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IÖW-Newsletter 7/2018   Juli


Sehr geehrte Damen und Herren,

wie steht die Jugend zu Zukunftsthemen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit? Im Auftrag des Bundesumweltministeriums haben wir im letzten Jahr dazu über 1.000 junge Menschen in Deutschland befragt. Sie waren im Projekt „Zukunft? Jugend fragen!“ nicht nur „Beforschte“, sondern aktiv „Forschende“. Die Partizipation von Stakeholdern an Entscheidungsprozessen ist die Basis für eine nachhaltige Entwicklung – und für eine lebenswerte Zukunft.

Das Ergebnis der Befragung und weitere Themen, zu denen wir im letzten Jahr noch eng mit Praxispartnern, Bürger/innen und politischen Akteuren zusammengearbeitet haben, stellen wir Ihnen in unserem neuen Jahresbericht 2017 vor – selbstverständlich auch digital als PDF zum Download.

Lesen Sie außerdem nach, wie wir Verantwortung für Umwelt und Mitarbeiter/innen übernehmen und wo wir uns noch verbessern wollen.

Mit herzlichen Grüßen aus dem IÖW

Ihre

Nina Prehm
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

PS: Bleiben Sie über tagesaktuelle Neuigkeiten aus dem IÖW immer auf dem Laufenden: Wir twittern @ioew_de.

Aktuell

Studie „Zukunft? Jugend fragen!“ macht Mut: Neuer IÖW-Jahresbericht erschienen

„Die Jugend ist unsere Zukunft“, dieser Satz ist ebenso schlicht wie richtig. Aber wie steht die Jugend selbst zu Zukunftsthemen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit? Im Rahmen der Studie „Zukunft? Jugend fragen!“ hat das IÖW im Auftrag des Bundesumweltministeriums über 1.000 junge Menschen in Deutschland genau dazu befragt. In unserem Jahresbericht 2017 stellen wir Ihnen einige Ergebnisse der Studie vor. Außerdem informieren wir Sie, zu welchen Themen wir im vergangenen Jahr noch gearbeitet haben und wie wir unsere Verantwortung für Mitarbeiter/innen und Umwelt wahrnehmen.

Weiterlesen... | Download Jahresbericht 2017 (pdf; 2,6 MB) | Zu unserem Nachhaltigkeitsbericht 

IÖW-Projekt Esquire sucht Teilnehmende für Fokusgruppen zum Thema Batteriespeicher

Welche Anforderungen stellen Nutzer/innen an Batteriespeicher – insbesondere an Gemeinschaftsspeicher? Durch welche begleitenden Dienstleistungen werden diese aus Nutzersicht attraktiv? Um diese Fragen zu beantworten führt das Esquire-Projektteam im November 2018 drei Fokusguppen-Workshops durch. Für die moderierten Gruppendiskussionen können sich interessierte Nutzer/innen von PV-Anlagen noch bis zum 30. September 2018 anmelden. Dabei ist es unerheblich, ob sie die PV-Anlage selbst betreiben, an einer PV-Gemeinschaftsanlage beteiligt sind oder Strom aus einer solchen Anlage beziehen. (Bild: CC0/Pixabay.com/ecosolarceo)

Weiterlesen... | Zur Anmeldung zu den Fokusgruppen | Mehr über das Projekt Esquire

Gute Entscheidung! Diskussionspapier über Entscheidungskontexte bei der energetischen Sanierung erschienen

Keine Zeit, wenig Wissen, geringe Rendite – unterschiedlichste Gründe lassen Eigentümer/innen vor einer energetischen Gebäudesanierung zurückschrecken. Wie und wann kann man sie für eine Sanierung gewinnen? Und welche Faktoren sind für die Entscheidungsfindung wichtig? Diesen Fragen gingen IÖW und Wuppertal Institut in dem Diskussionspapier „Entscheidungskontexte bei der energetischen Sanierung“ nach, das jetzt zum Download zur Verfügung steht.

Weiterlesen... | Zum Download

Facettenreicher Überblick: Peer-Reviewed-Artikel zur Degrowth-Forschung unter Mitarbeit des IÖW erschienen

Nicht immer verderben viele Köche den Brei. An dem Peer-Reviewed-Artikel „Research on Degrowth“, der im Annual Review of Environment and Resources erschienen ist, hat ein internationales Team von Wissenschaftler/innen unterschiedlicher Disziplinen mitgewirkt. Herausgekommen ist ein facettenreicher Überblick über den Stand der Degrowth-Forschung aus volkswirtschaftlicher, historischer, anthropologischer und umweltwissenschaftlicher Perspektive. „Der Artikel umreißt den aktuellen Stand der Debatte zu Postwachstum und Degrowth“, so IÖW-Postwachstumsexperte und Mitautor Dr. Steffen Lange.

Weiterlesen... | Zum Download | Weitere Informationen zu Dr. Steffen Lange

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Blog Postwachstum

Vorausdenken in Zeiten des Umbruchs

Wie können wir eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Mobilität, Materialverbrauch, Energie, Landwirtschaft und Ernährung gestalten und wirklich weniger verbrauchen? Dieser und weiteren Fragen geht das Impulspapier „Perspektive 2030: Suffizienz in der Praxis“ des BUND nach, das Jenny Blekker und Christine Wenzl vorstellen. Wie lassen sich unsere gewachsenen Ansprüche und Gewohnheiten überwinden und Suffizienz im Bauwesen erreichen? Arne Steffen rezensiert das Buch „Einfach anders wohnen“ von Daniel Fuhrhop.
Er zählte zu den Wegbereiter/innen eines zukunftsorientierten Blicks auf die Wirtschaft im Verhältnis zu Natur, Gesellschaft und Politik. Im Frühjahr dieses Jahres verstarb der Volkswirt Prof. Dr. Gerhard Scherhorn. J. Daniel Dahm erinnert an einen Vorausdenker.

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Termine

21.-25. August 2018: 6. Internationale Degrowth-Konferenz in Malmö

Vom 21.-25. August findet in Malmö die 6. Internationale Degrowth-Konferenz statt. Unter dem Titel „Dialoge in turbulenten Zeiten“ hat sie einerseits zum Ziel, den geographischen und thematischen Rahmen der Degrowth-Diskussionen zu erweitern. Andererseits soll sie Dialoge mit kritischen Gesellschaftstheorien, -wissenschaften und sozialen Bewegungen aufbauen und verstärken. Das IÖW ist mit Wissenschaftlern und Fellows vertreten. 

Datum: 21.-25. August 2018
Ort:
Folkets Park, Malmö, Schweden
Veranstalter:
Institute for Degrowth Studies

Weitere Informationen zur Veranstaltung

++Save the Date++ 5. November 2018 | Konferenz: Wachstumsunabhängigkeit – Herausforderung und Handlungsstrategien für die Politik

Es braucht einen starken umweltpolitischen Rahmen, um die ökologischen Grenzen unseres Planeten einzuhalten. Ungewiss aber ist, ob, und wenn ja, welche Auswirkungen daraus für das Wirtschaftswachstum entstehen. Ziel der Konferenz ist es, politische und ökonomische Strategien zum Umgang mit dieser Unsicherheit vorzustellen und zu diskutieren.
Sie haben Interesse an der Veranstaltung? Wir informieren Sie gerne, sobald die Ameldung freigeschaltet ist: Tragen Sie einfach hier Ihre Email-Adresse ein.

Datum: 5. November 2018
Ort: Tagungshotel Aquino, Hannoversche Straße 5B, 10115 Berlin
Veranstalter: IÖW; RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung; Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Call for Participation: Bits & Bäume – Die Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit am 17. und 18.11.2018

Die Konferenz „Bits & Bäume“ bringt alle wichtigen Themen der Digitalisierung und der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit zusammen. Der Call for Participation läuft noch bis zum 19. August 2018. Mit dem Call for Participation werden Menschen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, aber auch progressive Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aufgerufen, die Konferenz durch eigene Beiträge mitzugestalten. Einreichungen zu einer Vielzahl an Themen an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind möglich.

Datum: 17.-18. November 2018
Ort: Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Veranstalter: TU Berlin und IÖW gemeinsam mit weiteren Partnern aus der Netzpolitik- und Nachhaltigkeitsszene

Weitere Informationen zur Veranstaltungen | Zum Call for Participation

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Aus dem IÖW

Neu am IÖW: Julia Tovote

Die Politik- und Wirtschaftswissenschaftlerin Julia Tovote ist seit Juli 2018 am IÖW. Sie wirkt als Volontärin in der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation mit.  

Mehr zu Julia Tovote | E-Mail an Julia Tovote


Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in und Doktorand/in „Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit“

Zum 1. Oktober 2018 suchen wir eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in und Doktorand/in „Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit“. Die Stelle ist Teil einer Nachwuchsgruppe der sozial-ökologischen Forschung von IÖW und TU Berlin. Die Promotion soll untersuchen, wie sich gesellschaftliche Leitbilder, Visionen oder Imagineries in den Bereichen Wohnen (Smarthome) und Mobilität im Zuge der Digitalisierung des Konsums verändern und welche Transformationspotenziale und -risiken aus Sicht der Nachhaltigkeit dabei bestehen. Bewerbungsschluss ist der 19. August 2018.

Zur Stellenausschreibung

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Aus dem IÖW-Netzwerk

1.-5. Oktober 2018: 8. Herbstakademie der VÖW „Sharing and the City“ – Bewerben bis 30. Juli 2018

Auf der VÖW-Herbstakademie zur Sharing Economy wird das Teilen in seiner Vielfalt und Wirkung auf Unternehmen, Initiativen und Lebensstile sowie das Potenzial für eine alternative und nachhaltigere Wirtschaftsweise in Städten diskutiert. Wuppertaler Unternehmen und Sharing-Initiativen stellen zudem ihre Strategien und deren Wirkungen vor, Expert/innen geben einen konzeptionellen Rahmen für eine nachhaltige Sharing Economy und deren Verknüpfung mit nachhaltiger Stadtentwicklung.

Bewerbungen zur Teilnahme mit Lebenslauf und aussagekräftigem Motivationsschreiben (max. 1 Seite) bis zum 30. Juli 2018 an urbanup@uni-wuppertal.de.

Datum: 1.-5. Oktober 2018
Ort: Wuppertal
Veranstalter: VÖW in Kooperation mit der SÖF-Nachwuchsgruppe UrbanUp

Weitere Informationen zur Veranstaltung | Weitere Informationen zur VÖW

Crowdfunding zum Buch „Genial lokal – So kommt die Ernährungswende in Bewegung“

Wie können ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit in einer zukunftsfähigen Ernährungsstrategie vereint werden? Wie können Bürger/innen die Bestimmungsmacht über ihre Teller tatsächlich zurückerobern? Vertreter/innen von Ernährungsräten aus Köln und Berlin beantworten im Buch „Genial lokal“ diese und weitere Fragen. Das Buch stellt praxisorientiertes Rüstzeug bereit und hilft, regional angepasste Strategien zu entwerfen. Es kann ab sofort auf der Crowdfunding-Plattform Oekom Crowd unterstützt werden.

Weitere Informationen zum Buch und zum Crowdfunding

Plattform Forschungswende: Wissenschaftliche/r Mitabeiter/in im Projekt ENavi gesucht

Das Team der Plattform Forschungswende sucht zum 1. August 2018 eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in zur Mitarbeit in einem Forschungsprojekt zur systemischen Integration der Energiewende (ENavi). Die Anstellung erfolgt über die NABU Bundesgeschäftsstelle in Berlin im Fachbereich Naturschutz und Umweltpolitik. Zu den Aufgaben gehören die Gestaltung des transdisziplinären Diskurses innerhalb des Projektes und die Einbindung externer Stakeholder, ebenso wie die strategische Arbeit zu Forschung und Innovation. Bewerbungsfrist ist der 29. Juli 2018.

Zur Stellenausschreibung | Bewerben

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Nina Prehm, Luisa Steinmeyer

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