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IÖW-Newsletter 9/2015   November


Sehr geehrte Damen und Herren,

fünfmal werden wir noch wach... Wenn in ganz Deutschland am 1. Dezember die ersten Türchen der Adventskalender geöffnet werden, gibt es für uns in Berlin auch ein besonderes Ereignis: Prof. Bernd Hirschl überreicht nächsten Dienstag das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm, an dem das IÖW gemeinsam mit Partnern über ein Jahr gearbeitet hat, an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller und den zuständigen Klimaschutzsenator Andreas Geisel. Seien Sie dabei, wenn neue Grundlagen für Berlins Energiezukunft gelegt werden – es sind noch letzte Plätze frei.

Außerdem seit wenigen Tagen online: ein multimedialer Rückblick auf die Veranstaltungen zu unserem 30-jährigen Jubiläum: Fotos, Videos, Konferenzreader, Präsentationen...

Herzliche Grüße aus dem IÖW,

Ihr

Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

PS: Bleiben Sie über tagesaktuelle Neuigkeiten aus dem IÖW immer auf dem Laufenden: Wir twittern @ioew_de.

Aktuell

IÖW/VÖW-Jubiläumskonferenz: Wie Unternehmen Nachhaltigkeit zum Kerngeschäft machen

Auf der Jubiläumskonferenz „Kern-Geschäfte – Wie Unternehmen sozial-ökologischen Wandel gestalten können“ anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Instituts und der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung diskutierten am 3. November 2015 in Berlin rund 180 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, welche Rolle Unternehmen einnehmen können und sollten, um einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

Die Konferenz haben wir umfassend online dokumentiert: Videomitschnitte ausgewählter Vorträge und Diskussionen, Fotos, Präsentationen zum Download...

Konferenz: Kooperative und partizipative Forschung – wie Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam globale Herausforderungen angehen

Auf der Konferenz „Ziemlich beste Freunde? – Forschung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft für nachhaltige Transformationen“ diskutierten am 2. November 2015 in Berlin rund 120 Teilnehmende, welche Art von Forschung nötig ist, um mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimaschutz, Armutsbekämpfung oder Erhalt der Biodiversität umzugehen. Zu der Konferenz hatten Ecornet gemeinsam mit dem BUND, NABU, Brot für die Welt und der Zivilgesellschaftlichen Plattform Forschungswende aus Anlass des Jubiläums von IÖW und VÖW eingeladen. Wilfried Kraus, Unterabteilungsleiter im BMBF überbrachte den Jubilaren Glückwünsche von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Mehr Informationen und Tagungsdokumentation

Was kostet uns der Klimawandel? – IÖW auf Statuskonferenz „Ökonomie des Klimawandels“

Auf der Statuskonferenz „Forschung zur Klimaökonomie gemeinsam gestalten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) präsentierten die 27 geförderten Projekte des Förderschwerpunktes „Ökonomie des Klimawandels“ am 11. und 12. November 2015 in Berlin ihre Forschungsergebnisse. IÖW-Klimaexperte Dr. Jesko Hirschfeld diskutierte mit anderen Klimaökonomen vom RWI, ifo und Fraunhofer ISI im Eröffnungspanel die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Dialogen zur Klimaökonomie, an denen sich das IÖW im Rahmen der Begleitforschung zum Förderschwerpunkt beteiligt hat.

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Klimaneutrales Berlin: Bernd Hirschl diskutiert mit Berliner Senator Andreas Geisel und Peter Fox

Im Jahr 2050 will Berlin klimaneutral sein. Wie dies umgesetzt werden kann und welche Herausforderungen dabei gemeistert werden müssen, zeigt das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) auf, dessen Erstellung von IÖW-Energieexperte Prof. Dr. Bernd Hirschl geleitet wird. Am 5. November 2015 diskutierte Prof. Dr. Bernd Hirschl gemeinsam mit Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel und dem Sänger Peter Fox, der sich in der gesellschaftspolitischen Initiative „Geht-auch-anders“ engagiert, über die Veränderungsbereitschaft der Stadtgesellschaft und was getan werden muss, damit Berlin 2050 zu einer klimaneutralen Stadt wird.

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Umweltpolitik = Gesellschaftspolitik?

Jede umweltpolitische Maßnahme soll zum gesellschaftlichen Wohlergehen beitragen und hat gesellschaftliche Folgen – dies gilt sowohl für vollzogene als auch für unterlassene Umweltmaßnahmen. Die TU Berlin und das IÖW verfolgten in dem gemeinsamen Projekt „Umwelt- und Naturschutzpolitik als Gesellschaftspolitik – Konzepte und zukünftige Herausforderungen“ im Auftrag des Umweltbundesamtes das Ziel, einen Verständigungs- und Diskussionsprozess über Umweltpolitik und gesellschaftliche Wirkungen anzustoßen und zu moderieren. Die Ergebnisse liegen jetzt in der Publikationsreihe des Umweltbundesamtes vor.

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Befragung: Größenwachstum für Mehrheit kleiner und mittlerer Unternehmen kein Ziel

Eine Onlinebefragung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zum Thema Wachstum ergab: Für die Mehrheit der befragten Unternehmen steht die Frage, wie sie Umsätze oder Mitarbeiterzahlen steigern können, nicht im Mittelpunkt. Dies ist eine der Schlussfolgerungen, die das IÖW aus den Antworten von knapp 700 KMU aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihren Wachstumsorientierungen zieht.

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Thomas Korbun in Bundestagsfachgespräch: „Wir brauchen ein neues Verständnis von Wissenschaftskommunikation“

Bei dem öffentlichen Fachgespräch „Stand und Perspektiven der Wissenschaftskommunikation“ im Wissenschaftsausschuss des Bundestags am 14. Oktober 2015 plädierte IÖW-Geschäftsführer Thomas Korbun als geladener Sachverständiger dafür, dass es ein neues Verständnis von Wissenschaftskommunikation brauche, die bereits im Forschungsprozess ansetzt. „Eine Forschung, die sich zu großen gesellschaftlichen Problemlagen äußern möchte, braucht den Kontakt mit der Gesellschaft“, so Korbun, der als Sprecher des Ecological Research Network (Ecornet) in dem Ausschuss sprach. Alle offiziellen Dokumente inkl. der schriftlichen Stellungnahmen der Sachverständigen und eines kompletten Videomitschnittes gibt es online (Bild: Deutscher Bundestag / Julia Nowak-Katz).

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Urbanes Postwachstum – Überlegungen auf dem Blog Postwachstum.de

In der Beitragsreihe Degrowth City wird der Frage nachgegangen, welche Herausforderungen sich für Stadtentwicklung aus der Postwachstumsperspektive stellen. Daniel Fuhrhops Beitrag "Auch trotz Flüchtlingszustrom: Kein Neubau, nirgends" zeigt, wie aktuell die Debatte ist. Wie Zürich Suffizienz als handlungsleitendes Prinzip festgeschrieben hat, erläutert Leon Leuser. Angelika Zahrnt und Irmi Seidl kritisieren, dass die Sustainable Development Goals die Wachstumsideologie zementieren. Wie die gegenwärtige Geldordnung eine nachhaltige Wirtschaftsordnung verhindert, zeigt Lino Zeddies. Plurale VWL-Forschung ist unabdingbar, betont Oliver Richters.

Postwachstum in neuem Look – diskutieren Sie mit!

Onlinebefragungen in der sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung

Sozialwissenschaftliche Forschung ist im Wandel begriffen. Am Beispiel der Umweltbewusstseinsstudie 2014 von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt, die erstmalig als Onlinebefragung durchgeführt wurde, zeigt die IÖW-Schriftenreihe „Online- und Panel-Erhebungen zur sozialwissenschaftlichen Erforschung von Umweltbewusstsein“, wie sich empirische Forschung mit Hilfe von Onlinebefragungsmöglichkeiten entwickelt, welche Chancen die Methodik bietet und welche Schwachstellen sie noch aufweist.

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Management von Erholung und Bildung in Nationalparken: Dr. Christopher Garthe veröffentlicht Dissertation

Christopher Garthe, seit 2006 Chefredakteur der Zeitschrift ÖkologischesWirtschaften, zeigt in seiner Dissertation Ansätze auf, wie das Management von Erholung und Bildung in Kernzonen von Nationalparken gelingen kann. Zur Entwicklung eines integrativen Besuchermanagements verbindet er in seinem jetzt veröffentlichten Buch „Erholung und Bildung in Nationalparken“ naturschutzfachliche Methoden der Erholungsökologie mit umweltpsychologischen und umweltsoziologischen Untersuchungen.

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Agrofuels und Energiewende: IÖW präsentiert Energieforschung im MOOC „Climate Change“

In zwei Lectures des Massive Open Online Course (MOOC) „Climate Change: A Question of Justice?“ stellt das IÖW Ergebnisse seiner Forschung über die Transformation des Energiesystems vor. IÖW-Fellow Thomas Vogelpohl präsentiert in der Unit „North-South Relation and Eco-Colonialism“ eine Fallstudie über Agrofuels und Land-Grabbing. Er stellt die Frage, inwiefern Biokraftstoffe als Lösungsoption für viele Probleme der Energie-, Agrar- und Umweltpolitik tatsächlich zur Lösung dieser Probleme beitragen oder ob sie nicht stattdessen bestehende Missstände noch verschlimmern. (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

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Für die energetische Sanierung motivieren – Julika Weiß auf Herbstforum Altbau

Über 400 Fachleute diskutierten am 11. November 2015 in Stuttgart auf der 17. Fachtagung Herbstforum Altbau über aktuelle Entwicklungen der energetischen Gebäudesanierung. Renommierte Expertinnen und Experten stellten Projekte, Ergebnisse, Studien und Erfahrungen aus Forschung und Praxis vor. IÖW-Sanierungsexpertin Dr. Julika Weiß gab in ihrem Vortrag „Gut motiviert geht die energetische Gebäudesanierung besser – Erfahrungen und Anregungen“ einen Überblick über aktuelle Forschungserkenntnisse zu den Fragen, wie Gebäudeeigentümer für eine Sanierung motiviert werden können, wie das „Gelegenheitsfenster“ Eigentumsübertragung optimal genutzt werden kann und welche weiteren Sanierungsanlässe und Ansätze es gibt. (Bild: Zukunft Altbau)

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Termine

1. Dezember 2015: Abschlussveranstaltung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms

Der Beteiligungsprozess zum Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm neigt sich dem Ende entgegen. Viele nutzten die zahlreichen Beteiligungsmöglichkeiten und gaben wertvolle Hinweise und Anmerkungen, die das BEK haben reifen lassen. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung stellt IÖW-Energieexperte Prof. Dr. Bernd Hirschl den 13-monatigen Beteiligungsprozess und seine wesentlichen Meilensteine vor. Höhepunkt ist die Übergabe des Abschlussberichts an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller und den Klimaschutzsenator Andreas Geisel. 

Mehr Informationen, letzte Plätze: klimaschutz-berlin@ifok.de

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Aus dem IÖW

Neu am IÖW: Marlen Ihm

Marlen Ihm ist seit Oktober 2015 Forschungsassistentin im Forschungsfeld Klima und Energie. Sie ist ausgebildete Werbekauffrau und studierte Business Administration. Sie unterstützt das Forschungsfeld in den Schwerpunkten Erneuerbare Energien, Kommunale Energie- und Klimapolitik und Bildung für erneuerbare Energien.

Mehr zu Marlen Ihm
| E-Mail an Marlen Ihm

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Aus dem IÖW-Netzwerk

20 Jahre Ecologic Institut: Ecornet gratuliert

Am 13. Oktober 2015 feierte unser Ecornet-Partner Ecologic Institut in Berlin mit über 200 Gästen 20 Jahre erfolgreiche umweltpolitische Forschung und Politikberatung. Nach der Festrede von Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (BMUB) über aktuelle Herausforderungen der internationalen Umweltpolitik wurden auf einem Podium die Chancen für globalisierte Umweltpolitik in einer sich wandelnden Welt diskutiert. Foto: Dr. Camilla Bausch, Direktorin von Ecologic und Michael Sailer, Sprecher der Geschäftsführung des Öko-Institus (Bild: Stefan Röhl).

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Impressum

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (gemeinnützig)
Potsdamer Str. 105 | D-10785 Berlin
Telefon: +49-(0)30 - 884 59 4-0 | Fax: +49-(0)30 - 882 54 39
E-Mail: mailbox@ioew.de
Das IÖW bei Twitter: www.twitter.com/ioew_de

Redaktion: Richard Harnisch, Thomas Korbun

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