Sollte dieser Newsletter nicht korrekt angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

IÖW-Newsletter 7/2014   November


Sehr geehrte Damen und Herren,

„Wir meinen es ernst und ich hoffe Sie auch.“ Mit diesen Worten bekräftigte der Berliner Umweltsenator Michael Müller die Ambitionen des Senats, Berlin zu einer klimaneutralen Stadt zu machen. Vor Kurzem fand der Auftakt für ein Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm statt, das das IÖW in den kommenden Monaten gemeinsam mit Partnern erarbeitet. Und hierbei kann jeder mitmachen – die Öffentlichkeit soll intensiv in die Erstellung des Programms eingebunden werden. Wann, wo und wie genau dies vonstattengeht, kann ab sofort online nachgelesen werden unter www.klimaneutrales.berlin.de.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre unseres Novembernewsletters und eine schöne, kontemplative und konsumstressfreie Adventszeit,

Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

PS: Bleiben Sie über tagesaktuelle Neuigkeiten aus dem IÖW immer auf dem Laufenden: Das IÖW auf Twitter @ioew_de.

Aktuell

278.000 Arbeitsplätze, 14 Mrd. Euro Wertschöpfung – Studie berechnet Wirtschaftsfaktor Energetische Gebäudesanierung

Die energetische Sanierung von Gebäuden ist zu einem wichtigen Faktor für die regionale Wirtschaft geworden. So führt das Dämmen von Außenwänden und Dächern oder das Sanieren von Heizungsanlagen nicht nur zum Energiesparen und leistet dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern schafft zudem vor Ort Jobs und erzeugt Einkommen. Die Studie „Kommunale Wertschöpfungseffekte durch energetische Gebäudesanierung“ des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und Ecofys im Auftrag des Bundesumweltministeriums berechnete diese Effekte nun erstmals für Deutschland. Das Ergebnis: rund 14 Mrd. Euro Wertschöpfung und ca. 278.000 Vollzeitarbeitsplätze bezogen auf das Jahr 2011.

Weiterlesen…

Klimaneutral bis 2050: IÖW leitet Erstellung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms

Das Land Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden. Was genau hierfür passieren muss, bis wann und durch wen – diese Fragen bearbeitet das IÖW gemeinsam mit Partnern im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Bis zum Sommer 2015 soll der Fahrplan stehen und den Weg über Zwischenetappen in den Jahren 2020 und 2030 hin zur klimaneutralen Stadt aufzeigen. Ziel ist es, ein Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm zu erarbeiten, das konkrete Maßnahmen für die Handlungsfelder Energieversorgung, Verkehr, Wirtschaft, Konsum sowie Gebäude vorsieht. Am 3. November 2014 gab Senator Michael Müller in Berlin auf einem öffentlichen Auftaktforum den Startschuss zum Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm. IÖW-Energieexperte Prof. Dr. Bernd Hirschl stellte das Projekt vor.

Weiterlesen…

Article in “Nature Climate Change”: Overcoming the Barriers to Climate Change Adaption

Fighting climate change should be one of our priorities today. Additionally, it is utterly important to adapt to the consequences of global warming. But adaptation often fails because of barriers, which are hard to overcome. Research can contribute to understanding and overcoming barriers, but this needs different foci and approaches in barriers research. That is what IÖW-expert Esther Hoffmann found out in the context of the Chameleon project. Based on the international Chameleon Research Workshop, held in autumn 2012 in Berlin, a team of researchers from IÖW, the Carl von Ossietzky University of Oldenburg and renowned international climate adaptation scientists conducted a review of current research on barriers to adaptation and developed recommendations on how to advance barrier research. Results are published in the article “Explaining and overcoming barriers to climate change adaption” in the journal Nature Climate Change.

Read more…

Neuigkeiten zur Smart-Grid-Forschung per InnoSmart-Newsletter

Die Stromnetze der Zukunft sind intelligent: Sie steuern und vernetzen die Stromerzeugung und -nutzung so, dass fluktuierende erneuerbare Energien effizient in den Strommarkt eingebunden werden können. Diese sogenannten „Smart Grids“ werden ein zentraler Baustein der Energiewende sein. Das Projekt InnoSmart möchte Impulse für eine gesellschaftsverträgliche und nutzerfreundliche Gestaltung intelligenter Stromnetze setzen und damit zu ihrer erfolgreichen Verbreitung beitragen. Die neuesten Nachrichten zu InnoSmart können Sie ab sofort über einen Projektnewsletter zugesendet bekommen.

Anmeldung zum Newsletter von InnoSmart | Mehr über InnoSmart

Potenzialentfaltung statt Wachstum! – Ein Diskussionsanstoß auf dem Blog Postwachstum.de

„Ein erfolgreiches Unternehmen schaut über den Tellerrand hinaus und behält immer das große Ganze im Blick. […] Für uns ist Wachstum kein Selbstzweck, sondern ein Hilfsmittel.“ So fasst Franz Ehrnsperger die Philosophie seines Unternehmens Neumarkter Lammsbräu in einem Interview auf dem Blog Postwachstum zusammen. Rainer Engler wird noch deutlicher: „Wachstum an Menge interessiert uns nicht“, stattdessen sei das Unternehmensziel „Potenzialentfaltung“. Aufgabe der Politik sei es, „Visionen zu bewerben“. Diesem Anspruch gerecht zu werden, versuchen Dieter Janecek und Gerhard Schick mit ihren Thesen zur aktuellen Programmdebatte der GRÜNEN: „Es geht darum, eine Wohlstandspolitik zu formulieren, welche sich befreit vom Zwang immer mehr wirtschaftlich wachsen zu müssen“. Auch Fritz Hinterberger, Geschäftsführer des Think-Tank SERI erzählt im Interview, warum sein Unternehmen sich bewusst dafür entschieden hat, „klein zu bleiben“.

Postwachstum – wo geht es hin? Diskutieren Sie mit!

nach oben

Aus dem IÖW

Stellenangebot: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Innovationen für Nachhaltiges Wirtschaften

Für die Bearbeitung von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten sucht das IÖW in Berlin ab sofort eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in im Forschungsfeld Umweltökonomie und Umweltpolitik. Inhaltlich geht es u. a. um neue Produktions- und Organisationsformen für nachhaltiges Wirtschaften, neue Formen der Kollaboration im Kontext von Produktion und Innovation sowie Ansätze dezentraler Wertschöpfung (offene Werkstätten, FabLabs, Makerspaces).

Sie verfügen über einen überdurchschnittlichen universitären Hochschulabschluss vorzugsweise in Ökonomie oder Soziologie oder einem technischen Studiengang mit wirtschaftswissenschaftlicher Vertiefung? Sie haben Erfahrungen in der drittmittelfinanzierten Forschung und Kenntnisse in den Gebieten Innovations- und Technikanalysen, Marktgestaltung sowie zu Geschäftsmodellen?

Lesen Sie mehr über unser Jobangebot: Zur Stellenanzeige

nach oben

Aus dem IÖW-Netzwerk

Das IÖW gratuliert seinem Ecornet-Partner ISOE zum 25-jährigen Jubiläum

Am 21. November 2014 feierte das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung bei einer Jubiläumstagung zum Thema „Lost in the Anthropocene? – Nachhaltige Wissenschaft in der Epoche der Menschheit“ seinen 25sten Geburtstag. Rund 130 Gäste folgten der Einladung des ISOE nach Frankfurt am Main. Das IÖW ist mit dem ISOE eng verbunden und kooperiert mit ihm regelmäßig in Projekten der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung. Im Ecological Research Network (Ecornet) engagieren sie sich gemeinsam mit weiteren unabhängigen Instituten für die gesellschaftliche Transformation in Richtung Nachhaltigkeit.

Mehr Informationen auf den Jubiläumsseiten des ISOE

nach oben

Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

Anmeldung zum IÖW-Newsletter-Abonnement

Wenn Sie unseren Newsletter nicht weiter beziehen möchten, können Sie sich hier abmelden.