirtschaften erforschen – mit und für die Gesellschaft“

Wie sollten Forschung und Innovation für Nachhaltiges Wirtschaften politisch und gesellschaftlich eingebettet werden? Diese und weitere Fragen werden auf der Abschlussveranstaltung der BMBF-Fördermaßnahme „Nachhaltiges Wirtschaften“ diskutiert. Die zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende erprobte im übergeordneten Projekt „Wissenschaftliche Koordination der Fördermaßnahme Nachhaltiges Wirtschaften“ (NaWiKo) im Rahmen der Förderrichtlinie, wie der gesellschaftliche Diskurs und Transfer im Forschungsverlauf gestaltet werden kann.

Anmeldung bis zum 27. Juni 2018 an hello@forschungswende.de

Datum: 2. Juli 2018, 11:30-15:00 Uhr
Ort: NABU Bundesverband, Charitéstraße 3, 10117 Berlin
Veranstalter: Plattform Forschungswende

Weitere Informationen zur Veranstaltung

1.-5. Oktober 2018: 8. Herbstakademie der VÖW „Sharing and The City“

Auf der VÖW-Herbstakademie zur Sharing Economy wird das Teilen in seiner Vielfalt und Wirkung auf Unternehmen, Initiativen und Lebensstile sowie das Potenzial für eine alternative und nachhaltigere Wirtschaftsweise in Städten diskutiert. Wuppertaler Unternehmen und Sharing-Initiativen stellen zudem ihre Strategien und deren Wirkungen vor, Expert/innen geben einen konzeptionellen Rahmen für eine nachhaltige Sharing Economy und deren Verknüpfung mit nachhaltiger Stadtentwicklung.

Bewerbungen zur Teilnahme mit Lebenslauf und aussagekräftigem Motivationsschreiben (max. 1 Seite) bis zum 30. Juni 2018 an urbanup@uni-wuppertal.de.

Datum: 1.-5. Oktober 2018
Ort: Wuppertal
Veranstalter: VÖW in Kooperation mit der SÖF-Nachwuchsgruppe UrbanUp

Weitere Informationen zur Veranstaltung | Weitere Informationen zur VÖW

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Nina Prehm, Luisa Steinmeyer

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